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6 Filmtipps für die Movie-Night

Text: Silvia Binggeli; Foto: iStock

6 Filmtipps für die Movie-Night

Zwischen Golden Globes und Oscars: annabelle-Chefredaktorin Silvia Binggeli hat sechs Serien- und Film-Entdeckungen für ein gemütliches Wochenende vor dem Fernseher für Sie.

«Anne with an e»

(2017, Moira Walley-Beckett)
Die kanadische Dramaserie, basierend auf dem Roman «Anne auf Green Gables» von Lucy Maud Montgomery aus dem Jahr 1908, erzählt das Leben eines Waisenmädchens, das aus seinem Anderssein eine Tugend macht, in einer Zeit, in der Frauen einfach nur angepasst sein sollten – Amybeth McNulty in der Hauptrolle ist eine Entdeckung.

«Suffragette»

(2015, Sarah Gavron)
Carey Mulligan, Meryl Streep, Helena Bonham Carter – starke weibliche Starbesetzung in «Suffragette»; der Film erzählt die britische Frauenrechtsbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts nach, mit einer Mischung aus historischen und fiktiven Figuren. Im Abspann erscheint eine Liste der Einführung des Frauenstimmrechts weltweit, die nachdenklich stimmt. Ich sage nur 1971...

«The Kominsky Method»

(2018, Chuck Lorre)
Wenn alternde Männer im ruhmgetriebenen Hollywood Humor und Selbstironie beweisen: Michael Douglas hat für seine Verkörperung des ausgedienten Schauspielers Sandy Kominsky in der Comedy-Serie sehr zu Recht einen Golden Globe bekommen.

«You. Du wirst mich lieben»

(2018; Greg Berlanti, Sera Gamble)
Die Serie, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Caroline Kepnes, porträtiert den New Yorker Buchhändler und psychopathischen Stalker Joe Goldberg, der seine Freundin mittels Social Media ausspioniert, manipuliert und kontrolliert. Zeitweise langfädig und plump dramatisiert – aber starkes Rollenspiel der Protagonisten Penn Badgley («Gossip Girl») und Elizabeth Lail.

«Divorce»

(2016, Sharon Horgan)
Fans von «Sex and the City» werden Carrie (Sarah Jessica Parker) irgendwann in dieser Fernsehserie sehen wollen, in der sie Francis Parker, eine Geschäftsfrau und Mutter verkörpert, die ihrer Ehe überdrüssig ist und ihr neues Leben mit Unterstützung ihrer Freundinnen in den Griff zu bekommen versucht. Tiefschürfende Einblicke in die Komplexität von Beziehungen gibts nicht. Es ist leichte Unterhaltung, mit viel Carrie – aber deswegen hat man sich ja in die Serie geschaltet, oder?

«Die bekannte Unbekannte. Sophie Taeuber-Arp»

(2012, Marina Rumjanzewa)
Künstlerin, Tänzerin, Designerin: Das Porträt der Schweizer Kosmopolitin, die viele nur von der alten Fünfzigernote kennen, ist schlicht ein Muss!

Silvia Binggeli ,
Chefredaktorin
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