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So manifestieren Sie Ihre Ziele fürs neue Jahr

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So manifestieren Sie Ihre Ziele fürs neue Jahr

  • Text: Vanja Kadic
  • Bild: Unsplash

Sie wollen realistische Jahresvorsätze fassen, die am Neujahrstag nicht schon wieder vergessen sind? Wir haben Tipps, wie Sie sich achtsamer und konkreter Ziele fürs neue Jahr stecken können.

Jahresvorsätze haben ja einen eher schlechten Ruf. Dem Rauchen abschwören? Hält man eh nicht ein. Mehr ins Gym gehen? Spätestens Mitte Januar ist das neugelöste Fitness-Abo wieder vergessen. Ich finde Vorsätze grossartig und setze mir jeweils gern Ziele fürs neue Jahr. Um diese nicht bereits nach dem 3. Januar in den Sand zu setzen und sie auch wirklich zu verfolgen, habe ich in den vergangenen Jahren mein eigenes kleines Vorsatz-Ritual eingeführt.

Jeden Dezember schreibe ich mir auf, was ich im neuen Jahr erreichen will, was ich mir wünsche und was meine Absichten für dieses neue Kapitel sind. Ausserdem mache ich eine Liste, auf der ich Highlights und Erreichtes des Jahres aufschreibe, das sich dem Ende zuneigt. Für mich hat das nichts mit verkrampftem Selbstoptimierungswahn zu tun: Es ist vielmehr ein persönliches Ritual. Ein Moment, um achtsam die letzten Monate zu reflektieren und mir bewusst Zeit zu nehmen, um Wünsche zu manifestieren und mir neue Ziele zu stecken.

Hier einige Tipps für ein erfolgreicheres Umsetzen von Jahresvorsätzen:

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1.

Erstellen Sie eine Liste

Schreiben Sie all Ihre Vorhaben und Ziele auf. Ich (ein grosser Fan von Listen) habe gemerkt, dass es eine grosse Hilfe ist, diese Punkte schriftlich vor sich zu haben und während des Jahres immer mal wieder auf diese Liste zu schauen. Das kann alles Mögliche sein: Was soll sich beruflich, privat, zwischenmenschlich in meinem Leben ändern? Wohin will ich reisen, was will ich lernen, was will ich loswerden, was kaufen? Cool: Indem man die Ziele und Wünsche dokumentiert, ist es spannend zu sehen, was man sich im Vorjahr vorgenommen und was man davon wirklich erreicht hat.

2.

Seien Sie konkret

Überlegen Sie sich beim Schreiben der Liste möglichst konkrete Ziele. Nehmen wir an, Sie wollen mehr lesen. Schreiben Sie sich eine konkrete Anzahl von Büchern auf, die Sie pro Monat lesen wollen. Sie nehmen sich vor, Ihr Grosi mehr anrufen? Schreiben Sie eine Zahl auf, an der Sie sich orientieren können. Mehr Reisen? Zu schwammig. Halten Sie lieber eine Anzahl von neuen Orten fest, die Sie sehen wollen. Je konkreter der Vorsatz, desto vorstellbarer und eher umsetzbar wird er.

3.

Bleiben Sie realistisch – und träumen Sie gross

Das klingt nach Widerspruch, ich weiss. Lassen Sie es mich erklären: Ich unterscheide bei meiner Vorsatz-Liste zwischen Zielen und Träumen. Bei meinen Zielen hilft es mir, möglichst realistisch zu bleiben. Nehmen wir an, ich, sehr unsportlich, will endlich anfangen, regelmässig zu joggen. Ich könnte mir jetzt vornehmen, im kommenden Jahr den New-York-Marathon zu rennen. Was, angesichts meiner wirklich miserablen Kondition, mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht passieren wird. Bei solchen Zielen bin ich lieber ehrlich zu mir selbst und nehme mir stattdessen etwas vor, das ich tatsächlich umsetzen könnte – also vielleicht, dass ich zwei Mal in der Woche eine Runde im Quartier joggen gehe.

Das heisst jetzt aber nicht, dass Sie klein denken und keine Wünsche haben sollen. Schrecken Sie nicht vor grossen Träumen zurück und schreiben Sie auch solche auf, die aktuell noch in weiter Ferne liegen. Bleiben wir etwa beim Beispiel des New-York-Marathons, den ich mir als grosses Ziel aufschreiben würde. Seien Sie kreativ und halten Sie fest, was Sie sich in verschiedenen Lebensbereichen wünschen. Wenn Sie wollen, können Sie auch ein Visionboard machen, um Ihre Träume, Wünsche und Lebensvisionen visuell festzuhalten – also eine Collage aus Bildern, Texten oder Zitaten, die inspiriert und motiviert (Oprah Winfrey ist Fan von Visionboards!).

4.

Seien Sie flexibel und feiern Sie alle Erfolge

Der wohl wichtigste Punkt: Die obigen Punkte sind nur Anregungen, die Sie bei Ihren Jahresvorsätzen inspirieren sollen. Machen Sie sich keinen Stress und seien Sie vor allem nicht streng zu sich selbst. Sie haben ein Ziel nicht erreicht, das Sie sich letztes Jahr gesetzt haben? So what. Vielleicht sind Sie keinen Marathon gerannt, haben dafür aber gelernt, für sich selbst besser Grenzen zu setzen oder von Hand Pasta zu machen. Oder Sie trinken noch immer zu viel Kaffee, haben sich dafür aber endlich im Tanzkurs angemeldet, den Sie schon lang machen wollten. Nutzen Sie den Moment, um zu reflektieren: Seien Sie stolz auf sich, wenn Sie überlegen, was Sie in den letzten Monaten alles geschafft und gelernt haben. Feiern Sie auch Ihre kleinen Erfolge und bleiben Sie pragmatisch und flexibel. Denn: Spätestens 2020 hat uns gezeigt, dass man so viel planen kann, wie man will. Manchmal kommt einfach alles anders als gedacht – und das ist voll okay.

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