Gossip of the Day

«Sex and the City» kommt zurück

Text: Sandra Huwiler; Bild: Craig Blankenhorn/MMIX New Line Productions, Inc.

Die Gerüchte sind wahr: «Sex and the City» kommt zurück. Eine zehnteilige Miniserie mit Carrie, Miranda und Charlotte wird ab Frühling gedreht.

Und einfach so … geht die Geschichte von «Sex and the City» weiter. Mit genau diesem Titel («And Just Like That …») wird ab Frühling eine zehnteilige Serie mit den ursprünglichen «Sex and the City»-Stars Sarah Jessica Parker, alias Carrie, Cynthia Nixon als Miranda und Kristin Davis als Charlotte gedreht. Fehlen wird Kim Cattrall, die in der Kultserie Samantha Jones spielte.

 

Wie gross die Aufregung um das Revival ist, zeigen die Reaktionen auf den Trailer, den Sarah Jessica Parker und ihre Kolleginnen auf ihren Social-Media-Plattformen zeigten. In wahrer Carrie-Manier schreibt Parker unter ihren Post «Ich kam nicht umhin, mich zu fragen … wo sie jetzt sind? X, SJ» mehr als drei Millionen Mal wurde der Clip in den ersten neun Stunden nach Veröffentlichung allein auf ihrem Profil geschaut.

Im letzten Dezember kamen zum wiederholten Mal Gerüchte über eine Fortsetzung der Serie auf. «Sex and the City» lief von 1998 bis 2004 über sechs Staffeln: Die Show gewann sieben Emmys und acht Golden Globe Awards – und eine gigantische Fangemeinde weltweit. Nach dem Serienende folgten zwei Kinofilme, die zwar Kassenschlager waren, jedoch auch viel Kritik ernteten.

Umso gespannter darf man auf die nun bestätigte Fortsetzung sein. «Die Serie begleitet Carrie, Miranda und Charlotte auf ihrer Reise von der komplizierten Realität von Leben und Freundschaft in den Dreissigern zur noch komplizierteren Realität von Leben und Freundschaft in den Fünfzigern», teasert HBO Max, der Streamingdienst, bei welchem die Fortsetzung zu sehen sein wird und der auch für die geplante «Friends»-Reunion verantwortlich ist.

Einen Wer­muts­trop­fen gibt es beim Comeback allerdings: Fans fragen sich, wie die Serie ohne die vierte im Bunde, Publikumsliebling Samatha Jones, funktionieren kann. Doch wirklich überraschend ist die Neuigkeit, dass Kim Cattrall im neusten Teil nicht dabei sein wird, nicht. Bereits Ende der Neunzigerjahre kamen erste Gerüchte auf, dass es hinter den Kulissen der Erfolgsserie nicht so harmonisch zu und hergeht, wie bei den BFFs auf dem Bildschirm.

Nach Serienende wurde Catrall wie folgt zitiert: «Sind wir beste Freundinnen? Nein. Wir sind professionelle Schauspielerinnen. Wir haben alle unser eigenes Leben.» Auf Instagram machte Catrall dann schliesslich vor zwei Jahren nach dem Verlust ihres Bruders und einem Kondolenz-Insta-Post von Sarah Jessica Parker absolut klar, dass sie keine Freundinnnen sind.

 

Ob die Story zudem erfolgreich in der heutigen Zeit angekommen ist, wird sich zeigen. Wer die ursprünglichen Folgen heute nochmals schaut, realisiert, dass einige Elemente der Show heute nicht mehr genau gleich funktionieren würden (Stichworte: #MeToo, Sexismus, sexuelle Orientierungen, Rassismus …).

So haben beispielsweise die Gründerinnen des Instragram-Accounts «Every Outfit on SATC» eine Serie namens «Woke Charlotte» gestartet, welche die sprachlichen Defizite der ursprünglichen Serie aufzeigen und gleichzeitig hoffen lassen, dass sich die Produzenten des Revivals von genau solchen Posts zur Besserung haben inspirieren lassen.

Sandra Huwiler ,
Beauty-Praktikantin
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