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Mondkolumne 

Der Neumond im Skorpion: Transformationsprozesse ohne Ende

Am 4. November erwartet uns ein Neumond im Skorpion. Es macht jetzt Sinn, sich mit den eigenen, dunklen Seiten auseinanderzusetzen, schreibt unsere Astrologin Alexandra Kruse. Was euch sonst noch erwarten könnte, lest ihr hier.

Den November 2021 werden wir ganz besonders deutlich spüren, denn dieser Mond wird unserer Erde besonders nahe sein – deswegen ist es ein SUPERNEUMOND. Plus fordert uns das Zeichen Skorpion, in dem sich Sonne und Mond diesmal treffen, auf, todesmutig in tiefschwarzen Pumps in die Tiefe zu gehen, uns unseren Ängsten und Schattenthemen zu stellen und sich der ganz eigenen Wahrheit bewusst zu werden. Ein dramatisches Tänzchen mit der Unterwelt.

Was ist man für eine Mutter, wenn man statt wie allgemein im grossen «Buch der guten Eltern 2021» gross notiert an Halloween die Tür NICHT aufmacht, um fremden Kindern mit einem grossen Lächeln Süssigkeiten zu schenken? Und stattdessen das ganze Candy – man muss es leider so sagen – selber frisst?! (Und wir reden von High End Candy!)

Zucker ist Liebe und hält das Böse fern

Seit mein Sohn Kosmo und ich rausfanden, dass «Lolipop» einen Onlineshop besitzt, gibt es bei uns nur noch richtig gutes Zeug. Wir reden über Importsüssigkeiten und Sondereditionen – Cheetos, DirTea (siehe den passenden Song zur Mondphase, denn Rapperinnen sind heute auch Getränkeherstellerinnen!) und Regenbogen-Einhorn-Weingummi. Von Twix-Popcorn ganz zu schweigen.

Zucker ist Liebe und hält das Böse fern, da gibt es keine Diskussion (ausser mit Sugarfree-Aktivist:innen vielleicht …) Die Dosis macht das Gift! Jedenfalls hatte ich die Halloween-Deko noch halbherzig geschafft (ein paar Spinnenweben, eine alte Kerze und einen Totenkopf), was natürlich nichts im Vergleich zu Kosmos Vater war, der mit seiner filmreifen Inszenierung den inoffiziellen «Grusel Award 2021» gewann. Wie gruselig es war, wird wahrscheinlich für immer auf dem Schulhof erzählt werden.

Nach dem Deko-Fail verliessen mich meine Kräfte. Die letzten vier Wochen waren einfach zu krass. Zu viel für meine zarte Krebs-Seele, die ja heimlich nur im roten Bademantel zu Hause sein möchte. Ich war an sieben Orten gleichzeitig, an keinem wirklich, dann stach mich eine Hornisse, die aus unerfindlichen Gründen im Oktober noch lebte, und ich bekam hohes Fieber, von dem ich mich immer noch erhole. Mit Fieber scheint es wie mit Katern zu sein – je älter man wird, umso länger dauert es, bis man wieder auf beiden Beinen steht.

Eine weitere Runde «Wahrheit oder Pflicht»

Jedenfalls ist festzustellen, dass wir mit diesem Neumond in eine weitere Runde «Wahrheit oder Pflicht» ziehen. Und zwar Next Level, eher schonungslos bis radikal. Der Sommer ist vorbei, der Wind pfeift härter und was wir nicht selber loslassen, wird losgelassen – denn krampfhaftes Festhalten an alten Strukturen, Verhaltensweisen und Vorstellungen davon, wie die Welt sein könnte, bringt Stillstand. Und Stillstand? Richtig. Ist der Tod.

Gaslighting, Ghosting, Games – all diese unheimlich beschissenen menschlichen Abgründe zeigen sich nochmal so richtig. Und das Gemeine: Auch die dunklen Themen kommen verkleidet. Und vielleicht merkt man vor lauter Ablenkung, Glitzer und Kürbis gar nicht, was hinter den narzisstischen Kulissen eigentlich passiert. Man merkt einfach, dass es Menschen gibt, die Spuren der Verwüstung in den Leben der anderen hinterlassen. Regelrechte Kettensägen-Massaker.

Das Zeichen Skorpion scheut sich nicht, in Abgründe zu schauen

Das Zeichen Skorpion scheut sich wirklich nicht, in diese Abgründe zu schauen und mit Taschenlampen auch in den tiefsten Keller und in die dunkelsten Ecken zu leuchten und dort alles so richtig Dreckige, Verbotene und Schmutzige hervorzuholen – keine Tabus, keine Grenzen. Skorpion-Energien gehen aufrecht durch intensive Infernos, scheuen keine Intimität und wollen schlicht und einfach: alles. Und vor allem: die Wahrheit.

Pluto, der Planet des Skorpions, steht in Spannung zu Merkur in der Waage – da sind Sorgfalt und Liebe in der Kommunikation geboten. Und es wäre wirklich kein Wunder, wenn plötzlich genau die Dinge ans Licht kommen, die man lieber verschwiegen hätte. Unterdrückte Gefühle, alles, was wir auch vor uns selber lieber verschwiegen hätten, und unbequeme Wahrheiten werden in den nächsten Wochen schonungslos aus ihren Gräbern steigen.

Den eigenen Schatten begegnen

Warum es Sinn macht, sich mit seinen eigenen, dunklen Seiten auseinanderzusetzen und seinen eigenen Schatten zu begegnen? Weil es dann a) niemand anderes tun muss und b), damit wir erkennen können, wie wir uns aus den verhängnisvollen Verstrickungen und Bindungen befreien können. Im Idealfall ohne Axt. Cosmic Re-Birth. In den kommenden Wochen bis zum 20. November und dann nochmals ganz besonders deutlich krass um die Weihnachtstage (Uranus-Saturn-Quadrat!) werden sich diese transformierenden Energien radikalisieren. Also: Unangenehme Dinge besser jetzt schon mal liebevoll ansprechen und alles, was belastend ist oder war, mutig, sanft und tapfer aus der Welt schaffen. Mit dem Laserschwert, Mut und Gummibärchen.

Um die oben gestellte Frage zu beantworten: Eine gute Mutter ist die, die lernt, auf ihre Bedürfnisse zu schauen. Meine selbstgebackenen Hexenfinger habe ich übrigens auch alleine gegessen. Jeden. Einzelnen. Und dazu so lange düsteres Zeug auf Netflix geguckt, bis ich quadratische Augen hatte und ein neuer Tag im Anmarsch war. Manchmal scheint das innere Kind ein Zombie zu sein, den man besser glücklich macht.

Der Song zur Mondphase:

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To-do:

1.

1.

Hexenfinger backen und selber essen. Wahlweise bei Lolipop.ch «CandyCrush» bestellen. Das Leben ist zu kurz, um immer nur auf alles zu verzichten. Und wir erinnern uns: Keiner kommt hier lebend raus.

2.

2.

Sich knallhart darüber bewusst werden, dass Leben und Sterben zwei Seiten einer Medaille sind – es ist ein guter Moment, an unsere Ahninnen und Ahnen zu denken, alle, die vor uns gegangen sind. Und ihnen ein Licht zu schicken.

3.

3.

Antworten auf die garstigen Fragen finden: Kann ich mit Veränderung umgehen? Wem gegenüber möchte ich Grenzen setzen? Wo manipuliere ich? Wo werde ich manipuliert? Wen trifft mein Schwert der Wahrheit?

4.

4.

Mit Überraschungen rechnen. Uranus, die Blitzhexe unseres Planetensystems, steht in Opposition zur Neumond-Konstellation. Die nächsten zwei Wochen bis zum Vollmond mit Finsternis werden intensiv und voller … News. So oder so.

5.

5.

Lernen, zu akzeptieren, dass es wahrlich und bei weitem mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als wir wissen. Die berühmten Schleier sind dünn (… was in der Natur des Schleiers liegt!) – es werden sich Themen, Dinge und Menschen zeigen und vermutlich auch ein paar Dinge in die Luft fliegen.

6.

6.

Die Müdigkeit ernst nehmen, die mit der Zeitumstellung, der allgemeinen Erschöpfung und dem Neumond kommt. REST! Die Stille nutzen, um unseren wirklichen Zielen näher zu kommen.

7.

7.

Der Neumond ist im Skorpion, Skorpion ist ein Wasserzeichen. Und ziemlich sexy. Also: Quietschentchen – oder was auch immer euch quietschen lässt – her. Ab in die Wanne. SOAK.

8.

8.

Keine Angst haben!

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