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Skims Swim: Und noch mehr Bikinis von Celebritys

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Skims Swim: Und noch mehr Bikinis von Celebritys

Bikini-Linien von Stars gibt es etliche. Die neuste Kollektion kommt von Kim Kardashian.

Bademode von berühmten Namen gibt es neuerdings wie Sand am Meer. Von Ex-Victoria’s- Secret-Engel Alessandra Ambrosio kommen glänzende Bikinis mit Holzperlen. Model Emily Ratajkowskis Bademode ist bekannt für Schnürungen, die einen gemäss «Vice» wie «sexy Roastbeef» aussehen lassen. Und Rapperin Megan Thee Stallion findet, dass uns Kunstlederbikinis gerade noch gefehlt haben.

Ein gefährliches Gewässer

Für Promis ist das Geschäft mit der eigenen Bademode aber ein gefährliches Gewässer: In den Anfängen ihres Brands Goop musste sich Gwyneth Paltrow dem Vorwurf stellen, ihre Bikinis für Kinder seien sexualisierend. Britney Spears’ Unterwäsche- und Bademodelinie, lanciert zu Zeiten ihrer Vormundschaft, überlebte gerade mal zwei Jahre. Schauspielerin Elizabeth Hurley gründete ihr Bademode-Label 2005 und schrieb, trotz Vollkörper-Einsatz auf Instagram, jahrelang rote Zahlen.

Und natürlich ist da Kylie Jenner, deren Kylie-Swim-Kollektion 2021 als schlechtsitzendes, grellgelbes Desaster in die Geschichtsbücher einging. Mit Bademode können Stars aber etwas, was mit süssen Getränken und noch süsserem Parfum schlecht geht: Haltung zeigen. Bei Ratajkowski ist das eine Prise feministische Selbstermächtigung, bei Ambrosio die vage Idee von Schwesternschaft.

Aber natürlich geht es nicht allein um noblen Aktivismus via Nylon: Der Markt für Bademode soll bis 2027 auf 25.7 Milliarden Franken anwachsen. Ist es da nicht löblich, dass berühmte Frauen für sich selbst werben statt für Kooperationen mit Mega-Konzernen?

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Zu viel Bildbearbeitung

Neueste Celebrity mit Swimwear-Linie ist Kim Kardashian: Sie lancierte im März Skims Swim. Die Kritiken waren positiv, ihre unifarbenen Bikinis, Monokinis, Sarongs und Schwimm-Jupes (?!) schnell vergriffen. Trotzdem löschte Kardashian ein Bild von ihrem Instagram- Account, das sie in einem Skims-Bikini zeigte: Es war so stark bearbeitet, dass ihr rechter Unterschenkel aussah, als hätte ein Hai daran genagt.

Skims verkauft sich als Solution Wear – als Kleid gewordene Lösung für Probleme mit der Figur oder dem Selbstbewusstsein. Ob ihre eigene Message bei der Gründerin auch noch ankommen wird?

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