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Mondkolumne 

Vollmond im Widder: Auf los gehts los!

Der erste Vollmond im Herbst hat es in sich, schreibt unsere Astrologin Alexandra Kruse. Jetzt ist ein guter Moment, um ganz bewusst in tiefere Themen zu tauchen. Und ein bisschen wütend zu werden.

Der Vollmond im Oktober findet am Mittwoch, den 20.10.2021, ganz genau um 16.56 Uhr im feurigen Tierkreiszeichen Widder statt. Unsere liebe Sonne steht zu diesem Zeitpunkt genau gegenüber, noch im Luftzeichen Waage, auch der impulsive Mars hängt hier ab – was für noch ein bisschen mehr Feuer in der Disco sorgt.

Am 23. Oktober wechselt die Sonne dann in das Zeichen des giftstacheligen Skorpions. Aus der Waage-Balance und dem Ausgleich geht es direkt weiter in noch mehr Transformation – die nächsten Wochen gibt es dann wortwörtlich Süsses und Saures. Tiefgreifende Veränderungen und «Stirb und werde»-Prozesse fordern unsere volle Aufmerksamkeit, es wird einiges ans herbstliche Licht kommen, denn die Skorpion-Energie will die Wahrheit, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Nicht umsonst ist es die #seasonofthewitch.

Schlicht keine andere Lösung als Explosion

Der Vollmond im Oktober, der übrigens auch ein paar passende Beinamen hat, wie zum Beispiel Blutmond, Fallende-Blätter-Mond oder sterbender Mond, ist ein wirklich guter Moment, um noch einmal ganz bewusst in den Herbst und tiefere Themen zu tauchen. Und auch um ein bisschen wütend zu werden – zumal vieles wirklich anders läuft, als man sich das vorgestellt hat. Gewisse Energien verdichten sich so, dass schlicht keine andere Lösung als Explosion aka Gewitter möglich ist.

Mein Paris-Ausflug endete mit einer dramatischen Anxiety Attack, als das Taxi, in dem ich sass, im Alma-Tunnel (wir erinnern uns, hier hatte Lady Di den schrecklichen Unfall) stark bremsen musste. Während mein Herz in die Hose und das chice «Ritz»-Cap vom Kopf rutschte, muss mein Telefon unter den Sitz gefallen sein. Mein Telefon und damit der Draht zur Welt fahren immer noch in Paris spazieren. Und ja, ich habe einiges versucht, um das liebe Gerät wiederzubekommen. Und nein, ich habe natürlich mitten im rückläufigen Merkur logischerweise kein neues gekauft. Stattdessen mit meinem Sohn sehr analog Ferien gemacht, meiner eigenen Stimme zugehört und Anger Management betrieben. Eine interessante Erfahrung. Zumal wir sein Telefon auch noch fast verloren hätten. In Barcelona. Gott gab es uns zurück.

Ich kann jedem nur raten, sein Telefon zu verlieren. Man lernt sehr viel – über sich selbst, die anderen, Abhängigkeiten, Attachment und unsere Gesellschaft, die von jedem verlangt, zu jeder Zeit erreichbar zu sein. Und über brennende Wut natürlich. Mein Nervensystem jedenfalls entspannt sich stündlich mehr. Solange, bis sich ein neues Telefon in mein Leben beamen wird. Merkur UND Jupiter sind seit Montag wieder direktläufig, was wirklich fantastisch ist – trotzdem ist mit ein paar Ausläufern zu rechnen, der sogenannten «Schattenphase». Ein guter Moment, um nochmal zu reflektieren, was wir in den letzten drei Wochen in unserem Kommunikationsverhalten erkannt haben. Jupiter war seit dem 20. Juni rückläufig – hier stellt sich die Frage, was wir über unser Potenzial gelernt haben und was wir jetzt mit voller Kraft umsetzen können.

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Jedenfalls wird uns dieser Vorwärtsgang einen ordentlichen und nicht nur unbedingt harmonischen Schub verpassen und die Themen und E-Mails der letzten Wochen jetzt endlich ankommen lassen. Dieser Vollmond ist auch deswegen ein ganz besonders kraftvoller Moment, weil der Tierkreis mit dem Widder neu beginnt und wir somit in einen neuen Mondzyklus eintauchen. Der Widder ist das primärste aller Zeichen, der Ursprung, der Beginn – das Zeichen, das mit den Hörnern durch sichtbare und unsichtbare Wände hämmert. Los gehts! Schönen Gruss von Bob, dem Baumeister.

Dieser Mond möchte, dass wir alle Spannung loslassen

Dieser Mond möchte, dass wir alle Spannung loslassen, ein für alle Mal an uns selber glauben und das aus dem Weg räumen, was uns noch irgendwie zurückhält. Notfalls mit Dynamit. Es ist wirklich der Moment, um weiterzugehen und die schmerzhaften Erfahrungen der Vergangenheit zurückzulassen. Wir müssen aufhören, uns immer wieder gegenseitig die alten Geschichten zu erzählen, wer warum wann mal ein **** war, um aus dem Loop unserer eigenen Gehirnwäsche auszusteigen.

Manchmal brauchen wir Menschen nun mal unbequeme Herausforderungen, die uns zum radikalen Handeln zwingen oder uns mit dem Rücken zur Wand stellen, um zu spüren, wie mächtig wir sind. Es ist nicht wirklich ein romantischer La-La-La-La-Zaubermond, eher einer, der Haltung einfordert. Und vielleicht eine ehrliche Aussprache erfordert. Nach einem Gewitter ist die Luft bekanntlich immer besser. Und noch sorgt die Waage wenigstens für ein bisschen Harmonie. Happy Full Moon und viel Freude damit, herauszufinden, was sich hinter eurer Firewall befindet.

Der Song zur Mondphase:

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To Do:

1.

Impulskontrolle. Widder-Energie lässt uns vorschnell handeln, bevor wir denken. Also, lieber kurz nachdenken und dann gezielt zuschlagen.

2.

Nach Möglichkeit den Kopf eher ent- als belasten. Die Körperzone des Widders ist der Kopf, infolgedessen neigen wir an Widdermond-Tagen schneller zu Kopfweh. Also, schon mal pro forma die Mütze auf, absolut genug trinken und sich nicht allzu viele Gedanken um unnötige Dinge machen.

3.

Auch die Augen sind an diesen Tagen sensibler als sonst – also vielleicht doch lieber etwas weniger Screentime.

4.

Besonders wohltuend und wirksam bei Widder-Vollmond sind Facials, Gesichts- und Kopfmassagen, Gesichtsdampfbäder und Augenkompressen. Also, schnell noch einen Termin vereinbaren. Oder die Tür vom Badezimmer für ein paar Stunden zumachen.

5.

Auf keine Fall Wut im Herzen lassen. Dafür den Emotionen erlauben, an die Oberfläche zu kommen, sich von alten Ängsten, Groll und Schmerz zu befreien – in Kissen boxen ist ein absolut legitimer Weg.

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