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Mondkolumne 

Der Vollmond im Krebs bringt grosse Gefühle und Retro-Vibes

Der erste Vollmond im neuen Jahr bringt Krebs-Energie: Also lieber zu Hause die eigenen Scheren polieren, als die grossen Emotionen und eigenen Dramen an anderen auszulassen, schreibt unsere Astrofee Alexandra Kruse.

Der erste Vollmond des Jahres im Zeichen Krebs am 18. Januar 2022 um 00:48:25 setzt  – sagen wir es so – neue Standards. Auch wenn man das Gefühl hat, es sind seit dem Neumond und vor allem seit dem Neujahr schon wieder gefühlt zehn Jahre vergangen, bringt uns dieser Vollmond den ultimativen Höhepunkt der ersten Mondphase des Jahres – und eine ganze Menge Gefühle. Und nein, nicht nur Regenbogen-Glitzereinhorn-Gute-Laune. Es ist ein rechter deep diva dive, den wir vor uns haben – zumal die Planeten Merkur und Venus rückläufig sind.

Aber: An dieser Stelle vom Mond und von mir erstmal ein wahnsinnig grosses Dankeschön aus vollem Herzen und mit absoluter Ernsthaftigkeit. Das hier ist der gefühlt 233. Vollmondtext, der Mond regiert das Zeichen Krebs und BOAH sind wir alle gewachsen und haben uns mit jeder Runde – bewusst oder unbewusst – in die Vibes unserer goldenen Mondin eingefühlt. Jedenfalls: DANKE fürs Lesen und Dabeibleiben.

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Mehr machen, weniger entschuldigen

Der Mond, der da Monat für Monat so vollkommen unbeeindruckt von allem einfach weiterscheint, ganz geduldig – so wie das Eichhörnchen im Garten meiner Mutter, das ein Nüsschen nach dem anderen versteckt. Nur um zu vergessen, wo es seinen Vorrat gelassen hat. Man wünscht, man wäre ein Eichhörnchen. Oder der Mond. Einfach ein bisschen öfters … unbeeindruckt. Dazu passt mein momentanes Lieblingswort, das mir gerade an jeder Ecke begegnet: UNAPOLOGETIC, was sich am ehesten mit «unmissverständlich» oder «unbeeindruckt» übersetzen lässt. Das ist eine Haltung, die ich selbst gerne hätte. Vor allem in Anbetracht dieser unglaublichen EMO-Welle, die da gerade über uns rollt. Und Gefühle machen ja mit jedem was anderes. Mich haben sie in den letzten Tagen ehrlich gesagt eher aggressiv gemacht. So aggressiv, dass es selbst der liebe Techie, der mein Handy (Merkur, kannste?!) in 2450 Teile zerlegt hat, um den Fehler zu finden, merkte. Der Herr analysierte freundlich, aber bestimmt, dass nur diverse Wutausbrüche zum direkten Versagen des Geräts geführt haben könnten. Nix böse. Nur wütend. Kann man ja aber auch schon mal sein, oder? In Anbetracht der Umstände …

Mein liebes Steinbock-Kind, das in diesen Tagen unglaublicherweise bereits seinen 10. Geburtstag feierte, musste auf sein Fest verzichten, weil die Hälfte der Gäste in Quarantäne steckten. Was zur Folge hatte, dass wir alle Süssigkeiten selber gegessen haben. Und den ganzen Kuchen auch. Mutter und Sohn sind ja sowas wie eine Familie in ihrer kleinsten Form – und darum geht es auch bei diesem Vollmond. Krebs-Themen sind immer Familien-Themen – egal in welcher Sonderform. Fakt ist: Jeder hat eine.

Zeit für einen Blick nach Innen

Demgegenüber steht eine eisige Sonne im Zeichen des Steinbocks, die im Idealfall für Klarheit und die ersten Kaffees an der Sonne sorgt. Zumal sich in diesen Zeiten besser niemand in Innenräumen aufhalten sollte, wenn dann nur, um in das eigene Schneckenhaus zurückzukrebsen und die Scheren zu polieren – klassische Krebs-Energie bedeutet auch immer drei Schritte nach vorne und zwei zurück. So be it. Diese beiden grossen Energien stehen sich gegenüber: Verstand und Logik versus dem ganz grossen Gefühl. Die Achse Steinbock/Krebs können wir in unser Leben integrieren, indem wir unseren Emotionen eine ganz eigene Logik zusprechen und anerkennen, dass eben nicht alles immer nur logisch ist. Wenn wir unserem Fühlen und vor allem unserem Gespür in dieser Vollmondnacht Raum geben, können echte Wunder geschehen. Und vielleicht müssen wir dann etwas weniger wütend sein auf Menschen, die nun wirklich nichts dafür können.

Der rückläufige Merkur (14.1.–4.2.) ist nicht nur böse, weil man alles schlicht vergisst, sich Dinge verlangsamen und eben nichts vorangeht, es ist ein guter Moment für einen Blick nach Innen und um Liegengebliebenes zu bearbeiten (Steuererklärung anyone?!). Im Zeichen Wassermann zeigt sich Merkur originell und reich an verrückten Ideen. Die rückläufige Venus klärt – wie die Sonne im Steinbock – vor allem Beziehungsissues. Unter Umständen auch radikal. Und nachhaltig. UNAPOLOGETIC eben.

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Die To-dos von diesem Vollmond:

1.

1.

Mit dem Wasser verbinden

Baden, duschen oder in der eiskalten Limmat schwimmen. Krebs ist das ultimative Wasserzeichen: Wer sich jetzt proaktiv mit dem Element Wasser verbindet, kann recht viel ab- und wegspülen und so neue Kräfte gewinnen. Bach, See, Fluss: Reinigung ist das Zauberwort der Stunde. #inaquasanitas

 

2.

2.

Orakeln

Wir sind noch nicht sehr weit weg von den Zaubertüren des Neujahrs, der erste Vollmond des Jahres scheint sein magisches Licht und lädt zum Kartenziehen ein. Kaffeesatz lesen zählt auch. Just do it. Aber: Beziehungsfragen mit Vorsicht geniessen aka später stellen (rückläufige Venus!)

 

3.

3.

Sich etwas Gutes tun

Die Frage, was mir JETZT in diesem Moment gut tut, gilt es stündlich neu zu beantworten. Was sorgt für emotionale Stabilität?

 

4.

4.

Retro-Vibes geniessen

Die alten Folgen von «Sex and the City» nochmal anschauen und so die eigene Biografie überarbeiten, Jahr für Jahr  – bis Mr. Big stirbt. Ein bisschen Carrie steckt in uns allen.

 

5.

5.

Vergeben

Es ist ein guter Moment, um sich selbst und anderen vollumfänglich und grosszügig zu vergeben – wir sind alle hier, um zu lernen. Und mit ganz grosser Wahrscheinlichkeit hat es noch keine Frau in unserer Familie jemals so weit gebracht wie wir! Wir haben hier und heute wirklich alle Möglichkeiten und die absolute und vollumfängliche Unterstützung all derer, die uns den Weg geebnet haben. Es ist und bleibt ein Privileg, jetzt auf der Welt zu sein.

6.

6.

Die eigenen Werte checken

Definieren, was unsere eigenen und ganz persönlichen Werte und Richtlinien sind, nach denen wir uns ausrichten möchten. Wer sein eigenes Wertesystem kennt, kann schneller zwischen Verstand und Gefühl hin- und herschalten.

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Der Song zur Mondphase:

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Martina

Aber der Vollmond am 18. Februar steht doch im Zeichen des Löwen?