Brötli de Luxe

Smørrebrød: Sauerteigbrot mit Rauchforelle

Redaktion: Anna Pearson; Fotos: Daniel Valance

Smørrebrød: Sauerteigbrot mit Rauchforelle

Dieser nordische Klassiker kommt heute mit folgenden Zutaten daher: Sauerteigbrot mit Rauchforelle, Randenpickles, Apfel, roten Zwiebeln, Kresse, Kapernäpfeln, Sauerrahm und Meerrettich.

Es braucht nicht immer zwei Scheiben Brot – dieses dänische Smørrebrød hat nichts zu verbergen.

Vorbereiten: ca. 11⁄2 Stunden
Zubereiten: ca. 1⁄2 Stunde

Dunkles Sauerteigbrot; kleine junge Randen, roh; Olivenöl; Salz; Lorbeer; Condimento bianco (weisser Balsamico); geräucherte Forellenfilets; Apfel; rote Zwiebel; Kapernäpfel oder Kapern; Kresse; Sauerrahm; Meerrettich; Butter

Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. Randen auf Alufolie legen, mit etwas Olivenöl beträufeln, salzen, zwei Lorbeerblätter dazulegen und mit der Folie zu einem Päckchen verschliessen. Im Ofen ca. 1 Stunde schmoren, bis die Randen gabelzart sind, aber noch etwas Biss haben (grosse Randen eventuell in Spalten schneiden, sonst dauert es sehr lange). Die Randen abkühlen lassen, samt Schale in Scheiben schneiden und für eine halbe Stunde in etwas Codimento bianco marinieren, danach abtropfen lassen. Den Apfel und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden, die Kapernäpfel halbieren. Das Brot grosszügig mit Butter bestreichen und mit allen Zutaten belegen, etwas Sauerrahm daraufgeben und Meerrettich darüberreiben.

Das Brot zum Spiel

Man sagt, das Sandwich wurde im 18. Jahrhundert vom Engländer John Montagu, dem 4. Earl of Sandwich, erfunden. Er soll ein leidenschaftlicher Kartenspieler gewesen sein, der seine Partien nicht wegen einer Mahlzeit unterbrechen wollte. Also wies er seinen Koch an, ihm das Essen zwischen zwei Scheiben Brot zu servieren, woraufhin seine Mitspieler auch nach einem «Brot wie Sandwich» verlangten. Erst einige Jahrzehnte später galt das bis anhin den Männern vorbehaltene Sandwich auch als eine für Ladys angemessene Zwischenmahlzeit.

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