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Mondkolumne 

Vollmond im Skorpion: Der ultimative Hexenmond, der alles ans Licht bringt

Es wäre ein idealer Moment, sich den Dingen hinzugeben, die durch uns in die Welt kommen wollen, schreibt unsere Astrologin Alexandra Kruse. Was uns mit dem Vollmond im Skorpion alles erwarten könnte, lest ihr hier.

Auf los gehts los, bitte anschnallen: Der Vollmond am MONDTAG, dem 16.5., um 6.14 Uhr, hat den Ausdruck SUPERLATIV wirklich mehr als verdient, und zwar aus diversen Gründen: A. Es ist ein Supermond, das heisst, dass er näher an der Erde ist – grösser, sichtbarer, klarer und somit schon mal intensiver. B. Mit dem Vollmond findet eine totale Mondfinsternis statt.

Pünktlich zwei Wochen nach der Sonnenfinsternis bewegt sich La Luna auf der automatisch immer kollektiv wirksamen #DasGrosseGanze Mondknotenachse – taucht tief in den Kernschatten der Erde ein und beginnt, Simsalabim, blutorange zu leuchten. Wenn das nicht magisch ist, weiss ich auch nicht. Hier sehen wir leider nur ein bisschen davon – idealerweise und am besten zu sehen wäre das Ganze zum Beispiel in New York. Die maximale Verdunkelung ist in Europa nur in Portugal und im Westen Spaniens zu sehen.

Der magische Moment, der für Transformation sorgt

Unsere Mondin verwandelt sich mitten in der Nacht (3.32 Uhr) von einem Vollmond in einen Blutmond. Zentimeter für Zentimeter taucht sie in den Kernschatten der Erde ein und beginnt orange-rot, mit Tendenz zum Aperol Spritz, zu leuchten.

Das ist der magische Moment, der in uns allen – vollkommen egal, welches Sternzeichen, welche Nationalität oder welches Pronomen wir verwenden und an welchem Ort wir sind – für Transformation sorgt. Vom Dunkel ins Licht ereignet sich hier ein ultimativer Erleuchtungsmoment, der uns bis in jede Zelle und in vergangene Leben erwischt. Ein diviner, köstlicher, kosmischer Superorgasmus, von dem uns noch Wochen später ganz schwindelig sein wird, wenn wir mit verklärtem Blick Richtung Himmel daran denken, wie gut es uns das Universum doch wieder mal besorgt hat.

Mit allen Sinnen geniessen – und noch sorgfältiger kommunizieren

Das Ganze findet auf der Achse Stier–Skorpion statt: die ultimative Fülle vs. tiefe Transformation und unsere Vergänglichkeit. Die Sonne leuchtet weiterhin aus dem Juicy Stier und möchte, das wir mit allen Sinnen geniessen. Und steht einem kraftvollen Vollmond gegenüber, der bestens darüber Bescheid weiss, wie kurz das Leben doch sein kann. Neben der Sonne hängt unser kleiner Piesacker, der Merkur, ab und sorgt dafür, dass wir ja nicht vergessen, alles doppelt und dreifach zu checken, sorgsam zu planen und noch sorgfältiger zu kommunizieren.

Der rückläufige Merkur ist nur dann eine echte Bitch, wenn man ihn nicht auf dem Zettel hat. Ausser Merkur ist noch der Pluto in der Rückläufigkeit, der Planeten-Boss des Skorpions – wer ein Geheimnis hat, in den letzten Jahren nicht unbedingt mit Karmapunkten glänzte oder ganz heimlich eine Affäre mit dem Chef oder der Nachbarin hat, sollte wirklich gut aufpassen, dass jetzt nicht alles schonungslos auffliegt. #justsaying

Die verborgenen Reiche unserer Seele

Sonne, Venus und Uranus hängen im 12. Haus ab, dem Haus der Fische – da, wo die Mystik und das Unbekannte wohnen. Dort, wo wir meist lieber nicht klingeln. Einfach, weil es schlicht ein bisschen unheimlich ist, weil wir hier unseren tiefen Schatten begegnen und die Schlüssel zur Transzendenz verborgen sind. Das Tor in andere Welten und Dimensionen, die verborgenen Reiche unserer Seele, die meist von furchtbaren feuerspeienden Drachen bewacht werden und uns richtig Angst machen.

Jetzt wäre ein idealer Moment, den Schlüssel ganz tief ins Schloss zu stecken. Und sich den Dingen hinzugeben, die durch uns in die Welt kommen wollen. Im Zeichen des Stiers ist die ultimative höhere Wahrheit verborgen – nicht umsonst feiern die Buddhist:innen am 16.5. das Fest Vesak, das wichtigste und heiligste Fest der Buddhist:innen mit diesem Mond. Die Menschen denken an Buddhas Geburt, seine Erleuchtung und seinen Tod.

Es ist ein farbenfrohes fröhliches Fest, alle Tempel werden noch schöner. Herrlich – der Skorpion-Mond macht uns nochmal so ganz und unter Umständen auch knallhart klar, mit WEM wir wirklich zusammen sein möchten, wer den Schlüssel zu unserer Seele und unserem Tempel hat. Und wer seinen Schlüssel leider verloren hat.

Der Song zur Mondphase:

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Die To-Dos von diesem Vollmond:

1.

1.

Eklipsen sind Transformations-Tore. Je mehr du loslässt, desto mehr Raum bleibt für die Dinge, die wirklich zu dir kommen wollen.

2.

2.

Dinge ausserhalb der eigenen Komfortzone tun, einen Shibari-Kurs zum Beispiel.

3.

3.

Aufhören, weiter wegzurennen und sich tapfer den eigenen Dämonen stellen, ihnen den Kopf abschlagen und die Trophäe stolz nach Hause tragen und aufhängen.

4.

4.

Akzeptieren, das wir alle hier nur zu Besuch sind und keiner weiss, wann unser letztes Stündchen geschlagen hat.

5.

5.

Endlich niemanden mehr vom eigenen Wert überzeugen wollen. Entweder, der Mensch kapiert es freiwillig. Oder eben nicht. Wenn nicht, steht hier schwarz auf weiss, dass es klüger ist, den Fuchs zu machen und deinem persönlichen Buddha voller Dankbarkeit ein Opfer zu bringen. Und weiterzumachen.

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Julia

Liebe Frau Kruse – ich bin ihr Fan und lese immer gern ihre originellen Horoskope. Egal ob auf Instagram oder im Heft oder digital. Was mich überrascht sind die wenigen Reaktionen – gerade hier im Newsletter. Drum hoffe ich mein kleiner Zuspruch zaubert ein Lächeln auf ihr Gesicht. Am 16.5 findet die Lunar eclipse in opposition zu meinem nat. Merkur statt – der damals vor bald 46 Jahren auch rückläufig war. Happy Fullmoon 🌕 Julia O.