Monatshoroskop: Was die Sterne aktuell für euch bereithalten
Unsere Astro-Fee Alexandra Kruse verrät, was euch zwischen dem 13. Februar bis 12. März erwarten könnte
- Von: Alexandra Kruse
- Collage: Fenna Schilling
Wassermann (21. Januar – 19. Februar)
Herzlichen Glückwunsch, du Legende! Am 14. Februar wechselt Saturn in den Widder und zündet eine Art inneren Prototypen-Modus. Ideen wollen nicht mehr gedacht, sondern gemacht werden. Roh. Schnell. Unperfekt. Die Sonnenfinsternis am 17. Februar fällt in dein Zeichen – das ist ein Systemabsturz mit Neustart. Rollen, Labels, alte Versionen von dir werden kommentarlos gelöscht. Was bleibt, ist das, was auch ohne Erklärung funktioniert. Weil Merkur Ende Februar rückläufig wird, funkt das Universum über Umwege. Da muss man nicht alles verstehen. Aber aufmerksam sein. Die Mondfinsternis am 3. März prüft dann eher gnadenlos, ob deine Vision tragfähig ist. Es zählt nicht, ob etwas «besonders» ist. Sondern ob es funktioniert.
Fische (20. Februar – 20. März)
Saturn verlässt Mitte Februar dein Zeichen – nach Jahren, in denen alles schwerer, ernster, verbindlicher war, als es aussah. Jetzt darfst du aufatmen. Auch die Sonnenfinsternis am 17. Februar im Wassermann wirkt wie ein innerer Mute-Button. Ein stiller Abschied von alten Rollen, unbewussten Loyalitäten, dem permanenten Mitfühlen. Was im Hintergrund gewirkt hat, verliert an Macht. Zwei Wochen später, bei der Mondfinsternis am 3. März in der Jungfrau, wird sichtbar, was davon übrigbleibt. Wer und was passt noch zu dir, wenn alles Unklare wegfällt? Diese Wochen sind eine Entlastung, ein Detox und ein Clean-up. Auf deinen Geburtstags-Champagner solltest du dennoch nicht verzichten.
Widder (21. März – 20. April)
Ach. Herrlich. Und ein bisschen furchteinflössend. Am 14. Februar betritt Saturn dein Zeichen – und er hat keine Valentinstagsrosen dabei, sondern eher einen Vertrag. Verantwortung wird auf einmal persönlich. Mut wird Pflicht. Plötzlich zählen nicht mehr die grossen Ankündigungen, sondern das, was du wirklich tust. Die Sonnenfinsternis im Wassermann am 17. Februar sortiert dein Umfeld neu: Freundschaften, Netzwerke, Zukunftspläne. Was oder wer nicht mithält, fällt weg. Was oder wer bleibt, ist wichtig. Mit Saturn und Neptun in deinem Zeichen wird aus Vision Substanz – langsam und leise, aber so richtig. Ah, und der Vollmond Anfang März zeigt, wo du Energie vergeudest. Stop!
Stier (21. April – 20. Mai)
Man merkt dir an, dass sich etwas sortiert hat. Nicht laut. Nicht dramatisch. Eher wie ein perfekt gemachtes Bett: Alles sitzt, nichts verrutscht. Deine Herrscherin Venus verlangt Klarheit – im Körper, im Begehren, im Selbstwert. Was sich bisher gut angefühlt hat, will jetzt wirklich stimmen. No more situationships! Saturns Eintritt in den Widder wirkt bei dir hinter den Kulissen. Alte Gewohnheiten, heimliche Abhängigkeiten, liebgewonnene Ausreden verlieren ihren Zauber. Die Sonnenfinsternis im Wassermann am 17. Februar stellt deine Rolle im Aussen neu ein: Was ist Erfolg – und für wen eigentlich? Der totale Vollmond Anfang März zieht eine feine, aber unmissverständliche Linie: weniger Anpassung, mehr Substanz. Du musst nichts beweisen.
Zwillinge (21. Mai – 21. Juni)
Krebs (22. Juni – 22. Juli)
Löwe (23. Juli – 23. August)
Als gute Regisseurin spürst du natürlich sofort, wenn sich die Dramaturgie ändert. Und genau das tut sie jetzt. Die Sonnenfinsternis am 17. Februar entzieht dem Überflüssigen die Energie. Alles, was Applaus wollte, aber keine echte Resonanz bot, darf jetzt gehen. Die Mondfinsternis Anfang März ist dein ehrlicher Spiegel: Sie zeigt, wo deine Kraft wirklich landet und wo du bislang für ein Publikum gespielt hast, das sich innerlich längst verabschiedet hat. Wichtig: Das hier ist kein Ende, sondern ein Prolog. Nun entsteht Raum für eine Inszenierung, die im Hochsommer ihr volles Licht bekommt. Bis dahin gilt: weniger Effekt, mehr Echtheit.
Jungfrau (24. August – 23. September)
Du merkst es daran, dass du plötzlich nicht mehr bereit bist, Unordnung zu übersehen – weder im Aussen noch im Inneren. Die Sonnenfinsternis am 17. Februar hat leise vorgearbeitet, Routinen verschoben, Abläufe infrage gestellt. Und dann: die Mondfinsternis am 3. März. Jetzt wird ehrlich, unbestechlich, heilsam hingeschaut. Was nicht funktioniert, zeigt sich. Was du überpflegt, überoptimiert oder aus Pflichtgefühl festgehalten hast, verliert seine Daseinsberechtigung. Jetzt wird entschieden. Nicht emotional. Sondern klar. Diese Wochen verlangen Wahrhaftigkeit. Räume auf. Im Kalender, im Körper, in den Erwartungen. Raus, was keine Miete zahlt!
Waage (24. September – 23. Oktober)
Diese ersten Wochen fühlen sich an wie ein Schuh, der plötzlich drückt, obwohl er immer gepasst hat. Die Sonnenfinsternis am 17. Februar fällt in einen Bereich deines Lebens, der mit Lust, Kreativität und Herzentscheidungen zu tun hat – und sie wirkt wie ein stiller Reset. Dinge verlieren ihren Reiz. Nicht, weil sie falsch waren, sondern weil sie auserzählt sind. Die Mondfinsternis am 3. März geht direkt an dein Fundament. Jetzt zeigt sich, welche Kompromisse du nur aus Gewohnheit gemacht hast. Diese Wochen verlangen keine neuen Deals, sondern bessere. Weniger Harmonie um jeden Preis, mehr Wahrhaftigkeit. Du darfst neu austarieren. Und diesmal so, dass es dir wirklich entspricht.
Skorpion (24. Oktober – 22. November)
Du kennst dich aus in Höhlen. Den echten. Den tiefen. Orte, an denen man nichts sieht – und deshalb alles spürt. Die Sonnenfinsternis am 17. Februar wirkt wie das Erlöschen der Fackel. Plötzlich erkennst du, dass manche Schatten nur Projektionen waren. Beziehungen, Abhängigkeiten, Loyalitäten: Was bislang mächtig wirkte, verliert Gewicht, sobald du es nicht mehr nährst. Und dann: die Mondfinsternis am 3. März. Der Moment, in dem du dich umdrehst, zum Licht. Und was sichtbar wird, ist vermutlich leider nicht bequem. Eine Finsternis entlarvt. Sie zeigt, was Substanz hat und was vielleicht nur das Echo einer lange vergangenen Zeit war. Erstaunlich befreiend.
Schütze (23. November – 21. Dezember)
Die Sonnenfinsternis am 17. Februar trifft deine Gedankenwelt wie ein Stromausfall: Gespräche verstummen, Meinungen verlieren an Gewicht, alte Überzeugungen wirken plötzlich erstaunlich hohl. Was bisher Orientierung gab, fühlt sich nicht falsch an – nur erledigt. Bei der Mondfinsternis am 3. März wird klar, wo du dich zu lange mit einem Narrativ über Wasser gehalten hast, das im Alltag längst nicht mehr trägt. Beruflich, in deiner Rolle nach aussen. Das ist kein Scheitern, das ist ein Kurswechsel. Du justierst jetzt deinen inneren Kompass. Still. Konsequent. Und sehr bewusst.