Cellulite

Die besten Tipps und Produkte gegen Cellulite

Text: Katrin Roth, Bild: Yves Rocher

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Orangenhaut gehört allerhöchstens geraspelt auf einen Kuchen, nicht auf unsere Schenkel!

Wer träumt schon nicht von einer knackigen Kehrseite?

Den Gang ins Fitnessstudio kann man sich mit dem Figurpflege-Trio Minceur Intensive von Yves Rocher zwar nicht sparen. Aber bei regelmässiger Anwendung wirken das konturverfeinernde Gel für Bauch & Po (150ml für ca. 50 Franken), die hautstraffende Lotion für definierte Oberschenkel (150ml für ca. 50 Franken) sowie das figupflegende Gel Anti-Cellulite (150ml für ca. 50 Franken) wie ein zusätzliches Workout. Zu verdanken ist das den pflanzlichen Wirkstoffen Lotus (beschleunigt den Abbau von Fettzellen), Koffein (unterstützt den Fettabbau), Centella (wirkt straffend), grüner Kaffee (mindert Fettansammlungen), Rosskastanie (begünstigt den Drainage-Effekt) sowie grüner Tee (verfeinert die Silhouette). (Trio Minceur ist ab März im Handel erhältlich).

Beim Celluli Eraser von Biotherm ist der Name Programm: Das leichte Gel stimuliert das Hautgewebe mit Ginko Balboa, glättet die Hautoberfläche mit Salizylsäure, bekämpft Fetteinlagerungen und mildert so nachhaltig das Erscheinungsbild von Cellulite. (Im Fachhandel zu 200ml für ca. 60 Franken erhältlich).

Die exklusive Wirkstoff-Kombination in den Anti-Cellulite Kapsel von innéov unterstützt die Entschlackung der Haut, kurbelt die Mikrozirkulation an, kräftigt die Gewebestruktur und festigt die Haut damit spürbar. Weil das Nahrungsergänzungsmittelpräparat von innen heraus auf die tiefen Hautschichten einwirkt, bekämpft es die Bildung von Cellulite ursächlich. (Die Packung zu 60 Kapseln ist in Apotheken zu ca. 45 Franken erhältlich; idealerweise werden während drei Monaten täglich zwei Kapseln genommen).

Das figurenpflegende Gel Caféin’Algue von Daniel Jouvance bekämpft selbst festsitzende Fettpölsterchen und bringt damit die Figur in Topform (ab März für ca. 75 Franken unter www.danieljouvance.com erhältlich).

Zwei Übungen, zwei Produkte: Es ist die Kombination von Gymnastik und Pflege, die den Erfolg des Anti-Cellulite-Set «Bootcamp for Butts» von Mama Mio ausmachen. Vor allem weil der sportliche Teil gerade mal vier Minuten dauert, lässt sich das Programm ohne Probleme im Alltag integrieren. Zur Belohnung gibt es einen gestählten Hintern mit sichtbar weniger Cellulite. (Das Pflegeset Bootcamp for Butts ist für ca. 110 Franken erhältlich bei Jelmoli Zürich, in exklusiven Schwangerschaftsboutiquen sowie online unter www.lasperlitas.ch)

Die Ergebnisse sprechen für sich: 39 Testerinnen hatten eine um 88 Prozent glattere Haut an Oberschenkeln und Hüften sowie 16 Prozent weniger Cellulite, nachdem sie während eines Monats das straffende Anti-Cellulite-Gel Intelligent Minceur  mit Fett-reduzierenden Wirkstoffen von Dr. Pierre Ricaud angewendet haben. (Ab März erhältlich für ca. 45 Franken unter www.ricaud.com)

Der neue Super Slimming Reducer von Shiseido bekämpft Cellulite gleich mit Koffeinkomplex, Weissdornextrakt sowie dem Duftwirkstoff Spicy Lemon Mixture. (Ab März im Fachhandel für ca. 80 Franken erhältlich).

Courbes Exquises, also exquisite Kurven, gibt es bei regelmässiger Anwendung des gleichnamigen Anti-Cellulite-Gels von L’ Occitane. Das frische Gel verhindert mit pflanzlichen Wirkstoffen Fetteinlagerungen an der Hüfte, beschleunigt den Abbau vorhandener Fettdepots und sorgt für eine sichtbar geglättete Haut. (Im Fachhandel zu 200ml für ca. 50 Franken erhältlich).

Size Zero von Rodial ist der Geheimtipp unter den Hollywoodstars, wenn es darum geht, den Körper in Bikini-Form zu bringen: Dank der Dreifachwirkung des patentierten Wirkstoffes Pro-Sveltyl werden Fett- und Wassereinlagerungen vermindert und die Neubildung von Fettzellen reduziert. Das reicht vielleicht nicht in jedem Fall für Kleidergrösse Size Zero, aber mit Sicherheit für ein gestrafftes Hautbild und einen reduzierten Umfang von Oberschenkeln, Bauch und Hüften. (Die Produkte von Rodial sind exklusiv bei Marionnaud erhältlich. Size Zero kostet ca. 80 Franken).

Body Lift Cellulite Control von Clarins ist ein erfrischendes Gel auf Basis von acht Pflanzenextrakten, das eine glattere Hautoberfläche fördert und gleichzeitig der Entstehung von Ungleichmässigkeiten im Hautbild vorbeugt. (Im Fachhandel erhältlich für ca. 60 Franken).

Mit Inhaltsstoffen wie Koffein (hilft bei der Fettverbrennung) und Mäusedorn (strafft) sorgt das neue Body Tonic Night von Garnier über Nacht für feste Konturen. (Im Fachhandel zu 300ml für ca. 23 Franken erhältlich).

Verfeinert und glättet Cellulite mit Koffein und sorgt für ein insgesamt regelmässigeres Hautbild: Sublime Body Silhouette Incroyable von L’Oréal Paris. (Im Fachhandel ab März zu ca. 25 Franken erhältlich).

Die Figurenpflege Vichy CelluDestock bekämpft hartnäckige Problemzonen mit reinem Koffein in hoher Konzentration sowie  Lipocidine, die den den Fettabbau beschleunigen und den Drainageeffekt anregen. Bereits nach sieben Tagen wirkt die Haut glatter und die Cellulite gemindert. (Zu 200ml für ca. 45 in Apotheken erhältlich).

Wer sich Zeit nimmt und das neue Huile Anti-Cellulite von Le Petit Marseillais sorgfältig einmassiert, wird mit einer gestrafften Silhouette belohnt – und duftet erst noch frisch-zart nach Zitrone, Grüntee und Anis. (Für ca. 10 Franken bei allen Filialen von Coop in der französischen Schweiz erhältlich).

Berg- und Talfahrt auf den Schenkeln ade! Im grossen Anti-Cellulite-Dossier gibt es die besten Tipps und Produkte.

Auf der weiblichen Beliebtheitsskala rangiert sie ganz tief unten, irgendwo zwischen Zahnschmerzen und Steuererklärung: Die Cellulite – unschöne Dellen an Hüften, Bauch und Schenkeln. Zwischen 80 und 90 Prozent aller Frauen müssen sich damit herumschlagen, selbst gertenschlanke Supermodels werden nicht von Orangenhaut verschont. Tröstlich, natürlich, aber nur begrenzt von Nutzen beim Kampf gegen Cellulite. Welche Strategien wirklich helfen und mit welchen Produkten sich die Silhouette straffen lässt, verraten wir Ihnen in unserem Anti-Cellulite-Dossier.

Natürlich können und wollen wir dabei keine Wunder versprechen, Cellulite ist leider ähnlich hartnäckig wie Kaugummi an der Schuhsole. Aber mit unseren Tricks für den Alltag lässt sich Cellulite dauerhaft vermindern. Und das ist schon ziemlich viel, oder?

 

Trinken

Bis zu zwei Liter täglich, empfehlen Experten, sollte man trinken, um den Stoffwechsel bei Laune zu halten und Wassereinlagerungen zu vermeiden. Achtung: Hier geht es nicht um Süssgetränke oder gar alkoholische Drinks (dazu später mehr). Gemeint ist Wasser. Oder ungesüsster Tee. Und jetzt ran an die Flasche.

 

Stop Smoking

Nikotin lässt das Gewebe erschlaffen, was einem Steilpass für Cellulite entspricht. Weg mit den Zigis, her mit dem Bikini – vielleicht hilft dieses Motto, um von den Glimmstängeln loszukommen?

 

Jungfräulich anstossen

Ähnlich wie Nikotin führt auch der Genuss von Alkohol zu Wassereinlagerungen sowie zu einem Abbau des Stützgewebes – und damit zum vermehrten Auftreten von Cellulite. Wer mit Virgin-Drinks, also Getränken ohne Alkohol, anstösst, darf sich schon bald über eine knackige(re) Hüftpartie freuen.


Straff essen

Wie gesagt, schlacksige Gazellenbeine allein sind noch kein Garant für eine dellenfreie Silhouette. Dennoch lohnt es sich, auf die Linie zu achten, denn Übergewicht sowie wiederholte Diäten fördern die Bildung von Fettdepots und damit auch von Cellulite. Insbesondere fettes Essen, Fastfood, Weissmehl und Süssigkeiten sind ein Tabu, da sie den Körper übersäuern und damit die Cellulite verstärken. Umgekehrt sorgen Vollkornprodukte, Fisch, Obst und entschlackendes Gemüse wie Broccoli, Blumenkohl oder Spargel für den Abtransport von Giftstoffen und einen straffen Körper. Keine grosse Überraschung, oder? Musste trotzdem wieder mal gesagt werden.


Sport

Die Mission «aus schlaff macht straff» gelingt am besten mit regelmässiger Bewegung. Ideal ist dabei ein Mix aus Ausdauersport wie Schwimmen, Velofahren oder Jogging und Krafttraining beziehungsweise straffenden Übungen auf der Powerplate oder im Pilates-Studio. Um es vorweg zu nehmen: Ja, das ist so anstrengend, wie es tönt. Aber die Mühen lohnen sich, da bei sportlicher Betätigung die tiefen und oberflächlichen Muskeln gestärkt und die Blutzirkulation verbessert werden.


Zupfen, bis es ziept

Die gute Nachricht vorab: Mit Massagen lassen sich die Problemzonen um bis zu 20 Prozent straffer zupfen. Regelmässige Massagen (in Zupfbewegungen von Hand, mit einer Bürste oder mit dem Rubbel-Handschuh) – und das wäre dann die andere Nachricht, denn Erfolg hat nur, wer jeden Tag Hand anlegt – festigen das Bindegewebe, indem sie den Abbau von Stoffwechselschlacken begünstigen und die Blutzirkulation anregen. Ganz Schlaue nutzen die tägliche Massage, um spezielle Anti-Cellulite-Produkte einzuarbeiten.


Eiskalt! Warm! Eiskalt!

Wechselduschen sind eine weitere Methode, um die Durchblutung auf Zack zu bringen und den Fettstoffwechsel anzukurbeln. Am besten drei Mal hintereinander kalt und warm abbrausen und immer mit kaltem Wasser aufhören. Brrrrr – das braucht Überwindung, aber danach ist man wenigstens garantiert wach.


Runter damit

Wenn es allen guten Vorsätzen zum Trotz nicht klappt mit den Wechselduschen, hilft alternativ (und bei den Wechselduschern ergänzend) der Griff zum Peeling-Tiegel: Die Dellen lassen sich damit zwar nicht wegschrubbeln, wohl aber abgestorbene Hautschüppchen, was die Haut rosiger erscheinen lässt. Überdies ist ein Peeling die perfekte Vorbereitung für spezielle Anti-Cellulite-Produkte. Womit wir beim nächsten Punkt wären:


Sälbele

Figurenpflege aus der Tube? Ist unter Einhaltung unserer anderen Anti-Cellulite-Regeln grundsätzlich möglich. Insbesondere die folgenden Wirkstoffe helfen beim Glätten der ungeliebten Dellen:

  • Koffein/Guarana: Regen die Mikrozirkulation im Gewebe an und stimulieren den Fettabbau in den Hautzellen
  • Ruscus (Mäusedorn): Bringt den Lymphfluss in Schwung und wirkt gegen Wasseransammlungen in den Beinen
  • Ginko Biloba und Ginseng Ginko: Regen den Fettabbau an
  • L-Carnitin: Unterstützt die Umwandlung von Fett in Energie
  • Rosskastanienextrakt/Rotes Weinlaub: Wirkt entschlackend und stärkt die Gefässe


Take it easy

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin zu aufgeblähten Fettzellen führen können. Als Gegenmittel empfehlen sich Entspannungstherapien wie Yoga oder Meditieren. Ebenfalls hilfreich: Etwas mehr Gelassenheit, was das eigene Erscheinungsbild betrifft.

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