Monatshoroskop: Was die Sterne aktuell für euch bereithalten
Unsere Astro-Fee Alexandra Kruse verrät, was euch zwischen dem 4. und 24. September erwarten könnte.
- Von: Alexandra Kruse
- Collage: Fenna Schilling
Jungfrau (24. August – 23. September)
Der 11. September gehört dir. Ganz allein, kein Teilen! Deine Sonne und der liebliche Mond treffen sich zum Neumond, das ist dein eigentliches Neujahr, dein Startschuss. Nach der grossen Sommerhitze ist das ein blitzblanker Reset: Körper, Geist und Psyche endlich wieder im Gleichklang. Der Neumond kann wirklich super heilsam sein, wenn du ehrlich zu dir bist und dir einen Fingerhut Disziplin gönnst (das magst du ja eh!). Merkur wechselt am 10. September in die Waage und stolpert prompt in Neptuns Nebelbank, sei also auf der Hut vor falschen Abzweigungen. Nach ein paar Tagen siehst du: Der Weg nach vorn liegt direkt vor dir. Frisch gefegt.
Waage (24. September – 23. Oktober)
Grosser Empfang, bitte die Girlanden aufhängen! Am 10. September checkt Kommunikationsgenie Merkur bei dir ein und bringt sofort Ordnung ins Gedankenwirrwarr. Am 23. September stösst dann die Sonne höchstpersönlich dazu – genau zur Tagundnachtgleiche, sauber austariert wie auf deiner Lieblingswaage, dein Wohlfühlmoment. Merkur allerdings taucht am 12. September zuerst mal mit Pluto in die Tiefe, verheddert sich am selben Tag in Neptuns Nebel und kassiert am 18. September Saturns Gegenwind. Sprich: In dieser Zeit nicht jeden Geistesblitz gleich hinausposaunen und zuerst schauen, um was es tatsächlich geht. Deine Spezialität ist ja der Kompromiss, der wirklich trägt.
Skorpion (24. Oktober – 22. November)
Am 10. September taucht Venus in dein Zeichen ein, mit einem beherzten Kopfsprung mit Anlauf. Nähe wird ernst, körperlich und ziemlich kompromisslos. Und im Handgepäck hat sie, na klar, was sonst: die liebe Eifersucht (schleicht sich immer heimlich mit rein, das Biest). Dann, am 15. September, bildet dein Planetenchef, der Pluto, einen harten Winkel zur Venus: Irgendetwas muss jetzt sterben. Da zuckst du natürlich nicht mal mit der Wimper – Sterben und Werden ist deine Muttersprache. Also sortiere: Was verwandelt sich? Was kommt weg? Bindung, Freiheit, der ewige Tango: Wenn es jemand kann, dann du!
Schütze (23. November – 21. Dezember)
Nach der intensiven Finsternis-Zeit sind sämtliche Landkarten neu gezeichnet, also her mit deinem Bogen, spanne und ziele. Wohin diesmal? Das ist die grosse Frage. Am 14. September zieht Lilith, die schöne Ungezähmte, aus deinem Zeichen weiter in den Steinbock – und nimmt eine gewisse trotzige Schwere gleich mit. Halleluja! Durchatmen. Jupiter, dein grosszügiger Hausherr, räkelt sich derweil im Löwen und stellt Merkur und dir rund um den 21. September einige grosse Sinnfragen. Die Erkenntnisse fallen reif vom Baum, es ist Erntezeit! Du musst bloss den Korb hinhalten. Und Confi draus machen. Wir dachten ja an Mirabelle-Feige – und du?
Steinbock (22. Dezember – 20. Januar)
Wassermann (21. Januar – 19. Februar)
Nach der Eklipsen-Neumischung bist du die Stelle, an der die Verwandlung passiert. Transformator Pluto, nach wie vor in deinem Zeichen, ist der Schwerpunkt, um den im September alles kreist. Er ist der grosse Abrisskünstler, der Altes abräumt und neu aufbaut. Am 12. September schickt Merkur ein Trigon, und damit steigst du in den Keller, um alte, überholte Glaubenssätze ans Licht zu zerren. Am 15. September gehen dank Venus Beziehungen aufs Ganze. Am 16. September dann – halleluja – schmiegt sich Neptun harmonisch an und weicht die harten Kanten auf. Wandel, getragen von tiefem Mitgefühl – da dürfen schon mal ein paar Tränen fliessen.
Fische (20. Februar – 20. März)
Neptun, der sagenhafte Nebelfürst, steht im manchmal widerlichen Widder und kriegt am 12. September Besuch von Merkur, dem himmlischen Plappermaul. Sprich: Verstand gegen Ozean, Struktur gegen Sehnsucht. Klare Gedanken? In diesen Tagen eher rar. Auch deine Intuition legt gerade die Füsse hoch, also grosse Entscheidungen besser vertagen. Am 16. September reicht Neptun Pluto die Hand, das sind leise Strömungen der Befreiung, aber sie ziehen zuerst eher nach unten, in die Tiefe. Die gute Nachricht: Nach dem Tauchgang sind deine Themen frisch gewaschen. Feinfühligkeit ist der Kompass, nach dem du dich richten darfst. Keine Sorge, es ist Land in Sicht!
Widder (21. März – 20. April)
Die Finsternisse der letzten Wochen haben dein Leben ordentlich durchgeschüttelt. Jetzt, beim Aufräumen, merkst du, dass plötzlich das Brauchbare zuoberst liegt, und das ist ja schon mal sehr gut. Am 18. September schleicht sich dann Chiron, der kosmische Wunder- und Wundenheiler, zurück in dein Zeichen und drückt – autsch – genau auf die blauen Flecken. Nicht gemein, eher so: Na, was haben wir denn da? Saturn, der ewige Lehrmeister mit dem Klemmbrett, steht daneben und streicht deine Ausreden durch, eine nach der anderen. Ab dem 23. September dreht die Waage-Sonne Ihren schönen Sturkopf sanft Richtung Gegenüber und bringt Balance.
Stier (21. April – 20. Mai)
Chiron, der Heiler, war kurz dein Untermieter und packt am 18. September die Koffer Richtung Widder. Das Ganze lässt aber eine leise Ahnung zurück, wo der Selbstwert noch ein Pflaster vertragen könnte. Am 10. September kommt Venus, deine Herrscherin, und springt in einem Fetisch-Look in den Skorpion: Beziehung wird plötzlich schonungslos, fast schon unhöflich ehrlich. Fünf Tage drauf bildet Pluto einen harten Winkel zu Venus, und Dinge dürfen, nein, müssen gehen. Kein Drama. Nur du, mit dieser stiersturen Ruhe und Gelassenheit, beim Aussortieren: bleibt, fliegt, bleibt, fliegt.
Zwillinge (21. Mai – 21. Juni)
Uranus, der himmlische Störenfried und Unruhestifter, tritt am 10. September mitten in deinem Zeichen auf die Bremse und rollt bis Februar rückwärts. Das ist keine Strafe, eher eine sanfte Manöverkritik: Haben die letzten Monate wirklich Luft zum Atmen gebracht? Oder hast du dich mal wieder ganz charmant selbst ausgetrickst? Am 14. September wirft dir Kommunikationsgenie Merkur sehr viele gute Gedanken zu und die Ideen sprühen wie Wunderkerzen. Vorsicht nur mit den Sätzen, die vor dem Zu-Ende-Denken schon draussen sind.
Krebs (22. Juni – 22. Juli)
Mars, der Feuerkopf, sitzt noch bei dir und tritt kräftig aufs passiv-aggressive Gas. Nutze das Ganze positiv und nimm seinen Schwung mit, bevor er Ende September die Tür hinter sich zuknallt. Am 11. September schmusen Sonne und Mond in der Jungfrau in den Neumond hinein. Inventur, ehrlich, ohne Schönfärberei. Emotional? Aber natürlich, du bist Krebs, alles andere wäre ja Etikettenschwindel. Nur führt das Gefühl diesmal zur Klarheit statt in die vierte Grübelscroll-Runde nachts um zwei.
Löwe (23. Juli – 23. August)
Jupiter, der grosszügige Glücksbringer, räkelt sich weiterhin in deinem Zeichen (noch fast ein ganzes Jahr!) und dreht deine Strahlkraft auf maximale Festbeleuchtung. Am 21. September begegnet er dann Merkur in der Waage und plötzlich lassen sich die ganz grossen Fragen wälzen: Sinn, Schöpfung, das komplette Programm, federleicht. Nach den Finsternissen liegt dein Blatt wieder verdächtig gut. Jetzt zusammenstellen, was zusammengehört: Talente, Leute, Chancen.