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Mondkolumne 

Neumond im Steinbock: Auf zu neuen Gipfeln!

Am 2. Januar erwartet uns ein Neumond im Steinbock. Was das bedeutet und warum wir mit diesem Neumond daran erinnert werden, dass wirklich alles möglich ist, erklärt unsere Astrologin Alexandra Kruse.

Happy New Year! Herzlich willkommen in einem neuen Jahr voller unendlich neuer Möglichkeiten, Wunder und Aufgaben. Wer den letzten Tag des Jahres und den Silvesterabend mit einem tiefen Blick in die Früchtebowle und dem ein oder anderen Likörchen verbracht hat und vor lauter Hangover nicht dazu gekommen ist, seine Neujahrswünsche termingerecht zu formulieren, hat intuitiv so einiges richtig gemacht.

Der Booster-Neumond kommt zum perfekten Zeitpunkt – am 2.1.2022, ganz genau um 19.33 Uhr – das ist eine absolut doppelte Dosis an Neuanfängen und der wirklich ideale Zeitpunkt, um das kommende Jahr realistisch und pragmatisch, Monat für Monat, zu planen. Es ist der Moment, der ideal ist, um die ganz persönlichen Wunschraketen abzuschiessen. Eine schöne Liste zu schreiben oder ein Visionboard zu machen, zählt natürlich auch. Die Energie ist fantastisch, um den ein oder anderen Vorsatz gleich umzusetzen und besser durchzuhalten.

Neumonde sind Neuanfänge

Neumonde sind Neuanfänge. Immer. Bei einem Neumond stehen Sonne und Mond eng beieinander, was ein Gefühl von Harmonie und Gleichklang entstehen lässt und neue Schubkraft gibt. Ein Jahr, das mit einem Neumond im Steinbock beginnt, hat eine deutlich zielstrebigere Ausstrahlung als ein Jahr, das mit einem wild experimentierenden und visionären Wassermann-Neumond beginnt, dem einzigen anderen Kickstarter-Neumond, der astrologisch möglich ist.

«Ich wachse mit Begeisterung und strebe nach Höherem» – wichtig ist eine absolut positive Formulierung, immer in der Gegenwart – ansonsten ist selbstverständlich erlaubt, was gefällt und der persönlichen Energie Ausdruck und Form verleiht. Ob mit dem sensationellen Rouge Hermès Lippenstift in Orange Brûlé gross an den Spiegel geschrieben, mit spitzer Feder auf feinstes Seidenpapier oder gleich als Tattoo unter die Haut gestochen – der Wunschzettel kann in den Himmel geschossen, vergraben oder in Asche verwandelt werden. Dem Element des Steinbocks würde am ehesten die Erde entsprechen. Wobei die Erde im Steinbock eine eher eisige Sache ist – gefroren, kristallin und kühl.

Realität und Fantasie prallen aufeinander

«Ohne Disziplin keine Freiheit», ruft uns dieser Neumond aus dem Steinbock zu. Eine der eher unbequemen Wahrheiten und eine klassische Übersetzung von «Ohne Fleiss keinen Preis». Wir dürfen jetzt schauen, dass wir Materie und das Mystische mit der gleichen Sorgfalt behandeln. Steinbock ist nämlich das einzige Tierkreiszeichen, das beide Welten in perfektem Gleichgewicht halten kann – dementsprechend prallen hier Realität und Fantasie aufeinander und wir werden mit diesem Neumond sanft daran erinnert, dass alles, wirklich alles möglich ist – in beide Richtungen. Und zwar in durchaus überraschender Geschwindigkeit – weil Uranus im Spiel ist.

Uranus hat als Planet die Macht, die Dinge blitzartig um einhundertachtzig Grad zu drehen. Schwupp. Und immer schön daran denken: Manchmal ist es ein Segen, nicht zu bekommen, was man zu wollen dachte. Wir denken an unseren Schulhof-Flirt und seinen aktuellen Status quo. Oder den angeblichen Traumjob in dem Unternehmen, das schon lange pleite ist. Eben.

Die Art und Weise, wie wir diesen Steinbock-Neumond proaktiv mit der Energie des Uranus nutzen können, besteht darin, dass wir uns wirklich viel Freiheit und Flexibilität in unsere Planung einräumen. Denn bei aller Planung dürfen wir lernen, Raum für kosmische Funken und Überraschungen einzuräumen und so Platz für Wunder zu machen. Tendenziell liegen Karriere und Berufsthemen im Zeichen des Steinbocks – also würde es Sinn machen, sich mit Fragen rund um die eigene Berufung zu beschäftigen. Vielleicht ist dies der Moment, nochmal neu über Selbstständigkeit nachzudenken und dem immer lauter werdenden Ruf nach einem Häkelbikini-Business an einem tropischen Strand nachzukommen.

Capricorn-Momentum, um die höchsten Berge zu erklimmen

Am 14.1.2022 wird Merkur zum ersten Mal im Jahr 2022 rückläufig – hier gelten auch in diesem Jahr die Regeln, die eben bei einem rückläufigen Merkur gelten: keine neuen Projekte starten, immer etwas mehr Zeit einplanen (besonders bei Reisen), nach Möglichkeit keine wichtigen Verträge unterschreiben, keine neuen Computer kaufen und einfach etwas sorgfältiger und bewusster sein als auch schon.

Das Jahr 2021 hat wirklich viele von uns mit seinen andauernden unerwarteten «Fisch in der Pfanne»-Wendungen auf die Probe gestellt, uns aber auch viel beigebracht. Wir sind wesentlich widerstandsfähiger. Und es gibt kein Zeichen, das ausdauernder ist als der Steinbock – kein Zeichen, das sich mehr anstrengt und damit Erfolg hat. Nutzen wir also das Capricorn-Momentum, um die höchsten Berge zu erklimmen und um im kommenden Jahr höher und weiter zu kommen, als je zuvor. Mit Geduld, Liebe und Ausdauer.

Der Song zur Mondphase:

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To-do:

1.

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Es ist ein idealer Moment für ein Visionboard. Hierzu alle alten Annabelle-Ausgaben in aller Liebe auseinanderrupfen und die schönsten Bilder zu einer ganz persönlichen Collage kleben. Jetzt bloss nicht zu viel nachdenken! Das Geheimnis ist, die Visionen aus der Intuition jenseits des Verstandes kommen und sichtbar werden zu lassen.

2.

2.

Neue Ziele in Angriff nehmen, sich absolut klar über die nächsten Schritte werden – zurückblicken ohne Groll und neue Räume schaffen.

3.

3.

Grenzen überwinden, auch die ungemütlichen. Und ein paar neue ziehen.

4.

4.

Alles, was noch zu vergeben und zu verzeihen ist, verzeihen. Keine Altlasten in neue Jahre mitnehmen!

5.

5.

Sich von den guten Ideen und Konzepten erfolgreicher Girlbosse inspirieren lassen, auch branchenübergreifend.

6.

6.

Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen. Und trotzdem fröhlich bleiben.

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