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Es ist Juli! Was wir diesen Monat nicht verpassen dürfen

Popkultur

Es ist Juli! Was wir diesen Monat nicht verpassen dürfen

Welche Serie müsst ihr sehen, welches Buch lesen, welche Ausstellung besuchen? Monat für Monat gibt unser Team Kultur- und Veranstaltungstipps. Dieses Mal mit Redaktorin Marie Hettich.

Was wir diesen Monat …

… besuchen: das Podiumsgespräch am 16. Juli von Alice Hasters und Margarete Stokowski mit Barbara Bleisch im Rahmen des Literaturfestival Zürich. Die Themen: Geschlechterbilder, Rassismus und systemische Ungleichheit. «Was weisse Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten», das Buch von Alice Hasters, habe ich verschlungen und Margarete Stokowoskis «Spiegel»-Kolumne begeistert mich seit Jahren. Dementsprechend hoch ging mein Puls, als ich den Event entdeckt habe. Hier gibts mehr Infos und Tickets.

… ebenfalls besuchen: die Ausstellung «Zeichnungen 1993-2020: A Black Hole is Everything a Star longs to Be» der afroamerikanischen Künstlerin Kara Walker im Kunstmuseum Basel. Noch bis Ende September werden nie ausgestellte Zeichnungen aus drei Jahrzehnten gezeigt – provokant und politisch wie eh und je. Der SRF-Kulturplatz hat berichtet.

… essen und trinken: Vom 3. bis 31. Juli poppt im Tellhof im Zürcher Kreis 4 das Ombra auf – eine venezianische Aperitivo-Bar von Stephan Henz und Freunden. Angeboten werden Weine, Aperol Spritz, Negroni sowie Cicchetti, venezianische Apéro-Häppchen. Danach noch ein Glace in der Tellhof Gelateria (Must: Wacholder und Kokos, dazu Rahm) – und dann vielleicht noch ein Sprung in die Limmat. Hach, hello summer.

… ausserdem essen: Das «Signau House & Garden» hat mit Regula Brucker und Suzanne Gross zwei neue Direktorinnen. Und die gleich jede Menge Ideen. Um das charmante Gästehaus im Zürcher Riesbachquartier auch für lokale Gäste erlebbar zu machen, veranstalten sie ab Anfang Juli regelmässig sogenannte «Chef’s Table» – Gastauftritte von renommierten Köch:innen und aufstrebenden Talenten wie Noah Rechsteiner vom veganen Fine-Dining-Restaurant Anoah oder Margaretha Jüngling, die zuletzt mit ihrem Pop-up «Merwut» überzeugt hat. Unbedingt reservieren!

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… schauen: Der Film ist eigentlich egal – hauptsache, er läuft in einem der zahlreichen Open-Air-Kinos. Sommerlicher und gleichzeitig corona-safer gehts ja kaum! Ich werde in Zürich definitiv der Roten Fabrik (Programm vom 1. Juli bis 26. August) und dem Xenix auf dem Kanzleiareal (vom 16. Juli bis 20. August) einen Besuch abstatten. Aber auch in Städten wie Basel oder Bern gibts tolle Optionen.

… hören: all die grossartigen Bands (Annie Taylor, Crimer, Femi Luna, Ikan Hyu, …), die bis zum 3. Juli und dann wieder vom 7. bis 10. Juli im Rahmen der Konzertreihe Ante in Winterthur spielen. Ja – live, vor 300 Personen! Eventuell werde ich in Tränen ausbrechen, wenn ich zum ersten Mal wieder vor einer Konzertbühne stehe.

… lesen: Michèle Rotens neues Buch «Wie mit (m)einem Körper leben: Eine Auto-Autopsie» – und das empfehle ich längst nicht nur, weil Michèle meine Arbeitskollegin ist. Die feministische Autorin ist ehrlich und gewitzt und sie hat zu vielen wichtigen Themen viel Wichtiges zu sagen. Nach «Wie Frau sein» und «Wie Mutter sein» (aus aktuellem Anlass auch auf meiner Leseliste) dürfen wir also sehr gespannt auf ihr neustes Werk sein, in dem sie über Tattoos, Vulven, ihren Kaiserschnitt und magersüchtige Episoden nachdenkt. Einen ersten Einblick in das Buch bekommt ihr in einem wunderbaren Lesestück, das bereits bei annabelle publiziert wurde.

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