Wishlist: Diese Dinge wollen wir jetzt
Einmal pro Woche verrät eine unserer Mitarbeiterinnen, was sie sich gerade wünscht. Heute mit Produzentin Michèle Roten.
- Von: Michèle Roten
Tea Time
Serax ist ja eh immer toll, aber dieses Service (ab ca. 20 Fr.) hat es mir besonders angetan. Angeblich hat die Designerin es zuerst aus Karton gebastelt – und diesen Vibe vermittelt es dank der von Hand gemalten Kantenlinien immer noch. Es erinnert mich an die Kinderzeichnungen meines Sohnes – sein Stil war seit jeher: schwarzer Fineliner. Farbe? Braucht kein Mensch.
Schatten to go
Ich weiss noch nicht, wo ich diesen Sommer verbringe, aber ich kann schon mal sagen, wo man mich garantiert nicht antrifft: in der Sonne. Direkte Sonneneinstrahlung macht mich nervös bis grantig. Ich bin die, die (wenn überhaupt mal) am Strand mit Cap, Hemd und Sonnenbrille unter dem Schirm sitzt. Nun könnte meine ranzige NY-Mütze eventuell bald in Rente gehen, denn dieses tolle Modell von Zimmermann (380 Fr.) sieht nicht nur absolut umwerfend aus, sondern schützt auch noch die ach so sonnenbrandgefährdeten Schultern.
Mousse ich wohl
Nun ist ein Leben im Schatten ja schön und alles, aber so richtig geil find' ich meine weissen Beine nicht. Sie sind wirklich käsig. Nicht Cheddar, sondern Feta. Ich glaube, dieses Jahr wage ich mich mal an Selbstbräuner ran. In Rankings rangiert dieses Mousse von St. Tropez (ca. 20 Fr.) immer wieder ganz oben. Fingers crossed.
Richtig falsch
Ich habe gerade eine kleine Obsession, was das Label August Barron angeht – sie brechen mit allem, was auch nur einen Hauch von Gefälligkeit an sich hat. Jedes Teil von Benjamin Barron und Bror August Vestbø ist irgendwie schräg, komisch, verdreht, absurd, aber hundert Prozent interessant. Dieser Hoodie (542 Fr.) etwa, der aussieht, als ob man in Leben-oder-Tod-Eile ein Poloshirt, ein Trainerjäggli und ein Sweatshirt übereinander angezogen hätte. Das ist doch mal was, woran sich das Auge abarbeiten kann!
Falsch richtig
Genauso diese Overknee-Stiefel (1291 Fr.), hier kongenial mit einer boyishen Short getragen – August Barron schafft es, zwei Inbegriffe der Sexyness (Overknees, High Heels) so zu inszenieren, dass der Male Gaze komplett frustriert weiterwandert: Nichts zu sehen hier, nur eine Frau, die Spass hat am (leicht verkopften) Spiel mit Mode. Herrlich. (Und mein Problem mit den Käsebeinen wäre auch gelöst.)