Werbung
Die Fashion Weeks sind vorbei: Diese Modetrends kommen im Herbst/Winter 2026

Die Fashion Weeks sind vorbei: Diese Modetrends kommen im Herbst/Winter 2026

Der Modemonat ist vorbei! Während wir unsere geschundenen Füsse kurieren, lassen wir das Gesehene nochmal Revue passieren lassen und ordnen für euch ein: Welche Kollektionen stachen heraus? Welche Trends waren in New York, London, Mailand und Paris zu sehen? Und welche Richtung schlägt die Mode im nächsten Herbst/Winter ein?

Nach dem grossen Stühlerücken der letzten Saison – als unzählige Modedesigner:innen ihre Debüts bei grossen Modehäusern feierten – wird jetzt klarer, wohin die Reise geht. Louise Trotter setzt bei Bottega Veneta weiterhin auf luxuriöse und handwerklich spektakuläre Texturen. Jonathan Anderson zeigt, wie feminine und verspielte Mode bei Dior aussehen kann. Und Matthieux Blazy versprüht auch mit seiner Herbst/Winter-Kollektion für Chanel wieder reine Freude mit lebendigen Kreationen.

Auffällig war vor allem eines: Es wurde Mode gezeigt, die getragen werden will. Allen voran aus der Hand von Michael Ryder bei Celine, der Kreationen zeigte, die man sofort besitzen und ausführen möchte. Kleidung und Accessoires, die schon jetzt ganz oben auf unseren Wunschlisten stehen. Auch Prada zeigte, wie Mode im (luxuriösen) Alltag funktionieren kann: Die Models liefen mehrfach über den Laufsteg und legten dabei Schicht um Schicht ab. Das Resultat: eine Art Live-Styling-Anleitung. Mode, die nicht nur inspiriert, sondern auch zeigt, wie sie tatsächlich getragen werden kann.

Ähnliches galt für die Kollektionen von Jil Sander und Tom Ford. Auch hier ging es weniger um reine Laufsteg-Effekte als um Kleidung, die im echten Leben funktioniert – am besten individuell und ganz persönlich gestylt. Denn eines wurde diese Saison besonders deutlich: Mode wird dann spannend, wenn wir ihr unseren eigenen (Styling-)Stempel aufdrücken.

1. Perfect Couple: adrette Jacken und Rüschenröcke

Unsere adretten Winterjacken und -mäntel bekommen nächste Saison lockere Begleitung: Verspielte Röcke mit Volants und Rüschen. Oben hart, unten zart. Alaïa, Khaite und The Row meisterten diesen Kontrast besonders stark.

Werbung

2. Tonangebend

Die Farbe der Saison? Violett. Wie passend, steht sie doch für Kreativität, Individualität und Selbstbewusstsein. Letzteres muss man schon haben, um von Kopf bis Fuss in der Farbe gekleidet zu sein, wie wir es etwa bei Chloé und Loewe sahen.

Werbung

3. (Wie) selbst gestrickt

Schals, Mützen und Pullover sollen nächste Saison so aussehen, als hätten wir sie selbst gestrickt. Zumindest wenn es nach Prada, Dries Van Noten oder Sacai geht. Am besten natürlich, wenn sie tatsächlich von der eigenen Stricknadel stammen. Bunt gemustert und alles andere als dezent sollen sie vor allem eines tun: eigen aussehen und ein Statement setzen. Damit wir unseren Winterlooks die nötige Prise Eigenwilligkeit verleihen.

4. Kleine Farbklekse

Wer nicht gerne strickt, kann stattdessen auch auf farbenstarke Accessoires setzen. Bei Bottega Veneta wurden etwa bunte Hemden unter Pullovern und Mänteln kombiniert, bei Celine rote Schals zu schwarzen monochromen Looks getragen und bei Fendi, Jil Sander und Loewe taten bunte Socken und Strumpfhosen ihren Job.

 

5. Jacken mit Autorität

Was Jacken und Mäntel betrifft, wird es nächste Saison überraschend ernst. Sie kommen in strenger Manier daher, fast wie Offiziersuniformen: doppelreihig, adrett geschnitten und hier und da sogar mit ordensähnlichen Abzeichen.

6. Mehr als nur Beanies

Beanies bleiben zwar praktisch, doch auf den Laufstegen sahen wir deutlich kreativere Kopfbedeckungen. Hüte, Hauben, Turbane, Schlapphüte und viele skulpturale Formen – Kopfbedeckungen dürfen wieder Statement sein und nicht nur eine pragmatische Lösung gegen kalte Temperaturen.

7. Lammfellmäntel

Verdrängen die vielen Lammfellmantel-Kreationen nächste Saison vielleicht endlich all die Daunenjacken, die auf unseren Strassen so omnipräsent sind? Wer jetzt argumentieren will, dass Lammfelljacken unethisch sind, sollte etwas genauer hinschauen. Daunenjacken bestehen in den allermeisten Fällen aus Polyester – also Plastik –, das früher oder später in unserem Wasser und somit auch in unseren Körpern landet. Obendrein sind sie oft mit Gänsefedern gestopft. Ob da ein Lammfellmantel (von Nutztieren gewonnen) längerfristig nicht vielleicht doch die bessere Wahl ist? In Sachen Wärmeschutz hält er jedenfalls locker mit seinem Plastikkonkurrenten mit.

8. Punk statt Preppy: Faltenröcke

Sie sind zurück: Faltenröcke in allen Längenvarianten. Doch keine Sorge, brav wirkt der Trend überhaupt nicht. Die neuen Modelle sitzen tief auf der Hüfte, werden mit robustem Schuhwerk kombiniert und sehen überraschend rebellisch aus. Mehr Punk, weniger Preppy.

Abonniere
Benachrichtigung über
guest
0 Comments
Älteste
Neuste Meistgewählt
Inline Feedbacks
View all comments