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Golden Globes 2026: Die schönsten Looks vom roten Teppich

Golden Globes 2026: Die schönsten Looks vom roten Teppich

Bei den Golden Globes 2026 wurden in Los Angeles zum 83. Mal die begehrten Trophäen verliehen. Wir zeigen die schönsten Red-Carpet-Looks und Lieblingskleider der annabelle-Redaktion.

Selena Gomez in Chanel

Okay, so schön habe ich Selena Gomez noch nie gesehen. Klar war sie schon immer eine wunderhübsche, kluge, sympathische Künstlerin, doch modisch blieb sie lange Zeit hinter ihrem Potenzial zurück: zu nackt, zu enge Silhouetten, zu viel Spraytan, Korsagen, die nicht sassen, und Asymmetrien, die mehr störten als wirkten.

Diese Tage sind vorbei, seit Matthieu Blazy bei Chanel alles auf den Kopf stellt. Und von der Vision des Designers der Stunde möchten während dieser Award Season offenbar auch viele Stars profitieren. Ebenfalls fantastisch: Ayo Edebiri («After the Hunt»)!

Selena aber ist in ihrer schwarzen Bustier-Samtrobe, geschmückt mit über 200 Blumen aus Federn, Organza und Seidenchiffon, die Königin der Chanel-Frauen. Auch der kinnlange Soft-Bob und die dunkelroten Lippen machen den Look modern. Gut, dass sie sich nicht mit zu viel Schmuck beladen hat, eine Kette hätte hier nur abgelenkt. In 323 Arbeitsstunden wurde dieser Old-Hollywood-Traum in den Chanel-Ateliers erschaffen. Und während ich mich an unsichere Red-Carpet-Momente von Gomez erinnere, trägt sie diesen Look souverän glamourös – ohne Nostalgie, ohne Schwere, dafür mit Haltung. Ich verneige mich! – Jacqueline Krause-Blouin

Teyana Taylor in Schiaparelli 

Ich war mir vorab ziemlich sicher, dass ich an dieser Stelle Zoë Kravitz’ Look loben würde. Seit ich die Schauspielerin vor ein paar Jahren auf Empfehlung einer guten Freundin hin in der Serie «High Fidelity» gesehen habe, verstehe ich die Obsession, von der alle reden, wenn der Begriff Girl Crush fällt. Teyana Taylors Outfit gefiel mir schliesslich jedoch besser. Die Drapierung ihrer rückenfreien Schiaparelli-Haute-Couture-Robe mit Schalkragen betonte ihre beneidenswerten Oberarme und zeigte gerade so viel Haut (und Sideboob), um sexy, aber gleichzeitig in hohem Masse elegant zu wirken. Meine Meinung zur steinchenbesetzten Schleife über dem Po schwankt zwar noch zwischen verspieltem Detail und überflüssigem Eyecatcher. Aber: Wie schön, erhielt Taylor in diesem Kleid für ihre Rolle in «One Battle After Another» den Preis als beste Nebendarstellerin Vanessa Vodermayer

Ayo Edebiri in Chanel 

Zugegeben, meine Wahl ist nicht ganz unvoreingenommen: Ayo Edebiri, die «The Bear»-Schauspielerin, beweist nämlich nicht zum ersten Mal, dass sie ein Gespür für starke Looks hat und weiss, was ihr steht. Vor einem Jahr noch erschien sie in einem Oversized-Anzug von Loewe mit goldener Federkrawatte auf dem Teppich der Golden Globes (eine kleine Hommage an Julia Roberts’ Giorgio-Armani-Look aus den 1990er-Jahren). Seitdem verfolge ich die Stilgeschichte der Schauspielerin auf Schritt und Tritt. 

Seit letztem Dezember, kurz vor Matthieu Blazys Debütshow für Chanel, ist offiziell, dass Edebiri Markenbotschafterin des Pariser Traditionshauses ist. Win-win für Chanel und für Edebiri. Weniger erfreut darüber dürfte Jonathan Anderson sein, der sie bei Loewe jahrelang stilsicher einkleidete und inzwischen bei Dior angekommen ist.  

An den Golden Globes gestern Abend trug Edebiri ein schwarzes, bodenlanges, schulterfreies Kleid aus der Métiers-d’Art-Kollektion von Chanel, die Blazy vor Kurzem ziemlich spektakulär in der New Yorker Subway zeigte. Mehr brauchte es nicht: ein paar Ringe und eine Föhnfrisur, aber keine sonstige Ablenkung. Die Aufmerksamkeit gehörte ganz Edebiri und dem Kleid. – Nathalie De Geyter 

Emma Stone in Louis Vuitton

Hand aufs Herz: Ich bin absolut kein Gelb-Fan. Und wenn man ehrlich ist, gehört Buttergelb auch nicht unbedingt zu den Farben, die man mit Emma Stone in Verbindung bringen würde. Und ja, vielleicht erinnert Emma Stone in diesem Custom-made-Louis-Vuitton-Look fast ein bisschen an die Trophäe selbst. Aber was soll ich sagen? Sie strahlt so unglaublich, dass man gar nicht anders kann, als hinzusehen.

Die Wahl dieses puristischen Zweiteilers ist mutig und unaufgeregt; ein Look, der nicht laut nach Aufmerksamkeit schreit und sie genau deshalb bekommt. Vielleicht ist es aber auch das Zusammenspiel aus ihrem aktuellen Haarschnitt und der perfekten Haarfarbe, das diesen Look so rund macht. Und dann, ganz nebenbei, noch diese Bauchmuskeln! Manchmal sind es die unerwarteten Modeentscheidungen, die mich am Ende am meisten begeistern.– Noëmi Leonhardt

Renate Reinsve in Louis Vuitton

Wie gut, dass ich Renate Reinsve bei den Globes nicht über den Red Carpet begleiten durfte: Es wäre peinlich geworden, hätte ich ihr ständig in die 2900 gläsernen Fransen der Louis-Vuitton-Robe gefasst, um zu prüfen, ob die vernähten 800 000 Bugle Beads irgendeinen magischen Sound abgeben. 

Schon im Stillstand hat mich der wasserfallartige Zweiteiler von Nicolas Ghesquière sofort in seinen Bann gezogen. Perfekt abgestimmt auf das pure Make-up und den madonnenhaft sleek gezogenen Scheitel der norwegischen Schauspielerin war es, als versinke man beim Anblick in eine Art spiegelglatten Traum. Dann aber erwachte das Bäm-Outfit bei jedem Schritt zu neuem Leben, als würde alles daran zu tanzen anfangen, als bräche jeder Lichtstrahl wieder eine neue Nuance auf. Der Grosse Gatsby hätte in jedem Fall seine Freude gehabt. Und auch wenn Reinsve für ihre Rolle in Joachim Triers Sentimental Value leer ausging (dabei ist der Film ein Knaller – unbedingt schauen!), war sie für mich in ihrem trophäengleichen Metal-Look eine der grossen Gewinnerinnen des Abends. – Sarah Lau

Miley Cyrus in Saint Laurent

Miley Cyrus versprüht mit Sonnenbrille und massgeschneiderter Saint-Laurent-Robe Rockstar-Vibes durch und durch. Die Silhouette und die skulpturale Schulterpartie haben mich einfach überzeugt! Auch wenn Pailletten per se nicht so mein Ding sind. Die Tiffany-Kette mit smaragdgrünem Anhänger rundet den Look perfekt ab. Die Sängerin moderierte am Abend auf der Veranstaltung und wurde für ihren Song «Dream as One» aus dem Film Avatar: «Fire and Ash» nominiert. Dieser Red-Carpet-Moment war auf alle Fälle traumhaft! – Alina Pohl

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