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Den Sommer verlängern: Fünf Hotels am Meer zum Wegträumen

Den Sommer verlängern: Fünf Hotels am Meer zum Wegträumen

Das Meer im Blick, Salz auf der Haut: In diesen fünf Hotels von der Ägäis bis zur Riviera darf der Sommer noch etwas bleiben.

Entspannt: Marokkanische Atlantikküste

Im «Amouage» steht der Tagesplan im Grunde schon beim Aufwachen: Yoga oder Surfen. Das Haus liegt in Taghazout, 600 Meter vom Strand entfernt und gehört zum Kollektiv von Surf Maroc. Entsprechend kann äusserst unkompliziert die Anleitung zum Sonnengruss oder der passende Wellenreitkurs gebucht werden (übrigens auch für Girls only) – und danach tauscht man sich mit Gleichgesinnten bei frischem Minztee auf der Terrasse aus. Die Anlage ist nur einen Spaziergang von Panorama Point und knapp anderthalb Kilometer von Anchor Point gelegen – Surfer:innen dürfen sich freuen. Das ganze Hotel ist gut durchdacht und sehr hübsch designt. Hier gibt es alles für unkomplizierte Tage zwischen Salzhaut und Sonnenuntergang. Unter anderem übrigens auch herrlich gesellige marokkanische Festessen.

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Amouage by Surf Maroc, Agadir, Marokko

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Glamourös: Französische Riviera

Wer im Monte-Carlo Beach Hotel eincheckt, sollte eine überdimensionale Sonnenbrille und tadellose Haltung mitbringen: Hier wird nicht einfach übernachtet und Nahrung zu sich genommen, hier wird geglitzert und erstrahlt, ganz in der Tradition früherer Stargäste wie Maria Callas und Marlene Dietrich. 1929 eröffnet und heute Teil der Monte-Carlo Société des Bains de Mer, liegt diese Riviera-Ikone direkt am Mittelmeer, nur ein paar Kurven vom grossen Monaco-Theater entfernt. Die französische Designerin Dorothée Delaye hat den olympischen (!) Pool, die Cabanas und das Restaurant Le Deck mit genau jener Leichtigkeit neu gedacht, die nach Aperitif und Jetset ruft. Wer nicht gerade von seinem Balkon aus Yacht-Bingo spielt, sollte sich auf einer Liege am Pool einrichten und mit einem kühlen Getränk in der Hand das Schaulaufen geniessen.

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Monte-Carlo Beach Hotel, Roquebrune-Cap-Martin, Frankreich

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Spirituell: Mexikanische Pazifikküste

Es gibt Luxushotels, die mit Superlativen um sich werfen. Und dann gibt es das «One & Only Mandarina». Das Resort an Mexikos Pazifikküste macht schnell klar, dass hier alles auf höchstem Niveau ist – und schafft damit etwas Seltenes: Der Luxus tritt in den Hintergrund, damit das Erlebnis in den Vordergrund rücken kann. Schliesslich sollte jede Reise auch eine Reise zu sich selbst sein. Die Villen stehen auf Stelzen mitten im Regenwald und eröffnen weite Blicke über den Ozean. Statt künstlicher Inszenierung dominieren die Geräusche der Natur. Auch das Spa fügt sich behutsam in die Landschaft ein und verbindet Highend-Wellness mit jahrhundertealten Traditionen. Besonders eindrücklich: ein altes mexikanisches Ritual, begleitet von einem Schamanen. Das einzige Problem? Man will nie wieder auschecken.

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One&Only Mandarina, Nayari, Nay, Mexiko

Komfortabel: Griechische Ägäis

Wäre man eine Drohne, käme man beim Überfliegen des Sani Resorts auf der griechischen Halbinsel Kassandra leicht ins Schlingern: Eingebettet in ein tausend Hektar grosses Naturschutzgebiet umfasst die Anlage verschiedenste (CO2-neutral zertifizierte) Hotels samt Rafael-Nadal-Tenniscenter. Die Perle für Luxusfreund:innen aber ist das brandneu renovierte «Sani Asterias». Die 23 Strandresidenzen und zwölf Villen sind so grosszügig konzipiert, dass man im Ankleidezimmer eine kleine Soirée geben könnte. Das Tollste: Vom eigenen Garten mit Palmen und Liegen sind es gerade mal neun Schritte an den privaten Strand, der nebst Kinderbetreuung auch einen Barservice bietet. Abends kann unter anderem sternereif gespeist werden, famos auch, dass die zauberhaften Kellner:innen beim Frühstück Takeaway-Boxen anbieten.

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Sani Resort, Kassandreia, Griechenland

Nordisch: Deutsche Ostsee

Wer auf dem 75 Hektar grossen Terrain des «Weissenhaus» landet, dem kann man nur ein «Herzlichen Glückwunsch!» entgegenschmettern. Rund eine Autostunde von Hamburg entfernt findet sich das Schlossgut, umgeben von Weizengelb, Lindengrün und Ostseeblau. Und schon beim Passieren des schmiedeeisernen Eingangstors meint man, in einem anderen Relax-Universum gelandet zu sein. Mit einer Historie, die bis ins 16. Jahrhundert reicht, sind Zimmer, Suiten und Restaurants auf elf Gebäude verteilt. Mal Countrychic, mal Herrenhaus-Eleganz und wirklich in jedem Winkel zauberhafte Mitarbeitende. Unbedingt eines der Velos schnappen, der Küste entlangradeln und abends im Bootshaus direkt am Strand essen. Tipp: Es lassen sich für längere Ferien ganze Häuser mieten. Lohnt sich allein schon des Frühstücks wegen (Franzbrötchen deluxe!).

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Weissenhaus Private Nature Luxury Resort, Weissenhaus, Deutschland

Preiskategorien: $ = bis 250 Fr. $$ = bis 500 Fr. $$$ = über 500 Fr.

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