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Love-Stories und Dating-Flops

Body & Soul

Love-Stories und Dating-Flops

  • Redaktion: Helene Aecherli, Annette FrommerIllustration: Lisa Hartung

Zusammen mit der Dating-Plattform Swissfriends.ch suchten wir nach schönen, witzigen und schrägen Online-Dating-Geschichten. Hier die Highlights.

“Ich war seit einiger mit einem Chemie-Professor in Kontakt und voller Optimismus, weil er immer so nette Mails geschrieben hatte. Und als er eines Tages vorschlug, mich bei sich Zuhause zu bekochen, sagte ich sofort zu. Ich freute mich sehr. Als er mir aber die Türe öffnete, war ich schockiert: Mein Professor sah zwar ganz sympathisch aus, trug aber die Kochschürze seiner Mutter. So ein Teil mit rosa Rüschen und so. Er versuchte nicht einmal, sich herauszureden, sondern sagte stolz, dass die Schürze seiner Mutter gehöre. Zudem war es im Haus eiskalt. Ich fror entsetzlich. Noch schlimmer wurde es, als wir uns zu Tisch setzen. Er hatte nämlich nur ein einziges Stück Fleisch gebraten, so dass jeder von uns bloss ein kleines Stück bekam. Ich ass schnell auf und verabschiedetet mich sofort. Ich habe den Professor nie wieder gesehen.”
Ruth, 50

“Nach sieben Jahren schwulem Singleleben hatte ich genug. Freunde schwärmten von parship.ch – mit der Bemerkung, es sei nicht nur eine Hetero-Date-Plattform. Also probierte ich es mit grosser Erwatung aus: Ich füllte den Psychotest aus und musterte die darauf zugesandten Profile mit den meisten “Matchingpoints”. Was ich da las, löste leider keine Begeisterungsstürme aus. Hobbies: Blockflöte spielen. Naja… Schnell gab ich auf und vergass die ganze Sache.
Sechs Monate später: Ich lag, wieder mal unglücklich verliebt, nachts um 3 Uhr wach im Bett und beschloss, Parship und mir eine zweite Chance zu geben. So beantwortete ich erneut die Fragen des Tests. Neugierig las ich wieder die vorgeschlagenen Profile mit der grössten Anzahl an “Matchingpoints”. Etwa an dritter Stelle, mit mageren 64 Matchingpoints, blieb ich hängen. Das Profil kam mir bekannt vor. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen: Das bin ja ICH! Mein altes Profil! Sogar mit mir  bringe ich es nur auf schlappe 64 Punkte. Enttäuscht und ernüchtert flüchtete ich wieder ins Bett. Meine letzten Gedanken bevor ich in einen unruhigen Dämmerschlaf versank: “Parship.ch, forget it!””
Hannes, 35

“Ich hatte mein erstes Date, damals, als ich noch voller Vertrauen ins andere Geschlecht war und davon ausging, dass Männer ehrlich sind. Da unsere Mailkorrespondenz sehr angenehm war und mir auch seine Stimme gefiel, verzichtete ich auf ein Foto, in der Annahme, dass er sicherlich einigermassen passabel aussieht. Mein Beziehungsstatus war klar deklariert, und ich meinte, seiner sei auch Single gewesen. Alles war so, wie ich mir das wünschte. Wir verabredeten uns also bei mir zum Nachtessen an einem schönen Samstagabend. Die Vorfreude war gross!
Es klingelte pünktlich an meiner Tür. Ich öffnete und vor mir stand der hässlichste Mann den ich je gesehen hatte, mit einem grossen Stoffbär unter dem Arm. Ich übte mich im Wahren der Haltung und liess ihn eintreten, obwohl ich ihn gleich am liebsten weggeschickt hätte. Der Abend nahm seinen Lauf, ich bemühte mich um anständige Unterhaltung und erfuhr so nach und nach, dass er verheiratet war, und seine Frau dies und das… und ich dachte nur, dass er jeden Tag froh und dankbar sein könnte überhaupt eine Frau zu haben.
Leider hatten wir abgemacht, dass er bei mir übernachten wird, und ich hatte nicht den Mut, ihm zu sagen, dass daraus nix wird. Also durfte er auf meinem Sofa liegen und am nächsten Tag wieder gehen.”
Brigitta, 42“Einer fiel mir besonders auf; Italiener, gross, attraktiv, schlank und selbständig und Wassermann. Wassermann??? Oh mein Gott, dachte ich, wenn der so ist, wie mein Sohn, dann halleluja. Ich schrieb ihm zurück und nach ein paar tollen Mails verabredeten wir uns spontan in einem öffentlichen Café. Nach 30 Minuten und dem zweiten Cappuccino, sass ich genervt und immer noch alleine am Tisch. Dann endlich kam er…naja, die Grösse war dann doch ein paar cm weniger, aber alles andere stimmte. Doch hatte er seinen Hund mitgebracht. Wahrscheinlich dachte er, dass dies ein Flirtplus geben würde, denn dieser Vierbeiner war ja echt niedlich. Wir unterhielten uns fast zwei Stunden, plötzlich spürte ich seine Hand auf meinen Knien. Ich war hin und weg und bereits auf Wolke Sieben  – als der Schlag kam. Er hätte ganz vergessen zu erwähnen, dass er noch drei kleine Kinder hatte, in einer kleinen WG wohnte und zurzeit finanzielle Engpässe hätte. Ich würde die Getränke sicher übernehmen. Aber natürlich! Trotzdem fand ich ihn charmant und man könnte sagen, ich sah durch die rosa Brille. Als wir dann Hand in Hand Richtung Auto liefen, der Hund neben uns und er mich beim Abschied küsste und meinte, er hätte noch nie so eine schöne Frau gesehen wie mich, da überquoll mein Herz vor Freude und Leidenschaft.
Kaum sass ich im Zug nach hause, erhielt ich eine Sms mit den Worten: “Wann kann ich bei dir einziehen?” Ich traute meinen Augen nicht. Danach “Wann wollen wir heiraten und Kinder machen?” Ich dachte, ich seiin einem falschen Film. Normalerweise redet man nur bei Frauen von Torschlusspanik…”
Milou

“Vor einiger Zeit traf ich einen deutschen Geschäftsmann, der für unser Date extra aus Stuttgart angefahren war. Es war spät nachmittags, und wir hatten beide Hunger. Also begaben wir uns in ein italienisches Restaurant. Der vordere Teil war so eine Art Cafébar, der hintere das eigentliche Restaurant. Doch das würde erst am Abend öffnen. Ich suchte einen schnuckligen Tisch aus, mein Date aber zögerte. Er wollte, sagt er, lieber an einem Tisch sitzen, das mit weissem Tischtuch bedeckt war. Ich schaute ihn überrascht an. Das Restaurant sei geschlossen, hier, an der Bar sei es doch ganz ok, fand ich. Nein, quengelte er, er wolle an einen Tisch mit weissem Tischtuch. Und er redete so lange auf den Kellner ein, bis der aufgab und uns im abgedunkelten Restaurantteil einen Tisch am Fenster zuwies. Er liebe einfach weisse Tischtücher, sagte mein Date und lachte hysterisch. Ich atmete tief und dachte das “Ohm”. Ich wäre am liebsten sofort aufgestanden und abgehauen, war aber trotz allem zu höflich. Nach der Portion Spaghetti habe ich mich auf Nimmerwiedersehen von ihm verabschiedet.”
Sabine, 43

“Ich bin der Typ Frau, der sich sehr schnell mit den Männern trifft und nicht zuerst monatelange Korrespondenz führt. Eine viertelstündige Unterhaltung hat mehr Aussagekraft als unzählige Seiten Mailverkehr. Mein Erlebnis geht auf meine Onlinedating-Anfänge zurück. Nach einem ausführlichen Chatabend, habe ich mich mit einem Mann fürs Kino verabredet. Nachdem ich ihm erklärt hatte, wo das Kino zu finden sei, machte er mich dann noch darauf aufmerksam, dass er kein Auto habe, dass ich ihn doch in der nächstgelegenen Ortschaft am Bahnhof abholen solle. Okay, kein Problem, ich habe ja ein Auto. Die Fahrt vom Bahnhof zum Kino dauerte ca. 10 Minuten und eigentlich hätte ich auf direktem Weg wieder zum Bahnhof zurückkehren und den Herrn wieder in den Zug verfrachten können (heute würde ich das übrigens tun). In der Hoffnung auf einen guten Film, gingen wir aber doch ins Kino. Wir hatten genügend Zeit eingeplant, dass wir uns vor dem Film noch gemütlich einen Drink genehmigen konnten. Als dann der Kellner zum Einkassieren erschien und sich erlaubte, bei meiner Begleitung beide Getränke in Rechnung zu stellen, sah ich das Entsetzen in seinen Augen aufblitzen. Ich, als emanzipierte Frau, habe ich mich dann anerboten, mein Cola light selber zu bezahlen und seine Erleichterung war ihm anzusehen. Die Konversation (obwohl zu einer Konversation gehören meines Erachtens 2 Personen) bestritt ich zu ca. 90%. Ein Ja und Nein waren das höchste der Gefühle, dass aus ihm rauszukriegen war. Nun aber zum Highlight des Abends: Während wir in unseren Sesseln sassen, war meiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, dass er sich ständig nach anderen Frauen umdrehte. In der Pause ging eine Dame mit einem sehr vorteilhaften Dekolleté an uns vorbei, worauf ihm das Wasser sichtlich im Mund zusammenlief. Ich entschuldigte mich bei ihm, dass mein Ausschnitt kein solches Panorama zulässt. Er meinte, dafür hast du einen grossen Arsch… Mir war ja während unseres Abends nicht verborgen geblieben, dass er nicht ganz der Hellste war, und so konnte ich herzlich lachen über soviel Dummheit.  Ich bin unterdessen 31 Jahre alt, sehr glücklich verliebt, aber mit keiner Bekanntschaft aus dem Internet, sondern auf dem „herkömmlichen“ Weg kennen gelernt.”
Miriam“Wir hatten unseren ersten Kontakt im April 2009 bei Swissfriends.ch. Ich hatte nur für 5 Tage ein Gratiszugang und nicht wirklich die Erwartung, meine zukünftige Liebe über eine Dating-Plattform kennenzulernen. Gleichzeitig war Alfonso dabei, seinen Zugang zu kündigen, da er ebenfalls die Hoffnung aufgegeben hatte, jemanden kennenzulernen. So entdeckte ich am 5. Tag meines Gratiszugangs diesen gutaussehenden und interessanten Mann. Ich zögerte und wollte ihn nicht kontaktieren. Doch konnte ich es nicht lassen.
Kaum hatte ich ihm eine Nachricht geschickt, kam auch schon eine Antwort. Er war zufällig krank zu Hause und hatte Zeit zum chatten. Wir hatten uns zwei Stunden blendend unterhalten. Am folgenden Tag war mein Zugang gesperrt.  Ein Tag später und wir hätten uns nie kennengelernt. Nenn es Zufall, nenn es Fügung, dass wir uns zum richtigen Zeitpunkt bei Swissfriends begegnet sind… Wir sind jedenfalls sehr glücklich darüber.”
Esther

“Mein Liebster heisst Thomas, und er wollte am Anfang nichts von mir wissen, weil ihm meine Fotos im Profil nicht gefallen haben. Da war ich erstmal enttäuscht, weil ich gespürt habe, dass er der Richtige für mich sein könnte. Ich dachte es mir, weil er sein Profil so geschrieben hat, als ob ich es selber geschrieben hätte. Ich erkannt mich oft darin wieder. Ich gab nicht auf und schrieb ihm, dass ich aus seiner Absage zwischen den Zeilen lesen konnte, dass er wohl sehr gekränkt worden war in einer früheren Beziehung, und ich finde, er solle doch nicht so schnell aufgeben. Thomas war sehr erstaunt über meine Reaktion, da erwartet hatte, dass ich aufgeben und weitersuchen würde. Das tat ich aber nicht. Er schrieb zurück, und so begannen wir uns regelmässig zu schreiben und auch zu telefonieren und merkten rasch, wie gut wir uns verstehen. Er lud mich daraufhin einmal zu sich ein und war überrascht, dass ich meinen Bildern (die wirklich von mir und sogar aktuell waren) gar nicht glich. Er meinte, ich sähe in natura viel besser aus. Ich war ebenfalls überrascht, da ich auch fand, dass er live viel besser aussah. Es hat sofort gefunkt, und er war den ganzen Abend sehr aufmerksam und holte später sogar noch seine Gitarre hervor und spielte für mich ein wunderschönes Lied und sang dazu. Ich war hin und weg. Heute läuft alles bestens und wir freuen uns immer wieder wenn wir uns sehen und überlegen uns schon, zusammenzuziehen.”
Karin

“Unsere Geschichte stand unter keinem guten Stern. Wenn ich mich verabrede, will ich mich schon von meiner besten Seite präsentieren. Das heisst, generell keine Jeans, nicht zu sportlich. Am Tag unseres Dates lief nichts nach Plan. Zwei Stunden vor dem Termin hatte ich einer Freundin versprochen, sie zum Flughafen zu fahren – ich in bequemen Klamotten – Jeans, Turnschuhen, Bluse. Was wir nicht ahnen konnten: Stau! Mein ganzer Zeitplan funktionierte nicht mehr. Zum Umziehen keine Zeit – und ich hoffte nur, dass er auch sportlich gekleidet war. Im Restaurant hatte ich einen schönen Platz auf der Terrasse ergattert. Da sass ich nun und wartete. Via SMS informierte ich ihn, wo er mich findet. Seine Antwort: “Ich bin gleich da, bin der im schwarzen Anzug….” Sein Profilbild war offensichtlich vor ein paar Jahren geschossen worden. Nach kurzem Small-Talk wollten wir essen gehen. Grosser Fehler. Glücklicherweise erzählte er mir, dass er es überhaupt nicht leiden kann, wenn mann (frau) ihr Essen nicht geniessen kann und in sich hinein schlingt. Ich esse gerne schnell, schliesslich arbeite und laufe ich auch schnell. Doch so kaute ich langsam, legte das Besteck immer mal wieder ab. Was aber während des Essens passierte, lässt mich noch heute schmunzeln…. Mein Date kaute alles mindestens 15 Mal, hatte nach wenigen Minuten den ersten Tropfen Sauce am Kinn. Kennen Sie die Geschichte von Loriot mit den Nudeln? So wars… Nach wenigen Minuten wurde der Tropfen von Petersilie abgelöst. Mühsam rang ich um Fassung.
Tja, auch ein Anzug bedeutet nicht alles. Ich hab ihn nicht mehr getroffen. Nicht wegen der Sauce oder der Petersilie. Es hat nicht gefunkt. Denke trotzdem immer gerne daran zurück.”
Gaby
“Kurz bevor ich für einige Tage in meine Lieblingsstadt London flog für eine Shopping-Tour, hatte ich einen Mann kenngelernt. Wir schrieben uns während meines Aufenthalts viele SMS und haben ein Date nach meiner Rückkehr vereinbart. Ich bekam zur Begrüssung eine Rose. Ok, sie hatte die Farbe Gelb, was ja eigentlich die Farbe der Eifersucht wäre. Ich schenkte der Blumensprache aber nicht weiter Beachtung. Eigentlich hielt ich es ja zu diesem Zeitpunkt so, dass Dates nie länger als ein bis zwei Stunden dauern sollten und man sich bei Sympathie gerne wieder treffen kann. Kurz vor dem Aufbrechen sagte mir der bis dahin nicht unsympathische Mann, dass er für das Musical “Africa, Africa” bereits Karten reserviert hatte und ich eingeladen wäre. Gerne hätte ich den Mann für ein Getränk eingeladen, wie man das als selbstbewusste Frau macht, aber die Chance war gering. Während der Vorstellung erhielt ich dann einen sanften Druck von seinem Knie an das meine –  ich wusste aber noch nicht, wohin die Reise gefühlsmässig ging und zog mein Knie zurück. Er verspürte zu diesem Zeitpunkt wohl schon Schmetterlinge und ist auf Wolke 7 aufgestiegen. Irgendwann in der Pause meinte er dann noch, ob ich nun wirklich nicht an die Liebe auf den ersten Blick glaube. Dem ist so, denn aus meiner Sicht, erlebt man die Liebe auf den ersten Blick nur ein Mal und die hatte ich schon mit meinem Ex-Mann erleben dürfen. Nach der Vorstellung von “Africa, Africa” zog ich es dann vor, nach Hause zu gehen. Eigentlich möchte ich bei einem ersten Date nie zeigen, wo ich wohne und ich dirigierte ihn bis  kurz vor mein Haus, so dass ich die letzten Meter zu Fuss gehen konnte. Daheim merkte ich, dass ich ihn bis dahin wohl sympathisch fand, aber keine grossen Gefühle hatte. Am Mittwoch darauf, nach vielen SMS, erhielt ich einen Strauss Rosen an die Haustüre geliefert. Als ich mich zu freuen begann, kam mir der Gedanke: “Woher hat der meine private Wohnandresse????”. Es waren 13 herrliche rote Rosen, die ich  in eine Vase stellte. Der nächste Griff war zum Handy, ich bedankte mich artig und bat um Bedenkzeit, denn es ging mir einfach zu schnell.  Die Antwort war die eines unreifen, enttäuschten Mannes: “Wenn es mir zu schnell ginge, dann können wir das Ganze auch ganz schnell beenden.” Das waren die letzte Worte. Darauf antwortete ich auch nichts mehr, da dieses Verhalten unreif war und für mich auch heute noch ist.”
Anonym

“Im Sommer 09 entdeckte ich „Mäx“ (39 Jahre) auf Swissfriends, und weil mir sein Text und sein Profil gefiel, schrieb ich ihn an. Er hatte ein 5-Tages-Schnupperprofil, und da er meine Daten nach Ablauf dieser Tage noch nicht hatte, musste er ein Monatsprofil lösen, um mir wieder schreiben zu können. Wir merkten bald, dass wir sehr ähnlich gestrickt sind und konnten uns „von der Leber weg“ alles schreiben. Da wir alleinerziehend sind und die gleichen Sorgen und Nöte haben, gab es auf beiden Seiten sehr viel Verständnis für die Situation des anderen. Am 3. Oktober 09 war es dann endlich soweit und ich traf „Mäx“ das erste Mal. Es war kein Blinddate, da wir vorab Bilder austauschten und telefonierten. Das erste Zusammentreffen war sehr herzlich und der Funke sprang auf beiden Seiten. Ich bekochte „Mäx“, und er schenkte mir ein herziges Blumengesteck. Auch der erste Kuss war so innig und von tiefen Gefühlen, da konnte ich nicht widerstehen.  Mein Schatz hat ein grosses Herz, ist sehr feinfühlig und gutmütig. Ich habe grossen Respekt vor ihm und liebe ihn sehr. Nun verbringen wir die Wochenenden zusammen, der Alltag unter der Woche gehört im Moment noch mehr den Kids und den Jobs. Aber die Zeit arbeitet für uns, und die Zukunft gehört uns. Darauf freue ich mich sehr.”
“Schoggiherz”, 44 Jahre

„Ich bin 54 Jahre alt, 2-fache Omi stehe selbständig und äusserst positiv im Leben und kenne das Datinggeschäft seit einem Jahr hautnah (habe alles schriftlich aufgezeichnet, zur allgemeinen Erheiterung meiner Freundinnen). Ich habe völlig verrückte, lustige, ätzende und vor allem langweilige Dates erlebt. Ich liebe Männer im Allgemeinen, aber selten im Besonderen. Ganz spontan die Geschichte meines nun wirklich allerletzten Dates:
Ich habe das Date, es heisst Richi, am Mittwoch um 19.00 Uhr in Baden getroffen. Als ich ihn sah, wusste ich, der Abend war schon jetzt gelaufen, und ich musste mich sehr überwinden, etwas Charme spielen zu lassen, denn der Arme war brutal nervös und in völliger Erwartung der nun endlich Richtigen. Wir hatten uns zum Nachtessen verabredet, und das war meinerseits der zweite Fehler, das musste nun durchgestanden werden, ob ich wollte oder nicht. Okay, zwei, drei Stunden gepflegte Konversation mit einem hoffentlich feinen Essen, es gibt Schlimmeres, oder?
Richi: 1.80 m gross, schlank, gut angezogen (klassisch langweilig), praktisch keine Haare mehr. Sein Gesicht mahnte mich an meinen geliebten Grossvater. Der Gute hatte keine nennenswerten Falten und sah trotzdem mit 51 Jahren uralt aus! Das schlimmste Detail aber war ein graues, konturloses Schnäutzchen, voll unerotisch.
Wir haben uns also in irgendeiner Beiz niedergelassen und bestellt. Er, nur einen Gang, und ich trotz grossem Hunger, ebenso. Die Konversation dann wie gewünscht, gepflegt und nun ja, nicht mal so übel. Mitten in dieser langweiligen Esserei schaute ich mal ein bisschen herum. In diesem Moment kam ein neuer Gast ins Lokal. Nein, das konnte unmöglich sein, meine grosse, letztjährige unerwiderte Sommerliebe! Der Blickkontakt war kurz und er hat sich wohl an mich erinnert und Schock! Er setzte sich doch tatsächlich an den freien Nebentisch. Die nächste halbe Stunde war die reinste Folter. Gegenüber von mir der Schnäutzli-Richi, der mich mittlerweile immer attraktiver und spannender fand, und etwas weiter weg, das Bild eines interessanten, extrem schönen Mannes mit langem Haar. Oh, was hätte ich dafür gegeben, wenn ich die Männer hätte tauschen können. Es ging auch nicht lange, und das Objekt meiner Träume machte einen Abgang…ohne mich eines Blickes zu würdigen.
Nun, der Rest war klar: Ein weiterer Verehrer in der öden Dating-Landschaft und ich…? Ich sehnte mich nur noch nach meinem hundertjährigen Bettchen mit sonnengetrocknetem Leinen und einem romantischen Liebesroman von Vera Wind.“
Isabella
„Am 14. Februar sind es bereits 3 Jahre und 1 Monat, seit ich das erste Treffen mit Martin hatte. Zu meinem Glück verhalf mir eine Kollegin, sie schubste mich in die Singlebörse und fand ich sollte mich endlich anmelden und mein Glück versuchen.
Um 14.00 Uhr in der City-Lounge war unser Treffpunkt. Überaus nervös, mit feuchten Händen und einem Klumpen im Magen, schritt ich zum Treffpunkt. Mit der Option ich könnte das Treffen ja einfach sausen lassen (vor lauter Nervosität). Doch ich überwand mich und trat in das Café ein, schaute nach links und rechts, ging den Gang hinunter und dachte, wie sieht der schon wieder aus? Zum Glück, hinter der Säule winkte mir Martin zu, stand auf und nahm mir meine Jacke ab. Ah, so ein Gentleman! Wir setzten uns und bestellten etwas zu trinken. Nach etwa einer Stunde beschlossen wir, bei diesem schönen Sonntagnachmittag noch etwas zu gehen. Daraus wurde ein Spaziergang der Limmat entlang zum See hinauf, bis zum Zürihorn. Dabei setzten wir uns auf die Betontreppe an der Limmat bei den Pedalos, genossen die Sonne und erzählten weitere spannende Geschichten aus unserem Leben. Leider schaute ich nicht, wohin ich mich setzte: Ich übersah eine Entenkacke und setzte mich mit meiner Daunenjacke hinein! Leider hatte auch ich kein Taschentuch dabei. Ach war mir das peinlich!
Nach diesem Treffen mailten, sms-lten oder telefonierten wir weiterhin miteinander. Natürlich folgten weitere Treffen mit Wanderungen auf dem Albis oder Kinoabende. Zwischendurch traf ich mich auch mit weiteren Singles aus dem Internet, doch meine Gefühle für Martin erschienen immer mehr. An dem Abend, als mich Martin zu sich nach Hause einlud, zu einem feinen Fondue Chinoise, war es dann definitiv um mich wie auch um ihn geschehen. Nach dem Essen machten wir noch einen Verdauungsspaziergang entlang der Sihl, dort auf einem Bänkli küssten wir uns innig und leidenschaftlich und vergassen alles um uns. Einen Gedanken hatte ich: Mmh, der küsst gut und gerne, ein seltenes Exemplar!
Inzwischen wohnen wir schon über einem Jahr zusammen und sind glücklich, geniessen das Leben und stellen uns die nahe wie auch ferne Zukunft zusammen vor.“
Karin, 36

„Nachdem wir einander via swissfriends geschrieben haben, wechselten wir zu SMS und später telefonierten wir mehrmals täglich. Mein Partner hat meine Adresse herausgefunden und mir ein Foto von sich in den Briefkasten gelegt. Bei unserem ersten Treffen wusste ich also, wie er aussieht. Er wusste, dass ich auf den Weihnachtsmarkt gehe und stand einfach da. Ich bin zu ihm hingegangen und fragte, ob er gerne eine Gratisumarmung hätte. Wir standen da mit Schmetterlingen im Bauch. Seither sind wir zusammen, verliebt und glücklich. Wir sind sechzig Jahre jung.“
Christine

„Ich bin eine 42 jährige getrennt lebende Frau und habe aus Langweile, gespickt mit etwas Neugier, ein Abo abgeschlossen bei swissfriends. An einem Frühlingsabend im April erspähte ich durch Zufall einen Usernamen, der mir auf Anhieb auffiel. Ich schrieb diesen 44jährigen Dani an und bekam Tage später eine Antwort. Obwohl er im Kanton Solothurn wohnte und ich in Zürich, mailten wir hin und her. Wir begannen den Chat zu benutzen und schrieben uns stundenlang…. Mal lustig, mal neckisch, mal nachdenklich und wurden immer persönlicher. Mittlerweile hatten wir auch unsere Fotos ausgetauscht und ich war nun wirklich auch gespannt auf diesen, mir optisch sehr ansprechenden Mann, ein erstes Mal zu treffen. Nachdem ich ihm 2 Körbe austeilte, habe ich bei der  3. Anfrage zugesagt. Wir verabredeten uns in einem Restaurant in meiner Nähe. Der Abend war ein voller Erfolg, wir unterhielten uns prächtig. Drei Wochen und einige Dutzend sms später verabredeten wir uns erneut. Ich wünschte mir an diesem Abend, erst nach Hause zu gehen, wenn ich diesen Mann endlich geküsst habe. Nach dem Essen fuhren wir zu Dani und unterhielten uns wieder über Gott und die Welt. Ich fühlte mich so unendlich angezogen von seinem Wesen. Irgendwann fand ich endlich den Mut ihn zu berühren…. Heute weiss ich, dies war der Startschuss für unsere gemeinsame Zukunft. Getrieben von unserer Lust waren wir beide wie in Trance und hatten eine atemberaubende, gemeinsame Nacht. Nun, einige Monate später, sind wir ein Paar und können noch immer nicht von einander lassen. Wir durften schon viele wunderschöne Momente des Glücks gemeinsam erleben, dafür bin ich unendlich dankbar. Das Leben ist wieder schön!“
Jeanette
„Meine Erfahrung mit Internet-Bekanntschaften sieht so aus, dass die meisten Männer nicht abgeschlossen haben mit ihrer letzten Beziehung, dass sie nicht alleine sein können und wollen (das ist ja bekannt ! ). Und kaum sind sie getrennt von ihren Frauen, gehen sie eben aufs Internet und suchen weiter, ohne das “Vergangene verdaut”  und  “verarbeitet”  zu  haben. Dazu eignet sich ja das Internet perfekt. Man kann irgend etwas erzählen, ein falsches Alter angeben, alte Fotos runterladen. Männer müssen zuerst einmal lernen sich zu emanzipieren, lernen ihre Gefühle wahr zu nehmen und zu leben, lernen, alleine zu sein und auch seelische Tiefgänge auszuhalten und dadurch an sich zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. Solange sie diese Schritte nicht gemacht haben, nützt es gar nichts, sich von einer Beziehung in die nächste zu stürzen. Es endet dann immer in einem Fiasko.  Das war nicht nur so bei swissfriends, sondern auch bei anderen Partner-Webseiten. Dazu kommt noch, dass dieselben Männer immer wieder – auch auf den anderen Flirtseiten – anzutreffen waren. Also immer die gleichen, die da zum Teil Monate – ja auch jahrelang auf der Suche sind….viele auch nur für ein Abenteuer. Eben, weil es so bequem ist übers Internet jemanden zu finden, denn Frauen sind eindeutig in der Überzahl. Nein, ich muss sagen, mir reichts. Ich möchte hier auch noch erwähnen, dass ich kein hässliches Entlein bin, sondern eher das Gegenteil….als Ex-Model…..ich bekam jeweils auch viele Komplimente für mein Foto…dies nur, damit man sich ein Bild machen kann zur Situation. Innerhalb weniger Monate war mir klar, dass das wirklich nicht so funktionieren kann. Auch einige Bekannte von mir, hatten jeweils wirklich genug von diesen Erfahrungen. Sie fanden wie ich, dass es absolut nichts bringt, übers Internet einen Partner zu suchen. Es ist einfach unnatürlich und irgendwie eine erzwungene “Sache” jemanden kennen lernen zu wollen. Man kann sich ja nicht sozusagen auf  “Kommando” verlieben.“
C. Boppart

„Nach ein paar Mails hatten wir genug vom anderen erfahren, um ein Date zu wagen – aber beileibe kein normales! Nein, 0815 gibt es bei uns nicht! Per Mail wurde ich angewiesen, am 1. August 2009 um 12 Uhr mittags mit Jacke und Helm bewehrt vor dem Haus zu warten. Punkt 12 Uhr hörte ich den satten, dunklen Ton einer langsam näher kommenden Harley Davidson. Mit elegantem Schwung schwenkte der Fahrer die Maschine vor mir ein und hielt an – und strahlte mich an. Es folgte eine herzliche Begrüssung – kein bisschen Verlegenheit oder Reserviertheit –  wir haben uns sofort sehr wohl gefühlt. Die Fahrt ging in die Innerschweiz, wo wir am Vierwaldstättersee ein erstes Päuschen einlegten und uns bei Kaffee erst mal etwas genauer „unter die Lupe“ nahmen. Wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten und das Gespräch war interessant und angeregt – die ersten zaghaften Funken zündeten. Nach 1 1/2  Stunden ging die Fahrt weiter am See entlang bis dann nach Beckenried der Anstieg nach Emmetten unter die Räder genommen wurde. Oben angekommen parkierten wir unser Stahlross und stiegen in eine kleine Luftseilbahn, die uns auf den Niederbauen trug. Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir den Spätnachmittag und ergründeten unsere Vorstellungen, Wünsche und Nicht-Wünsche. Ein grandioser Sonnenuntergang begleitete einen zaghaften ersten Kuss.
Danach ging es zum  Essen, das wir sehr genossen – vom Drumherum bekamen wir nicht sehr viel mit – wir hatten nur Augen und Ohren für uns. Der krönende Abschluss waren die Feuerwerke rund um den See, die wir von der Terrasse aus wunderbar mitverfolgen konnten – sie waren aber kein Vergleich zu dem Feuerwerk in unseren Herzen.
Wir trennten uns nach einer rasanten Fahrt zurück zu meinem Zuhause mit der Hoffnung, uns bald wieder zu treffen.
Am Sonntag, 2. August 2009 um 18 Uhr stand ein triefend nasser Biker vor meiner Türe – das Wasser tropfte aus seinen Stiefeln…..er hatte solche Sehnsucht, dass nicht einmal ein Wolkenbruch ihn abhalten konnte, die 50 km unter die Räder zu nehmen – und seither sind wir fest zusammen. Es ist, als würden wir uns schon ewig kennen und hätten nur aufeinander gewartet…..und wir machen bereits Pläne für eine gemeinsame Zukunft.
Zu schnell? Warum warten, wenn man sich so sicher ist…..? Wir beide können den Spruch „gehen wir es langsam an“ nicht mehr hören…..Entweder man weiss, was man will und wenn man es gefunden hat, steht man zu seiner Wahl – oder man lässt es gleich bleiben!“
Nela (1956) und Beat (1961)

„Ich habe mich bei Swissfriends aus Neugierde angemeldet, hätte nie gedacht, dass ich da meinen Traummann kennen lernen würde. Im Mai letzten Jahres war es soweit. “Hallo junge Frau” waren seine Worte. Mutig, dachte ich, schliesslich ist er ganze sechs Jahre jünger als ich. Bis dahin hatte mich nie jemand so forsch angesprochen. Darauf folgten etliche Tage mit schlaflosen Nächten, und nach drei Tagen haben wir schon die Handynummern ausgetauscht. Somit waren die hellen Stunden auch mit  SMS-Schreiben ausgefüllt. Nach 14 Tagen hatte ich mich schon ein wenig in diesen tollen Mann verliebt. Wir konnten einfach über alles “chatten”.
Nach 14 Tagen, wollte wir uns an einem neutralen Ort begegnen, in Rapperswil, in der Mitte unserer Wohnorte. Ich war sehr nervös, als ich mit dem Zug nach Rapperswil fuhr. Dann, am Bahnhof stand er da. Wir nahmen uns in den Arm und spürten, dass alles so schön war, wie man es sich vorgestellt hatte. Wir verbrachten einen wunderschönen Tag in Rapperswil.
In der Zwischenzeit sind fast 8 Monate vergangen, unsere Liebe ist tiefer und inniger geworden. Im Sommer dieses Jahres werde ich mit meinen zwei Kindern zu ihm ziehen und zusammen mit seinen beiden Kindern eine Patchwork-Familie bilden.“
Petra und Swen „Meine letzte Partnerschaft war verarbeitet und ich war bereit, mich wieder zu verlieben. So kam es, dass ich mich im Herbst 2007 richtig motiviert bei Swissfriends anmeldete. Ich lernte ein paar Männer kennen, jedoch war der Traumprinz nicht dabei!
Dann kam dieser Tag im Febr. 2008, an dem ich ein sehr sympathisches Gesicht entdeckte. Dieses Gesicht strahlte viel Wärme und Liebe aus, und seine Augen faszinierten mich sehr. Ich schrieb Ralph ein paar Zeilen und bekam schnell Antwort. Irgendwann kam der Wunsch bei mir auf, Ralph persönlich kennen zu lernen. Ralph hatte bis jetzt diesbezüglich noch keinen Vorschlag gemacht. Treffpunkt war schlussendlich das Starbucks in einem Einkaufszentrum. Bevor wir uns trafen, hat mir Ralph erklärt, dass er im Rollstuhl sei. Im ersten Moment hatte ich einen Schock….Dass er wegen eines Autounfalls seit über 30 Jahren im Rollstuhl ist, hat mich sehr bewegt. Da ich mich aber in diesem Moment bereits sehr verbunden mit ihm fühlte,  wollte ich Ralph unbedingt kennen lernen. Bei unserem ersten Treffen im Starbucks war ich ziemlich nervös, liess mir aber natürlich nichts anmerken 😉 Ich wusste ja nicht so wirklich, was mich erwartete. Was ich wusste, war, dass Ralph vorher noch in den Sprüngli Laden gehen wollte. Ganz verstohlen beobachtete ich ihn von weitem, wie er in den Laden fuhr und etwas zum Naschen kaufte. Was ich sah, gefiel mir sehr. Nachher sass ich pünktlich an unserem Treffpunkt. Es war ein spannender und schöner Moment, Ralph endlich zu treffen. Wir plauderten und lachten viel und merkten nicht einmal, dass fast drei Stunden vergangen waren und man uns beinahe aus dem Einkaufszentrum rauswerfen musste 😉 Dieser attraktive Mann mit den tief blauen Augen und seinem umwerfenden Charme faszinierte mich unheimlich und ich wollte ihn unbedingt wiedersehen. In den nächsten Wochen konnten wir uns nicht treffen, jedoch mailten und telefonierten wir täglich. Es war eine unendlich lange Zeit, bis wir uns erstmals zu einem Nachtessen verabreden konnten. Der Abend wurde wunderschön und wir hatten uns so viel zu erzählen.  Seine liebevolle, ruhige und humorvolle Art hat mich völlig in den Bann gezogen. Unser nächstes Treffen war bei Ralph zu Hause. Er lud mich zu einem Sonntagsbrunch ein. Als ich ankam, hat sich Ralph gewundert, dass ich so viel Gepäck dabei hatte. Praktisch wie Frauen nun einmal sind, hatte ich gleich noch das Nachtessen mitgebracht. Dann endlich, während des Nachtessens, fuhr er plötzlich neben mich, und wir küssten uns das erste Mal. Die Leidenschaft zwischen uns war entfacht…. Völlig verwirrt über die unglaublichen Gefühle zwischen uns fuhr ich nach Hause und habe mich dann vor lauter Aufregung auch prompt verfahren, so hin und weg war ich nach diesen bezaubernden Stunden mit ihm. Wir lachen jetzt noch gerne über diese Episode. Nun sind wir seit bald zwei Jahren ein Paar und sind sehr glücklich zusammen. Wir gehen sehr respektvoll miteinander um und lassen uns gegenseitig unsere Leidenschaften und Freiräume. Ralph liebt Musik und Sport, und ich züchte Sibirische Waldkatzen. Wir überlegen uns auch, zusammen zu ziehen um endlich mehr Zeit miteinander verbringen zu können. Ralph ist die Liebe meines Lebens und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen. Er ist ein wunderbarer Mensch und ich habe grossen Respekt davor, wie er sein nicht immer einfaches Leben mit einer so positiven Einstellung meistert.“
Gisela

„Eines Tages im Spätsommer wurde ich von einem Mann angeklickt. Es war eine charmante Konversation, der Herr wirkt sehr schüchtern schon beim Schreiben. Ich war gerührt darüber, dass er (34) jünger war als ich (39),  fasste den Mut und fragte ihn nach einem Date. Er war überrascht und erstaunt und fragte immer „willst du wirklich“, doch dann sagte er zu. Einige Tage später am Wochenende trafen wir uns in Zürich, zuerst an einem öffentlichen Ort und gingen dann zusammen in ein bekanntes Lokal. Ich war nervös und habe wie alle Frauen meine Kleidung lange ausgesucht und begutachtet. So entschied ich mich für eine weisse Bluse, Jeans und einen schwarzen Paschmina-Schal, wollte nicht overdressed wirken. Er hatte sich für sehr gemütliche Kleidung entschieden, aber okay, es war unauffällig. Die Unterhaltung war fliessend und unterhaltsam, meine Nervosität verging aber nicht. Nach einigen Getränken bestellte ich mir einen Tee, und wie es so ist, liegt bei jedem heissen Getränk ein Gebäck dabei. Ich redete und redete, tunkte mein Gebäck in den Tee, redete und redete. Dann wollte ich das feuchte Gebäck zum Mund führen. Leider waren der Weg und die Zeitspanne zu lang, und der nasse Teil des Keks landeten auf meiner weissen Bluse, genau genommen, direkt auf meinem rechten Busen. Meine Nervosität verringerte sich nicht, und ich redete und redete und nahm noch meine Hände und Arme zu Hilfe. Es stand aber immer noch die volle Tasse Tee vor mir, welche dann meinen Armen im Weg war.
So stiess ich mit einer Hand ungewollt die volle Tasse um, und die gesamte Flüssigkeit schwappte auf meine weisse Bluse. Ich hätte gut bei einem Wet- T-Shirt Wettbewerb mitmachen können. Doch meine Begleitung schaute nur amüsiert mit einem charmanten Lächeln auf den Lippen und führte die Unterhaltung fort. Er fragt mich seitdem, wann wir uns wieder sehen. Seither trage immer schöne Wäsche, die sich auch unter einer nassen Bluse sehen lassen kann.“
Susanne

„Am 11.3.06 haben wir uns nach kurzen Mailwechseln verabredet. Pünktlich war ich am vereinbarten Treffpunkt, mein Date liess aber auf sich warten. Nach 10 Minuten meldete er sich per Telefon, es sei ihm etwas dazwischen gekommen, ob ich flexibel genug sei, um noch etwas weiter zu ihm zu fahren. Ich entschloss mich, darauf einzugehen. Kurze Zeit später traf ich auf einen ziemlich Beschwipsten, aber attraktiven Mann. Ein Gespräch war unter diesen Bedingungen nicht  möglich, trotzdem habe ich mich erst nach 2 Stunden von ihm verabschiedet. Alles an ihm hat mich fasziniert. Schnee und schlechte Sichtverhältnisse haben mich nicht davon abgehalten auf der
Autobahn nach Hause zu fahren, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt Angst hatte die Schnellstrasse zu benutzen. Diverse Telefonate seinerseits begleiteten mich auf der Heimfahrt. Nach 23.00 war Funkstille bis morgens um 6.00. Es kam eine SMS mit einer Entschuldigung und dem Vorschlag, es noch einmal zu versuchen.
Am Tag darauf haben wir uns getroffen und nach einem Nachtessen und ausgiebigen Gesprächen beschlossen wir, es zusammen zu versuchen. Von meiner Seite war es klar, dass ich mit diesem Mann mein Leben verbringen möchte, er war sich aber nicht sicher und blieb weiterhin auf der Internet-Plattform aktiv. Ich wurde von einer Kollegin darauf aufmerksam gemacht und habe danach unter einem anderem Namen mit ihm Kontakt aufgenommen. Natürlich kam es nie zu einem Treffen, aber ich konnte ihm trotzdem nachweisen, dass er sich noch mit andern Frauen traf. Es war eine schwere Zeit und hat all meine Geduld und Liebe gefordert. Heute nach bald 4 Jahren wissen wir beide, dass wir zusammengehören und zusammen bleiben wollen. Wir wohnen zwar 30 km auseinander in eigenen Wohnungen, die Wochenenden sind dafür aber dementsprechend intensiv.
Marianne (53) und Reto (54)

„Der Mann auf den Bildern sah so wunderschön männlich aus, da konnte ich nicht widerstehen. So ein Blick, tiefgründig, sensibel, intelligent… was Frauen sich da alles vorstellen… ich war nicht richtig auf Partnersuche, eher auf Entdeckungsreise, aber frau weiss ja nie…
Also habe ich mich mit einer kleinen E-Mail ins Abenteuer gestürzt. „Guten Tag, Dein Profil hat mich angesprochen und Deine Fotos sind gut gelungen“, oder so ähnlich.
Danach folgte ein Chat, der ziemlich zu wünschen übrig liess: Der Mann entpuppte sich schnell als phantasielos und eifersüchtig und „glänzte“ durch seinen begrenzten Wortschatz. Dennoch rührte mich seine Offenheit. Er war daran, das Rauchen aufzugeben, war wie ich bilingual (mehr oder weniger) und suchte eine Beziehung fürs Leben.
Schon nach sehr kurzer Zeit wollte er mich treffen, was aber nicht ganz so einfach war, da wir ziemlich weit voneinander wohnen. Zudem hatte er mich, trotz geweckter Neugier, nur halb überzeugt. Seine Stadt liegt auf der Strecke zwischen meinem Wohnort und dem meines Vaters, und da ich ihn besuchen wollte, beschloss ich, meine Chatbekanntschaft auf der Rückreise zu treffen. Ich hatte früher mal eine andere „böse“ Erfahrung mit einem Date gemacht, und wollte keinen Mann mehr zu mir empfangen. Dass ich aber zu einem Mann eingeladen wurde, machte mir weniger aus.
Die Reise war schwierig, Schneefall und viel Nebel auf der Autobahn, ich kam nicht gut vorwärts und war sehr müde. Als ich ankam, wartete er am Strassenrand neben dem Casino, und zeigte mir den Parkplatz. Er war wie auf den Bildern, schön und herzig, etwas locker angezogen, aber sauber. Eine Art „natürlicher Eleganz“, wie eine Katze. Seine Stimme war eher grob (hatte ich am Tel schon gehört, mir aber verboten, die Stimme als Kriterium ernst zu nehmen). Es war mir schon bewusst, dass wir nicht zusammen passten. Aber wir hatten abgemacht, und er hatte gewartet und im Casino einen feinen Tisch für 2 reserviert. Und da begann es zu „happern“.
Der Casino war nicht rauchfrei. Ganz im Gegenteil. Da war ich schon halb abgelöscht. Dann folgte das Essen. Es war alles vorgegeben, ein Fixmenü, und da es mir nicht so passte, wollte ich auf die Hälfte verzichten. Er schien etwas enttäuscht zu sein. Dem Personal gegenüber verhielt er sich sehr plump.
Er erzählte Dinge, die mich nicht interessierten. Promi-Quatsch usw. Da er aber in einem Museum arbeitete, konnten wir doch über Maler sprechen. Immerhin.
Danach gingen wir relativ schnell „nach hause“ weil ich der Rauch nicht vertrug, und auch weil ich müde war. Es war nicht die Rede, zusammen zu schlafen.
Dann folgte eine furchtbare Suche nach einem Parkplatz in seinem Quartier. Er war mit dem Bus gekommen, ich musste ihn fahren. Er erklärte, dass er selber zurzeit nicht fahren könne, wegen einer Augenoperation. Nach fast einer Stunde hatte ich keine Nerven mehr. Also mussten wir etwas weiter parkieren und zu Fuss gehen. Es war fast Mitternacht. Die Stadt war sehr schön, der Himmel voller Sterne, und er zeigte mir ein bisschen was von der Altstadt. Es schien, als ob er es nicht so eilig hatte. Es war aber sehr kalt, und ich war total müde. Dann sagte er, dass es bei ihm sehr klein ist. Dass er nur ein Bett habe, aber dass es doch gross genug sei (ich musste an Rotkäppchen denken).
Ich sagte ok, kein Problem, bin so müde. Als wir endlich in seiner Gasse ankamen, fühlte ich mich sehr dumm. Es war über eine Bar, alles sah „puffmässig“ aus. Düster, stinkig, alt, schmutzig.
Er wohnte im dritten Stock. Als er die Tür öffnete, trat ich in ein „wie soll ich sagen“ ein. Ein Studio. Alt, Chaos total, düster, sehr schmutzig und stinkig (nach Zigaretten). Ich war entsetzt. Er sagte, die Putzfrau sei in den Ferien. Auf dem Boden eine Matratze. Ein paar Lumpen darüber. Ein Stuhl, mit Kleider bedeckt. Ein ganz kleiner Tisch, Aschenbecher voll, eine Tasse, kein Platz.
Alles schmutzig. Auch die Toilette. Er aber war ganz lieb und respektvoll. Er näherte sich und sagte, dass ich sicher nicht mit ihm schlafen wolle. Ich sagte, nein. Ich will nicht mit dir schlafen. Aber da ich so müde bin, und wenn du nichts dagegen hast, s wurde, machte mir weniger aus.
Die Reise war schwierig, Schneefall und viel Nebel auf der Autobahn, ich kam nicht gut vorwärts und war sehr müde. Als ich ankam, wartete er am Strassenrand neben dem Casino, und zeigte mir den Parkplatz. Er war wie auf den Bildern, schön und herzig, etwas locker angezogen, aber sauber. Eine Art „natürlicher Eleganz“, wie eine Katze. Seine Stimme war eher grob (hatte ich am Tel schon gehört, mir aber verboten, die Stimme als Kriterium ernst zu nehmen). Es war mir schon bewusst, dass wir nicht zusammen passten. Aber wir hatten abgemacht, und er hatte gewartet und im Casino einen feinen Tisch für 2 reserviert. Und da begann es zu „happern“.
Der Casino war nicht rauchfrei. Ganz im Gegenteil. Da war ich schon halb abgelöscht. Dann folgte das Essen. Es war alles vorgegeben, ein Fixmenü, und da es mir nicht so passte, wollte ich auf die Hälfte verzichten. Er schien etwas enttäuscht zu sein. Dem Personal gegenüber verhielt er sich sehr plump.
Er erzählte Dinge, die mich nicht interessierten. Promi-Quatsch usw. Da er aber in einem Museum arbeitete, konnten wir doch über Maler sprechen. Immerhin.
Danach gingen wir relativ schnell „nach hause“ weil ich der Rauch nicht vertrug, und auch weil ich müde war. Es war nicht die Rede, zusammen zu schlafen.
Dann folgte eine furchtbare Suche nach einem Parkplatz in seinem Quartier. Er war mit dem Bus gekommen, ich musste ihn fahren. Er erklärte, dass er selber zurzeit nicht fahren könne, wegen einer Augenoperation. Nach fast einer Stunde hatte ich keine Nerven mehr. Also mussten wir etwas weiter parkieren und zu Fuss gehen. Es war fast Mitternacht. Die Stadt war sehr schön, der Himmel voller Sterne, und er zeigte mir ein bisschen was von der Altstadt. Es schien, als ob er es nicht so eilig hatte. Es war aber sehr kalt, und ich war total müde. Dann sagte er, dass es bei ihm sehr klein ist. Dass er nur ein Bett habe, aber dass es doch gross genug sei (ich musste an Rotkäppchen denken).
Ich sagte ok, kein Problem, bin so müde. Als wir endlich in seiner Gasse ankamen, fühlte ich mich sehr dumm. Es war über eine Bar, alles sah „puffmässig“ aus. Düster, stinkig, alt, schmutzig.
Er wohnte im dritten Stock. Als er die Tür öffnete, trat ich in ein „wie soll ich sagen“ ein. Ein Studio. Alt, Chaos total, düster, sehr schmutzig und stinkig (nach Zigaretten). Ich war entsetzt. Er sagte, die Putzfrau sei in den Ferien. Auf dem Boden eine Matratze. Ein paar Lumpen darüber. Ein Stuhl, mit Kleider bedeckt. Ein ganz kleiner Tisch, Aschenbecher voll, eine Tasse, kein Platz.
Alles schmutzig. Auch die Toilette. Er aber war ganz lieb und respektvoll. Er näherte sich und sagte, dass ich sicher nicht mit ihm schlafen wolle. Ich sagte, nein. Ich will nicht mit dir schlafen. Aber da ich so müde bin, und wenn du nichts dagegen hast, schlafe ich gerne ein paar Stunden und fahre dann nach Hause.
Er wirkte traurig, aber er akzeptierte es. Auch er, meinte, dass wir gar nicht zusammen passen, dass ich viel „kultivierter„ sei als er.
Danach versuchte ich zu schlafen, mit den Kleidern und meiner Jacke unter dem Kopf. Nach einer Weile kam er neben mir, wollte auch schlafen. Er begann dann zu husten. Und es hörte nie auf. Ich hatte Kopfschmerzen, konnte nicht schlafen und dachte, ich muss mich beruhigen und entspannen, damit ich nach Hause fahren kann, sobald es heller wird.
Er hustete unaufhörlich und fragte, warum ich nicht schlafe. Ich sagte, dass ich mich unmöglich entspannen kann, wenn er die ganze Zeit hustet.
Irgendwann bin ich doch eingeschlafen, er auch, neben mir. Nicht zu nah. Draussen wurde es heller. Es war fast 8. Ich stand leise auf, ging ganz kurz im Badezimmer. Auf ein Stück Klopapier (es hatte nichts anderes) schrieb ich „danke für die Gastfreundschaft, ich wollte dich nicht wecken“. Dann ging ich so leise wie möglich raus.
Es war sehr schön und sonnig draussen. Frische Luft. Sehr schöne Stadt. Und ich fühlte mich frei und wie neugeboren, musste aber mein Auto suchen.
Als ich mein Auto endlich fand, entschloss ich mich, auf der Autobahn in aller Ruhe zu frühstücken. Später bekam ich eine SMS. Er war enttäuscht, dass ich mich nicht verabschiedet hatte. Ich schrieb, dass ich es eilig hatte und mich nicht wohl fühlte.
Als ich das meinem besten Freund erzählte, meinte er, wenn ich so etwas wieder machen wolle, dann müsse ich ihn zuerst einweihen, damit er mich retten könne, falls es schief geht. So was passiert mir aber wahrscheinlich nie wieder. Glaube ich zumindest.”
Isabelle

„Im Juli 2007 verlor ich meinen Mann und wollte daher lange Zeit nichts mehr von Männern wissen. Aber mit der Zeit erwachte die Sehnsucht und die Neugierde  kehrte zurück. Ich sah mich im Internet um, und es hatte nicht wenige Angebote. Viele waren aber zu unübersichtlich, zu kompliziert oder einfach nicht interessant.
Aber dann war ich wieder einmal im Chat, der doch nun seit einer Weile mein Begleiter war. Hatte mit verschiedenen Herren der Schöpfung guten Mail Kontakt, wir schrieben über Gott und die Welt , bis hin zum heissen Bettgeflüster. Einer wuchs mir besonders ans Herz. Gute Texte, feinfühlige Ader, romantisch und eine Hammerstimme.  Die Briefe immer intensiver, die Telefonate immer heisser. Eines Tages meinte er, was meinst du läst du dich auf ein Spiel ein? Vertraust du mir? Nach all den Gesprächen und dieser Stimme, in die ich mich schon leicht verliebt hatte, stimmte ich zu.  Also, ich werde dich jetzt besuchen. Du wirst dir eine Augenbinde anziehen und mir so die Türe öffnen, und bitte versuch nicht zu schummeln!  Was hatte ich schon zu verlieren? So verband ich meine Augen und wartete nervös aufs Klingeln.
Als die Klingel ertönte, zuckte ich zusammen. Eine Sekunde lang wollte ich die Augenbinde abnehmen, liess es dann aber bleiben und öffnete die Türe.
Der Mann mit der vertrauten Stimme führte mich sogleich ins Schlafzimmer und fing an, mich leidenschaftlich zu küssen. Ganz feine Lippen berührten die meinen. Alles in mir war wie elektrisiert. Einmal die anderen Sinnesorgane zu benutzen als nur die Augen, es war unbeschreiblich.  Ich lies mich fallen und schwebte dem Himmel entgegen.
Er war ein Naturtalent. Hatte noch nie einen so tollen Orgasmus .Er verwöhnte mich nach Strich und Faden, und auch das Kuscheln danach war einfach schön.
So meine Liebe, jetzt gehen wir unter die Dusche, und dann darfst du die Augenbinde abnehmen. Gesagt, getan.  Das warme Wasser lief mir über den Rücken, und ich spürte seine zärtlichen Hände, als er sagte: Bist du bereit?  Ja , hauchte ich, und weg war die Augenbinde – und der ganze Zauber verflogen: Ich hatte mit dem hässlichsten Mann der Welt den himmlischsten Sex auf Erden gehabt.  Also, liebe Frauen, denkt beim Chatten daran: hört nicht nur auf die Augen, sondern seht auch mit dem Herzen!“
Karin

„Wenns nicht hilft, so schadets nicht. Ohne besondere Erwartungen meldete ich mich bei Swissfriends an. Und wurde mit Nachrichten bombardiert. Meine Namenswahl- Superblondie – war nicht wirklich geschickt. Aber blond ist schliesslich keine Haarfarbe sondern eine Lebenseinstellung.
Nach einigen Wochen war es mir gelungen, einen möglichen Lebensabschnittsgefährten auszufiltern. Gutaussehend, selbstständig, humorvoll, mit Hang zur Romantik und Abenteuerlust. Er sah aus wie der Lehrer meiner Tochter. Schön aber fies. Genau die richtige Mischung, um mich den Rest meines Lebens nicht zu Tode zu langweilen.
Um eventuellen Übergriffen vorzubeugen, wählte ich ein Restaurant fürs erste Treffen. Er war genauso gutaussehend wie auf dem Foto. Und unglaublich liebenswert und lustig. Ich hatte das Gefühl, ich träfe ich einen alten Bekannten. Innerhalb der ersten Stunde hatten wir uns bereits angefreundet und festgestellt, dass wir unglaublich viele Gemeinsamkeiten haben. Die ständigen Anrufe meiner beiden Kinder belustigten ihn. Er lud uns alle fürs nächste Wochenende zum Wettkochen ein inklusive Übernachtung.  Der letzte Brunch endete im Hubschrauber mit Fallschirmabsprung über der Grillstelle.
Seine Lieblingsbar befindet sich in zwanzig Metern Tiefe in einem See. Zukünftig muss ich mir über mein Abendoutfit keine Gedanken mehr machen. Man trägt Neopren, am besten schwarz. Das letzte Sylvester wurde bei Jägertee und Wettfurzen inklusive Feuerwerks-Einlagen begangen.
Wir hatten das Potenzial zum Traumpaar, nur leider wollte er mich am liebsten sofort behalten, aber das war für meine Begriffe dann doch eindeutig zu temperamentvoll.“
Katie, 38

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