Fashion Week Review

London: Bunte Prints und britische Tradition

Redaktion: Viviane Stadelmann; Fotos: Imaxtree

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Lässiges Layering bei Burberry

Die Statement-Jacken in Bordeaux werden bereits beim Zuschauen zum Bestseller bei Burberry

Toller Mustermix bei Burberry

Erdem liess sich bei seiner Kollektion vom Meer inspirieren

Fliessende, opulente Stoffe und Blautöne ergaben ein harmonisches Bild

Ausgangslage für die Kollektion bot Erdem Moralioglus eine dramatische Geschichte des 17. Jahrhunderts

Mulberrys Kollektion war very british

Einen «Hauch» Metallic hat noch nie geschadet (Mulberry)

Ganz anders Mary Katrantzou, die auf eklektische Prints und Farben-Power setzte

Die grafischen Muster sind beinahe hypnotisierend

Designerin Mary Katrantzou gewann 2010 den Swiss Textiles Award

Auch Peter Pilotto zeigte sehr farbenfrohe Entwürfe...

...mit viel Volumen und weit schwingenden Rockteilen.

Vertikale Streifen verliehen den Looks bei Peter Pilotto eine moderne Note

Designerin Simone Rocha zeigte einen interessanten Mix zwischen adretter Hochgeschlossenheit und modernen Elementen

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Ein englischer Klassiker neu interpretiert: was für eine Bindetechnik für einen Trenchcoat!

Die Kulisse für die Show war so imposant wie die Kollektion: die Southwark-Kathedrale

Elektrisierende Prints, bunte Farben und britische Coolness: An der London Fashion Week zeigten Brands wie Burberry, Erdem und Mary Katrantzou abwechslungsreiche Mode für den Herbst und das Frühjahr 2017.

In kleinem Rahmen präsentierte Christopher Bailey im Makers House in London seine neue Kollektion für Burberry. Dabei stachen uniformähnliche Statement-Jacken heraus, gelbe Tasseln zierten Mäntel und Boots. Zu sehen war zudem herrliches Layering mit fliessenden Satinstoffen, die mit breiten Taillengürtel zusammengehalten wurden. Wilder Mustermix mit Streifen, Blumen- und abstraktem 30er-Jahre-Print harmonierte auf innovative Weise. Inspiration bot Bailey Virginia Woolfs Werk «Orlando», ein Roman aus dem Jahr 1928. Burberry kündigte bereits im Februar an, auf das «See now, buy now»-Konzept zu setzen. Die jahreszeitenübergreifende Kollektion trug demnach auch schlicht den Namen September-Collection und ist bereits jetzt in den Stores erhältlich.

Mulberry entwickelte seine typisch britische Handschrift weiter. Designer Johnny Coca arbeitete dabei mit Kontrasten: Streifenlooks und gestärkte Schulterpartien trafen auf reich bestickte Kleider. Dazwischen waren knallig gelbe und metallische Komplett-Looks zu sehen.

Historisch: Erdem und Simone Rocha

Eine kleine Zeitreise machte die Zuschauerin auch bei den Defilees von Erdem und Simone Rocha. Angeregt von der dramatischen Überseefahrt und dem Schiffbruch einer englischen Spionin, war Erdem Moralioglus Kollektion vom Sujet des Ozeans geleitet. Unverkennbar war das Thema in wogenden Maxi-Kleidern, maritimen Mustern und dominierenden Blautönen zu sehen. Auch die brokatbesetze Robe der Protagonistin war ein Stilvorbild. In Erdems Kollektion fanden sich opulente Kleider, teils mit barocken Silhouetten und Schleifendetails  – dramatisch und ästhetisch.

Simone Rochas Location für ihre Modeschau war besonders imposant: die Models liefen durch die Southwark-Kathedrale. Das historische Ambiente passte denn auch perfekt zu den prästentierten Looks: Brautähnliche weisse Kleider mit Spitze und Tüll, dazwischen Minikleider aus Popeline und raffiniert gebundene Trenchcoats und Blazer spielten mit den Kontrasten zwischen Moderne und Tempi passati.

Elektrisierend und bunt: Mary Katrantzou und Peter Pilotto

Bei Mary Katrantzou trifft Popkultur auf Griechenland. Die Designerin liess ihre Heimat in Form von Fresken einfliessen, die zusammen mit elektrisierenden, bunten Mustern auf ihren Kleidern gedruckt waren. Die Prints lösten beim Zuschauen beinahe schon eine hypnotische Wirkung aus.

Peter Pilottos Kollektion für den Frühling/Sommer 2017 war ebenso farbenfroh. Er zeigte eine Variation an knalligen Farbtönen wie Königsblau und Gelb und versprühte so an seiner Show ein lebensbejahendes, fröhliches Flair. Off-Shoulder-Maxikleider, wallende Jupes und semitransparente Stoffe mit Stickereien machten die Looks trotz der teilweise aufdringlichen Farbigkeit äusserst feminin. 

 

Viviane Stadelmann

Die stellvertretende Online-Leiterin liebt die grenzenlosen Möglichkeiten der digitalen Welt. Sie schreibt besonders gern über die kleinen und grossen Absurditäten des Alltags, genauso wie über Mode, Literatur und Kunst.

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