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Neumond im Steinbock am 18. Januar 2026: Ein Realitätscheck auf höchster Ebene

Neumond im Steinbock am 18. Januar 2026: Ein Realitätscheck auf höchster Ebene

Der Neumond im Steinbock am 18. Januar 2026 ist kein Neuanfang mit Konfetti, er ist leise, ernsthaft und wirksam, schreibt unsere Astro-Fee Alexandra Kruse. Was euch sonst noch erwarten könnte, lest ihr hier.

Ich habe schon vor dem Frühstück ein paar Geissen beim Geissen-Sein zugeschaut, dazu haben Bergdohlen Lieder aus der Zukunft gejohlt und ein sehr alter Mann mit einem sehr langen weissen Bart (aka Saturn persönlich), hat mir Eiger, Mönch und Jungfrau erklärt.

Ich befinde mich in der gesegneten Lage, dem Himmel sehr nah zu sein, 2132 Möglichkeiten über dem Meer auf dem Pilatus, weil ich zu einem Astro-Talk eingeladen wurde, einer Art Bergpredigt über die Mythologie des Drachenbergs.

Reden werde ich über die Sterne des Jahres 2026, des Lebens im Speziellen und im Allgemeinen. Im Herzen des Dragon-Forums, in einer multisensorischen, atmenden Stoffwolke der Künstlerin Annabelle Schneider, die nach stiller Wärme, Hoffnung und Arvenholz riecht. Mit einer vollkommen abgefahrenen Soundscape irgendwo zwischen schiefer Blockflöte und Berggewitter (vom Grammy-prämierten Luzerner Kollektiv LAF komponiert, von denen keine:r weiss, dass sie still und heimlich Welthits komponieren. Sternzeichen: Bad Bunny!). Da erzähle ich einfach das, was ich am besten kann: Geschichten von Sonne, Mond und Sternen.

Das Ganze ist überwältigend

Falls noch Fragen zu neuen Strukturen und dem Wertewandel aufkommen: Das Ganze ist so überwältigend, dass ich mich erst mal hinlegen musste. Und pünktlich (und mit «Atlantis Is Calling» von Modern Talking im Ohr) aus einem Nickerchen erwacht bin. Zu einem pink-orangen, gold-nebeligen Sonnenuntergang, der sich mit menschlichen Worten – Töne könnten es vielleicht – kaum beschreiben lässt.

Und geträumt habe ich, ich wäre mit einem sehr alten Freund den Uetliberg mit einem Holzschlitten runtergefahren. Weil das Ganze aber eine schwarze Schlittenpiste, sprich lebensgefährliche Eisrutsche, war, bin ich zwischendurch auf allen vieren in meinen schicken Miu-Miu-Jeans gekrabbelt, habe dabei mein Handy verloren (und wiedergefunden), musste mir einen Zahn ziehen lassen, was zu 48 Stunden Delirium und komplettem Knock-out geführt hat – inklusive der krassesten Konfrontation mit Verlusten aller Art.

Dazu der 14. Geburtstag meines Sohns, den wir im Dolder Grand, mit La-Prairie-Facials, Grandezza, Kaviarcrème, Seidenpyjamas, goldenen Hamburgern, Room Service inklusive Playstation für Kosmos und in Anwesenheit eines Bengalkaters und eines Chihuahuas gefeiert haben. Was davon stimmt?! Alles. Und nein, ich hab kein LSD konsumiert. Es ist einfach mein Neumond. Mond im Steinbock.

Ist die Menschheit noch zu retten?

So oder so: die Qualität eines gesegneten Mittagsschläfchens ist nicht zu unterschätzen – vor allem in hochexplosiven Zeiten. Die Schlagzeilen des Jahres 2026 reichen jetzt schon gefühlt für ein ganzes Jahr. Was ist da los?!

Ein Steinbock-Stellium ist los. Ein Stellium passiert immer dann, wenn viele Planeten eine Art Konferenz in einem Sternzeichen haben. In dem Fall sind es Mond, Sonne, Mars, und Venus, die einen G5-Gipfel am Himmel halten und sich zu Recht fragen, ob die Menschheit noch zu retten ist. Ein dichtes planetarisches Netzwerk, auch Uranus, Neptun und Pluto, ist zudem auch noch aktiv beteiligt – nicht chaotisch, sondern präzise aufeinander abgestimmt.

Das heisst: Gedanken (Merkur), Werte und Beziehungen (Venus), Handlungskraft (Mars), Verantwortung und Realitätssinn (Saturn), Veränderungsimpulse (Uranus), Vision und Sinn (Neptun) und tiefgreifende Transformation (Pluto) sprechen gleichzeitig miteinander. Jede Entscheidung hat Gewicht, jede Setzung Konsequenz.

Das ist kein emotionaler Krisengipfel. Das ist ein Realitätscheck auf höchster Ebene. Steinbock will keine leeren Versprechen und kein Gelaber – er will tragfähige, unemotionale Lösungen. Steinbock zeigt uns fürchterlich gnadenlos, an welchen Stellen Systeme funktionieren – und an welchen sie kollektiv und kolossal versagen, also komplett neue gedacht werden müssen.

Klarkommen und klar kommunizieren

Aber nun mal langsam. Das Zeichen Steinbock regiert schliesslich über Zeit und Raum. Sein Beschützer und Behüter ist – natürlich – der Herr der Ringe persönlich: der Wächter der Grenzen, Planet Saturn. Und genau dieser Saturn hat in diesen Wochen einiges zu tun. Er befindet sich auf den letzten Metern seines 29,5-Jahres-Zyklus, setzt gerade auf dem letzten Grad der Fische auf – ganz nah an der Erleuchtung – und wechselt schon bald in das Feuerzeichen Widder.

Eine Art Initialzündung. Ein Götterfunke. Der Neumond im Steinbock ist kein Neuanfang mit Konfetti. Er ist leise. Ernsthaft. Wirksam. Er möchte, dass wir klarkommen, klar kommunizieren und gut planen.

Hier geht es nicht um x-beliebige Wünsche, eher um das Erschaffen unserer Legacy. Um das, was Bestand haben soll, wenn die Stimmung kippt und der Applaus ausbleibt. Steinbock fragt nicht, was sich gut anfühlt – sondern was trägt, langfristig, strukturell, wahr.

Vision bekommt Verantwortung

Dieser Neumond markiert den Moment, in dem Vision Verantwortung bekommt. Träume wollen plötzlich einen Plan. Gefühle ein Fundament. Zeit wird spürbar – nicht als Druck, sondern als Ressource. Wir haben viel mehr Zeit, als wir denken – vor allem, wenn wir endlich aufhören, auf jedes Klingeln zu reagieren wie ein pawlowscher Hund. Was jetzt beginnt, wächst langsam, aber mit eben mit Rückgrat.

Steinbock-Neumonde erinnern uns daran, dass echte Veränderung selten laut startet. Sie beginnt dort, wo wir Ja sagen zu Disziplin, Klarheit und innerer Autorität. Nicht alles muss leicht sein. Aber es muss echt sein.

So, und jetzt mache ich nichts mehr weiter, als der Sonne beim Untergehen und dem unsichtbaren Mond beim Aufgehen zuzusehen. Und ich fange ein paar von den Sternen auf, die gerade für uns alle vom Himmel fallen. Und ich werde meinem dankbaren Herz beim Klopfen zuhören. Hier oben ist es nämlich so leise, dass alle Samen wie von selbst an den richtigen Ort fallen. Meine Pläne werden sich durch Zauberhand verwirklichen. Ich muss nichts und darf alles! Ihr auch! 2132 Möglichkeiten über dem Meer halt.

 

Der Song zur Mondphase:

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5 Tipps für den Steinbock-Neumond:

1.

1.

Wir steigen auf – real oder symbolisch

Ob wir unseren ganz persönlichen Pilatus zu Fuss besteigen, uns in einer Sänfte tragen lassen wie einst die Königin von England oder den Zug nehmen, ist zweitrangig. Entscheidend ist der Perspektivwechsel. Von Zürich in guten anderthalb Stunden erreichbar – also keine Ausreden. Oben wird klar, was unten zu laut war. «Breathe with Pilatus» erinnert uns daran, wie Atem, Körper und Weite neu zusammenfinden: der perfekte Ort für Neumond-Manifestationen!

2.

2.

Wir verbinden uns mit unserem inneren Drachen als Kraftquelle

Als ruhige, wachsame Erdenergie, die weiss, wann sie still bleiben – und wann sie eben mal Feuer spucken muss. Nicht als Fantasiefigur, sondern als archetypische Kraft: unten geerdet, oben klar. Wir stehen zu unserer Wildheit und zu unserer Verantwortung. Beides gehört zusammen. Planung ist alles!

3.

3.

Wir vermeiden Drama – um jeden Preis

Wenn es etwas gibt, das der kühle, klare Steinbock so gar nicht mag, dann ist es Drama. Also ziehen wir uns selbst freundlich, aber bestimmt an den eigenen Ohren aus jeder unnötigen Aufregung heraus. Fakten statt Film. Haltung statt Hektik. Wir entscheiden eine Sache – und streichen zwei. Steinbock mag Fokus. Wir wählen eine Priorität, die langfristig trägt, und lassen bewusst alles weg, was nur Lärm ist. Weniger To-dos, mehr Wirkung.

4.

4.

Wir wissen: Alles ist möglich

Wenn drei Schweizer Jungs (einer ist Steinbock, einer Jungfrau und einer Schütze – noch Fragen?) Grammys gewinnen können, einfach weil sie daran glauben, dass es möglich ist, dann gilt das auch für uns. Beat für Beat. Schritt für Schritt. Und: Wir erden den Körper. Spaziergang, Berg, Treppe statt Lift. Keine grosse Show. Bewegung schafft Ordnung im Kopf. Wer kann: raus in die Natur. Wer nicht: Fenster auf, Schultern runter, atmen.

5.

5.

Wir planen langfristig – mit Zyklen, nicht mit Druck

Wir schauen in den Astrodaten fürs neue Jahr und im Alexandra-Kruse-Pegasus-Kalender, welche Phasen unterstützen, welche bremsen, und richten unsere Schritte danach aus. Kein Pushen. Kein Ziehen. Sondern mit der Zeit gehen.

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