Trendheft

Das grosse Surren: Elektrogeräte zur Hautpflege und -Reinigung

Text: Niklaus Müller; Illustration: Eva Hjelte/Woo Agentur

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Effizient: Reinigungsbürste von Clarisonic, ca. 110 Fr. bei Skincarerx.com

Regt mit Ultraschall und Infrarot den Stoffwechsel an: Rex-Kara, ca. 365 Fr. bei Rexkara.de

Lichtblitze hemmen den Haarwuchs: Lumea von Philips, ca. 749 Fr., Philips.ch

Der nächste Sommer elektrisiert: Die Gesichtsreinigungsbürste von Clarisonic kommt in die Schweizer Verkaufsregale. Und mit ihr ein ganzes Arsenal an Geräten für Haut und Haar.

Als ob der Maschinenpark in unserem Bad wegen Zahnpflege und Haarstyling nicht schon gross genug wäre! Jetzt kommen auch noch (Elektro-)Geräte zur Hautpflege oder für die Haarentfernung dazu.

Allen voran die elektrischen Reinigungsbürsten von Clarisonic, die ab diesem Sommer in der Schweiz erhältlich sein werden. In Kombination mit Cleanser reinigen die sanften, rotierenden Bürsten intensiv, beseitigen abgestorbene Zellen und bereiten die Haut auf die nachfolgende Pflege vor.

Der Hype aus den USA

Der Hype um die kleinen Bürstchen kommt natürlich aus den USA, wo bereits zahllose Promis wie Gwyneth Paltrow oder Cameron Diaz darauf schwören. So soll Clarisonic bis sechsmal besser reinigen als andere Reinigungsmethoden und durch eine patentierte Schallfrequenz von mehr als 300 Bewegungen pro Sekunde die Haut zarter machen und die Aufnahme von Pflegeprodukten fördern.

Ultraschall, Infrarot und feine Schwingungen

Andere Hautgeräteversuchen mit Ultraschall oder Infrarot, reinigende und pflegende Wirkstoffe tief in die Haut zu transportieren. So soll das Gerät des Rex-Kara-Beautysystems mit feinen Schwingungen, Licht und Wärme und den dazugehörigen Beautyprodukten den Stoffwechsel der Haut anregen. Diese wird, so heisst es, dabei entgiftet und gefestigt. Entscheidend bei Rex-Kara ist die zeitgleiche Anwendung von Ultraschall, Galvanik und Infrarot.

Mit Blitz den Haarwuchs verlangsamen

Mit intensiven Lichtblitzen (IPL) arbeiten mehrere Geräte zur Haarentfernung. Beispielsweise Lumea von Philips. IPL hat nichts mit Lasern zu tun, sondern funktioniert ähnlich wie ein Blitz beim Fotoapparat. Die Lichtimpulse werden vom Melanin im Haar absorbiert und an die Haarfollikel weitergegeben. Dadurch verfällt das Haar in einen Ruhezustand. Das Nachwachsen soll so auf natürliche Weise gehemmt werden.

All diese neuen Geräte für die Haut klingen vielversprechend und scheinen einiges bewirken zu können. Allerdings sind die Preise zum Teil recht hoch, je nach Modell muss man zwischen 150 und 700 Franken investieren. Und: Ohne Mehrfachstecker im Badezimmer läuft gar nichts mehr …

Trends 2013

Hier finden Sie alle Artikel aus dem Trendheft vom 6. Februar 2013.