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Joshua Ferris: Kilometerweit

Kultur

Joshua Ferris: Kilometerweit

Sie gehen, gehen, gehen, seine Beine, und man kann nichts dagegen machen. Kilometerweit, weiter, bis er irgendwo vor Erschöpfung zusammenbricht. Die Familie wird schwer geprüft: Die schöne Frau, die zu ihm hält, die Teenagertochter, die sich von ihm entfernt hat. Seine Karriere als Top-Anwalt in Manhattan leidet, doch kein Arzt kann ihm helfen. Was ihn treibt, sind seine Dämonen – denen er vergeblich zu entkommen versucht. Grandios, düster und beklemmend.

Joshua Ferris: Ins Freie. Luchterhand-Verlag, München 2010, 352 Seiten, ca. 34 Franken

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