Wishlist: Diese Dinge wollen wir jetzt
Einmal pro Woche verrät eine unserer Mitarbeiterinnen, was sie sich gerade wünscht. Heute mit Chefin vom Dienst Evelyne Emmisberger.
- Von: Evelyne Emmisberger
- Bilder: Sara Merz, ZVG; Collage: annabelle
Veggie-Tempel
Seit 2022 auf meiner kulinarischen Bucket List: Ein Besuch im Restaurant «Magdalena» in Rickenbach SZ. Hier servieren Küchenchef Dominik Hartmann und sein Team ausschliesslich vegetarische Gerichte – und das auf 2-Michelin-Sterne-Niveau. 195 Franken kostet das Überraschungsmenü und es soll, so versicherten mir sogar anspruchsvolle Fleischtiger, jeden Rappen wert sein.
Seidenfein
Ich habe ein Faible für luxuriöse Kosmetik, unter anderem für das japanische Label Sensai mit seinen auf der Basis von Koishimaru-Seide entworfenen Produkten. Unser Beautychef Niggi Müller empfiehlt mir die neue Total Form Expert Cream (308 Fr.). Nicht ganz meine Preisklasse, aber mit ihrer reichhaltigen Anti-Aging-Textur wäre mein wintermüder Teint sicher fast über Nacht in Frühlingsstimmung.
Zweite Liebe
Meine Top-Adresse für modische Trouvaillen: Die Secondhand-Shops «The New New» in Zürich und Bern. Liebenswürdiges Personal, kuratierte Auswahl, faire Preise und ein inspirierender Insta-Auftritt mit Stylingvorschlägen wie dieses classy Spring-Outfit mit Lederblazer (79 Fr.), Kleid von Bagutta (79 Fr.), Highheels (24 Fr.) und einer Tasche von Burberry (129 Fr.). First come, first serve.
Hello Sunshine
Die Bättig-Gartenliege ist ein Schweizer Design-Klassiker, der vom Label Manufakt nun wieder hergestellt wird – nach alter Tradition in Handwerksarbeit. Die sonnengelbe Version (ca. 2200 Fr.) würde sich ausnehmend gut auf meinem Balkon machen, für den stilvollen Müssiggang mit leichter Lektüre und kaltem Getränk.
Splash Season
Die Frage nach dem perfekten Badekleid treibt mich um, seit die Osterglocken die wärmere Saison eingeläutet haben. Ein kniffliges Unterfangen, wenn man die sechzig überschritten hat, der Kopf zwar noch voller Flausen, der Body aber nicht mehr ganz so knitterfrei ist. Ich glaube, das maritime Retro-Modell der Schweizer Designerin Nathalie Schweizer (295 Fr.) hat das Zeug zum Sommerfavoriten.
Der Duft von Sauberkeit
Die Geschichte der Heidelberger Seifenmanufaktur Klar geht zurück bis ins Jahr 1840. Von ihrer klassischen «Damenseife» (ca. 5 Fr.) mit ihrem frischen, blumigen Duft werde ich gleich ein ganzes Set ordern – für meinen Wäscheschrank, wo sie nicht nur Motten vertreiben, sondern zugleich T-Shirts, Leintücher & Co. zart parfümieren sollen. Übrigens: Seit 2019 werden Klar-Seifen ohne Palmöl hergestellt.