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Neumond im Widder am 17. April 2026: Heilen durch Handeln

Neumond im Widder am 17. April 2026: Heilen durch Handeln

Der Widder-Neumond am 17. April 2026 läutet eine neue Ära ein, schreibt unsere Astro-Fee Alexandra Kruse – live aus dem Letzigrund.

... live aus dem Letzigrund, wo die Schweizer Frauen im WM-Qualifikationsspiel gerade die Türkei besiegen. Nie wurden mehr Kinder und Seifenblasen im Stadion gesehen. Und da sagt noch einer, eine neue Welt sei nicht möglich!

Aber zum Mond: Es gibt Neumonde, die flüstern. Die sagen: Mach' dir einen Tee, zünd' eine Kerze an, schreib' drei cute Wünsche auf recyceltes Papier. Und dann gibt es diesen hier. Der Neumond im Widder flüstert nicht. Er schreit, täubelt, brennt. Klopft. Laut. Haut mit beiden Fäusten auf den Tisch. Und trampelt wie eine Dreijährige, die nicht das bekommt, was sie will. Sternzeichen: Trotzanfall.

Ein radikaler Neumond

Am 17. April um 11.51 Uhr treffen sich Sonne und dieser radikale Neumond auf 27 Grad Widder – in einer sogenannten direkten Konjunktion mit Chiron, dem Asteroiden, den wir in der Astrologie zärtlich den «verwundeten Heiler» nennen. Was das bedeutet?

Dass die Wunde, die wir seit Jahren höflich ignorieren, wieder aufreisst. Blutet. So richtig. Herzlichen Glückwunsch.

Wir alle haben diese eine Stelle, die einfach nicht ganz zugeht, das ewige Aua, der Stein im Manolo. Wir haben sie analysiert, durchgefühlt, wegtherapiert – und trotzdem sitzt sie in der VIP-Lounge, stopft rosa Macarons in sich rein und lacht. Das ist Chiron.

Chiron am Neumond: Die Wunde als Wegweiser

Chiron ist in der Mythologie der Kentaur, der andere heilt – aber sich selbst nicht heilen kann. Klingt tragisch. Ist es manchmal auch. Aber die astrologische Botschaft ist eine andere: Genau dort, wo wir verletzt wurden, entwickeln wir unsere grösste Stärke. Die Wunde ist kein Problem, sondern ein Ticket.

In der Story wird Chiron – halb Mensch, halb Pferd (By the way: Das mit dem Jahr des Feuerpferdes war irgendwie auch eine Fake News, nicht? Also ich bin immer noch ohnmächtig.) – von einem Pfeil getroffen.

Das Gift der Hydra

Blöd: Der Pfeil gehört Herakles – und ist mit dem Superpoison der mehrköpfigen und eher unsympathischen Schlange Hydra getränkt. Heisst: kein normaler Treffer, sondern Volltreffer mit toxischem Upgrade. Übersetzt für uns: Der Pfeil ist das, was irgendwann mal passiert ist. Das falsche Wort. Und das Gift das, was hängen blieb. Die Emotion. Die Kränkung. Das Ding, das unter die Haut ging und beschlossen hat, dort zu wohnen. Ohne Miete zu bezahlen. Trauma. Wunde. Aber eben auch ein bisschen Wunder.

Dieser Neumond fragt also: Wo weiche ich immer noch aus? Wo schütze ich mich, indem ich nicht richtig hinschaue? Und – Widder-typisch – was wäre der erste, kleinste, mutigste Schritt in die richtige Richtung? Das Alte darf dabei gewürdigt werden. Es muss sogar. Nicht dramatisiert, nicht endlos wiedergekäut – aber gewürdigt.

Die Wunde heilt vielleicht nicht, wir aber werden verdammt gut darin, sie zu verstehen – und genau das ist unsere Stärke. Der Widder-Neumond ist keine sanfte Einladung zum Reflektieren, sondern ein kosmischer New-Era-Startschuss.

Fünf Planeten im Widder. Die Lage ist eindeutig

Ah, und neben Sonne und Mond befinden sich aktuell fünf weitere Planeten im Widder. Merkur, Neptun, Mars, Saturn, Chiron – das Zeichen des Widders hält gerade eine wirklich grosse Familienfeier (mit Mafia-Clan-Dimension) ab, zu der wir nicht offiziell eingeladen wurden, aber trotzdem erscheinen müssen. So ist das mit dem Kosmos.

Der Widder steht für den Anfang aller Anfänge. Das erste Zeichen, der erste Impuls, das erste «Ich will». Er fragt nicht. Er handelt. Und er hat, ehrlich gesagt, wenig Geduld für Menschen, die seit drei Jahren überlegen, ob sie jetzt wirklich loslegen sollen oder ob der richtige Moment vielleicht erst noch kommt. (Der richtige Moment kommt nie. Das ist sein Markenzeichen.)

Merkur auf Neptun: Erst besing' ichs, dann beginn' ichs

Merkur steht an diesem fast schon historischen (solche Konstellationen gibt es wirklich nicht oft und das ist gut so!) 17. April in Konjunktion mit Neptun, ebenfalls im Widder. Surprise. Eine Konstellation, bei der sich klare Gedanken und wasserdichte Entscheidungen in Luft auflösen. Sternzeichen ADHS.

Was dafür wunderbar funktioniert: Intuitive Erkenntnis, spirituelles Verstehen, das Gefühl, dass gerade etwas ans Licht kommt, das lange verborgen war. Möglicherweise taucht in diesen Tagen eine ungesagte, unbequeme Wahrheit aus den Tiefen unserer Seelen auf – über uns selbst, über eine Beziehung, über etwas, das wir eigentlich schon lange wissen, aber nie laut ausgesprochen haben. Merkur im Widder möchte das sofort und unzensiert rausposaunen, Plakate an den Times Square hängen. Neptun legt sanft die Hand auf seine Schulter und sagt: Warte. Denk nach. Schreib es erstmal auf. Raus aus dem Kopf und rauf aufs Papier.

Mars trifft Saturn: Kein Sprint, ein Langstreckenlauf

Auch Mars und Saturn stehen in Konjunktion, logischerweise ebenfalls im Widder. Das klingt nach «Bremse trifft Gaspedal». Ist aber eigentlich das Beste, was uns passieren kann: Die impulsive Widder-Energie wird hier kanalisiert, strukturiert, auf Langstrecke gebracht. Denn dieser Neumondzyklus ist kein Projekt für das nächste Wochenende. Er ist das Fundament, das wir jetzt legen. Für die nächsten Jahre. Also aufgepasst.

PS: Unser kosmisches Kissen und unsere einzige Hoffnung sind Venus im Stier und Jupiter im Krebs, die für Entspannung sorgen. Sie erinnern uns daran, dass unter all dem «Get shit done»-Widder-Feuer auch ein Körper existiert, der vielleicht Hunger hat. Oder Umarmungen braucht. Oder sich einfach mal kurz auf eine Wiese legen möchte.

Der Song zur Mondphase:

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Die To-dos von diesem Widder-Neumond:

1.

1.

Eine Wunde, ein Schritt

Nicht alle Wunden auf einmal anschauen – das überfordert und endet erfahrungsgemäss mit Chips und einem Rewatch von «Gilmore Girls». Eine einzige Baustelle aussuchen. Und einen einzigen, konkreten Schritt in die richtige Richtung gehen. Heute noch. Diese eine mutige, ehrliche Frage stellen. Was würdest du tun, wenn du dir sicher wärst, dass es klappt? Antwort nicht googeln, nicht mit fünf Freundinnen besprechen – einfach machen!

2.

2.

Neumond-Ritual mit Substanz

Kerze anzünden, ja. Aber auch: Einen Wunsch aufschreiben – und direkt darunter eine Handlung, die diesen Wunsch in die Welt bringt. Der Widder will Taten sehen!

3.

3.

Das Alte liebevoll verabschieden

Einen Brief schreiben an das, was fertig ist – an eine alte Version von uns, eine Beziehung, ein Muster. Nicht versenden. Verbrennen, zerreissen, loslassen. Chiron will Abschluss sehen.

4.

4.

Erden, bevor wir losrennen und alles abfackeln

Barfuss auf die Erde. Hände in die Erde. Fünf tiefe Atemzüge, bevor die nächste grosse Idee umgesetzt wird. Wer verwurzelt ist, fällt nicht um. Ah, und unbedingt den Kopf schützen und viel Wasser trinken. Die Körperzone des Widders ist der Kopf!

5.

5.

Ab ins Fussballstadion

Die Energie dieser Tage ist wirklich feurig und verlangt nach Regulation. Am besten lässt es sich in der Bewegung, beim Boxen oder eben: im Fussballstadion regulieren. Move!

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