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Vollmond in der Waage: Durch tiefe Erkenntnis zur Heilung

Mondkolumne 

Vollmond in der Waage: Durch tiefe Erkenntnis zur Heilung

Wir dürfen unseren Blick liebevoll auf unsere tiefen, alten Wunden und Verletzungen richten, schreibt unsere Astro-Fee Alexandra Kruse. Was uns mit dem Vollmond in der Waage sonst noch so erwarten könnte, lest ihr hier.

April, April, der macht, was er will. Ehrlich, das Universum hatte schon bessere Verstecke. Der Mond ist jedenfalls gefühlt seit Tagen sowas von nicht zu übersehen. Und zu überfühlen eh nicht.

Am frühen Morgen des 6. April stehen sich die Sonne im feurigen Schubraketen-Widder und der Mond in der Waage (auf 17 Grad, wer es genau wissen mag) zum Vollmond gegenüber. Vollmond ist immer der Orgasmus, der grosse Höhepunkt des Sonne-Mond-Zyklus, und bringt Dinge in die Sichtbarkeit – quasi als grosse Taschenlampe, die jetzt alles beleuchtet. Und die gegenüberliegenden Energien sichtbar macht.

Mit dem Widder geht unser Tierkreisdrama los

In diesem Fall Waage und Widder – die sogenannte ICH-DU-Achse. Mit dem Widder geht unser Tierkreisdrama los: Hier sind wir roh, allein, kämpferisch und voller Wagemut und Tapferkeit. In der Waage haben wir uns verfeinert, dazugelernt und erkannt, dass es auch andere Wesen gibt. Der durchsetzungsstarke Widder, regiert vom kriegerischen Mars, steht der ausbalancierenden Waage, regiert von der ästhetischen Venus, gegenüber.

Es ist essenziell, diese Achse jetzt gut und genau zu verstehen, denn: Mit der nächsten Sonnenfinsternis zum nächsten Neumond am 20. April 2023 spielen sich bis 2025 die Finsternisse auf der Widder-Waage-Bühne ab. Und erzählen das Stück von Beziehungen, Partnerschaften, Eheschliessungen, Scheidungen – aber auch von neuer Unternehmenskultur, Eigeninitiative und eben von Egoismus.

Raus aus Abhängigkeiten

Die nächsten anderthalb Jahre werden wir eingeladen, die gordischen Knoten in unseren Beziehungen lösen. Ob wir wollen oder nicht. Weniger «Sterben in Schönheit», mehr «Freier Wille». Raus aus Abhängigkeiten und Beziehungen, von denen wir vielleicht schon lange ahnen, dass der Weg in die Freiheit anders aussehen wird.

Logisch, dass es im ersten Moment wehtun wird. Aber: Es sorgt auch für neue Formen, Begegnungen und Ideen. Hier schon mal die Daten der wichtigen Finsternisse: 14. Oktober 2023, 25. März 2024, 2. Oktober 2024. Nur für den Fall, dass ihr euer Anwält:innen-Sparschwein schon mal füllen möchtet. Und: In jeder Trennung nach der Verbindung suchen. #consciousuncoupling

Die Waage spricht von Balance, Schönheit, Gerechtigkeit und Luxus

Die Waage jedenfalls spricht von Schönheit, Balance, Gerechtigkeit und Luxus. Und ich hatte mir schon seit Wochen überlegt, an dieser Stelle über die anmutige Gwyneth Paltrow (eine SEHR klassische Waage-Sonne) und ihre wirklich sehr beneidenswerte, unglaublich wohlkuratierte High End Queen of Minimalism Gerichtsgarderobe zu schreiben. Die war eine wahrlich ausgewogene #lowkeyrichbitch-Mischung aus anständigstem «The Row»-Strick, grossartigen Celine Combat (Widder!) Boots, Prada Total Looks und – jetzt natürlich ausverkauften – Cardigans und rosa Seidenblusen (immer gut vor Gericht!) aus ihrer eigenen G. Label by Goop Kollektion #smartbitch.

Jedenfalls wollte ich über Minimalismus und Gerechtigkeit schreiben. Darüber, ob es okay ist, was da passiert ist, und wie das Zeichen Waage mit Justiz verbunden ist. Immerhin ist es die Waage der Göttin Justitia, die hilft, das richtige Strafmass zu finden und abzuwägen. Aber irgendwie muss ich ehrlich sagen: who cares. Schlimm genug, dass Paltrows Looks offensichtlich wesentlich wichtiger waren als die grundsätzlichen Fragen. Und ihr halber verlorener Skitag, natürlich.

Aber irgendwie: kein Bock. Kein Bock auf Bone broth. Kein Bock auf frisch gewaschene Scheinheiligkeit und irgendwie auch kein Bock auf die ganze «Ich mache immer alles richtig, an mir stinkt gar nichts», darmgespülte Ver-Goop-isierung. Gegen jede Falte gibts ein Pülverchen, ein Wässerchen, vor allem aber: mehr geilen CASHmere für Gwyneth.

Don’t get me wrong: Ich hätte super gerne so eine von diesen geilen Regenbogen-Kristallmatten, die alle Chakras gleichzeitig öffnen, aber einfach nur, um die unmittelbare Gegenwart besser zu ertragen. Und ja, den Lyma Laser und den Therabody und die Infrarotsauna habe ich (zum Glück) schon. Von Kristalldildos ganz zu schweigen. Mein Sohn würde #Opfer sagen.

Heilung und all das, was ihr im Weg steht

Back to the Moon: Der steht nicht nur gegenüber der Sonne, sondern auch gegenüber von Chiron und Jupiter. Wir erinnern uns: Chiron, unsere Urverletzung, unser tief eingemachter Schmerz, und Jupiter, der Planet, der alles grösser macht. Der Fokus dieses PINK GWYNETH MOONS: Es geht um Heilung und all das, was unserer Heilung im Weg steht. Darum gibts nichts mehr zu verdrängen.

Wir dürfen unseren Blick liebevoll auf unsere tiefen, alten Wunden und Verletzungen richten, die gerade mit voller Widderkraft (wieder) ans Licht kommen. Durch tiefe Erkenntnis und Bewusstwerdung kann und darf jetzt ein Prozess der Integration und Vergebung einsetzen, der zu Heilung und Goop-, äh, Ganzwerdung führen kann. Und zwar nicht die der Lifestyle-Variante – eher die des Modells #faceyourdeepshit. Das ist wichtig im Hinblick auf alles, was kommt. Die ideale Einladung zur inneren Einkehr. Mit Blick auf die anderen: liebevolle Kommunikation und Eiersuche.

Der Song zur Mondphase:

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Die To-dos von diesem Vollmond:

EAT YOUR GREENS. Am Gründonnerstag essen wir grün: Wildkräuter, Salat, von mir aus auch einen Green Smoothie aus grünem Pulver von Goop für 49.90. Schlauer allerdings mit Löwenzahn — einfach NICHT von der Hundewiese gepflückt. Wer alles richtig machen will, zaubert sich und seinen Lieben eine heilende Neun-Kräuter-Suppe (google it!) und gibt seinen Kindern fünf Franken, wenn sie den Teller leer essen. (Natürlich nicht!)

Ein guter Moment, um zu checken, was nicht (mehr) in Balance ist, und die eigenen Schwächen zu akzeptieren. No one is perfect – nicht mal Gwyneth Paltrow. Auch wenn sie es wirklich hart versucht.

Es ist ein guter Moment, genau hinzufühlen, wo es WIRKLICH wehtut, und tief zu gehen. Kein Zirkus-Halligalli, keine Ablenkung im Aussen. Zeit für eine kosmische Wurzelbehandlung. Deep Shit, real Talk. Das Gute an altem Schmerz: Er ist alt und will nur nochmal gesehen und damit erlöst werden. Um damit dem Schönen, Neuen, Friedvollen wirklich Platz zu machen.

Das hawaiianische Vergebungsritual Ho’oponopono praktizieren. Es bedeutet so viel wie «etwas in Ordnung bringen» oder «Fehler wieder gutmachen». Das Ritual folgt dem Grundsatz, dass alle Menschen miteinander verbunden sind, und ist wirklich einfach, aber SEHR kraftvoll:

 

– Sag «Es tut mir leid» (erkennen und annehmen)

– Dann «Bitte verzeih mir»

– Dann «Ich liebe dich» (immer gut!)

– Als letztes «Danke» (mean it!)

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