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Mondkolumne 

Neumond in den Fischen: Jetzt nicht wundern, wenn die Gefühle überlaufen

Die Fische sind immer mit einem Bein in anderen Reichen. Was es nun zum Neumond braucht: Eine Portion Kakao, eventuell ein bisschen Detox – und das richtige Mindset.

Und plötzlich: Alles Rosa!! Man könnte meinen, das Universum hat mit der ganz grossen Kelle LSD-Bowle angerührt oder Prada uns allen die falschen Brillen geschickt. Mit einem Neumond im Zeichen der sphärischen Fische ist jedenfalls alles ein bisschen nicht mehr ganz von dieser Welt. Die Fische gelten als das geistig-spirituell am höchsten entwickelte Sternzeichen und sind immer mit einem Bein in anderen Reichen.

In diesem Fall im Reich der Nymphen, Meerjungmänner und -frauen – und anderer abgefahrener Wasserwesen. Eine Art TranszenDANCE – eine himmlische Orgie in den Pools des Paradieses meets römisches Reich. Selbstverständlich voller Unschuld, trunken vom Wein der Wahrheit und der übersprudelnden Liebe, die uns alle gerade umgibt.

Ein pinkes Badzimmer!

In meinem Leben übrigens wurde es wirklich und im wahrsten Sinne des Wortes sehr, sehr rosa. Nachdem es erst noch ziemlich düster war und die Polizei vor meiner Haustür demonstrierende Frauen niederknüppelte und mit Tränengas so grosszügig umging wie Peggy Bundy mit ihrem Haarspray. Apropos Peggy Bundy – sie war es, die mich zu einem pinken Bad inspirierte. Und eine meiner Lieblingsnixen, die Lifestyle-Ikone Bonnie Strange (sie ist Krebs wie ich!), die derzeit in den Gewässern von Bali planscht. Sie hat ihre Villa konsequent pink streichen lassen.

Was Bonnie kann, kann ich auch, dachte ich. Also ab in ein Farbfachgeschäft, nix Baumarkt – ich wollte natürlich ein haute-couture-extra-pinkes-Superpink. Die Auswahl lag irgendwo zwischen Barbie, Flamingo und dem Inneren eines Katzenöhrchens. Ein paar Stunden später war dann alles rosa. Seitdem bin ich eigentlich nur noch im Bad. Das Badezimmer zu streichen, ist eine hochtherapeutische und absolut zu ratende Selflove-Massnahme.

Es bleibt immer etwas Chaos zurück

Was auch gesagt werden muss: Die Fische-Zeit ist immer (vor allem für alle Nichtfische) auch ein bisschen eine emotionale Hölle. Es bleibt immer etwas Chaos zurück. Jetzt also bitte einfach nicht wundern, wenn die Gefühle überlaufen. Es ist nicht nur der Moment, an dem Sonne und Mond im Fisch abhängen und den Neumond bilden – Venus ist ebenfalls am Start für ein paar Extra-Liebeswellen.

Ab dem 15. macht sich auch noch Merkur auf den Weg zur kosmischen Schaumparty. Damit dürfte es dann ganz vorbei sein mit dem logischen Denken. Recht hat also, wer sich an Aufgaben wagt, die jenseits der Logik liegen, in den kreativen Sphären des Himmels. Zwischen dem 16. und 18. März steht dank Pluto die Tür in noch mal ganz andere, eher düstere Reiche offen. Die Zeit für intuitive Entscheidungen war jedenfalls selten besser.

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Die kanadische Künstlerin Grimes und Frau von Elon Musk hat übrigens vor ein paar Tagen NFT-Kunst für mehrere Millionen versteigert. Wie sie auf ihrer Auktionsseite erläutert, ging es ihr darum, zu zeigen, wie digitale Kunst grenzenlose Welten erschaffen könne. In diesem Fall sehr darke und definitiv ausserplanetarische Welten. Wer nicht weiss, was NFT ist – bitte hier entlang. Ich hatte auch keine Ahnung, merke aber, wie mir minütlich neue Neuronen wachsen, wenn ich nur darüber nachdenke, was schon alles möglich ist und was alles noch möglich sein wird. So unglaublich spannend!

Mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit wird die nette Grimes-Familie den Mars vor uns betreten – denn das, was wir für Zukunftsmusik halten, ist schon lang keine mehr, und es wird wirklich Zeit, in etwas grösseren Dimensionen zu denken. Auch dazu lädt uns dieser Mond ein – eine sanfte Art der Bewusstseinserweiterung. Es muss ja nicht gleich die oben erwähnt LSD-Bowle sein. Eine Portion Kakao und das richtige Mindset sollten genügen.

Eine gute Zeit für Detox

Bitte nicht vergessen: Unter dem Zeichen der Fische wirkt alles, was wir zu uns nehmen, etwa doppelt so gut – das gilt für Schnaps ebenso wie für Pom-Bären. Ein Detox aka besonders achtsamer Konsum wäre also folgerichtig. Oder eine Pedicure – den Fischen sind die Füsse zugeordnet. Das Wichtigste: zu begreifen, dass Liebe wirklich grenzenlos ist und unsere Herzen verbindet. Dass Mitfühlen kraftvoller ist als Mitleiden und jeder die Quelle seiner Heilung selbst wählt. In diesem Sinne: ab in den Springbrunnen. Für eine Quantenheilung.

Der Song zur Mondphase:

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