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10 Dinge, die mir meine Schwangerschaft erleichtert haben

Familie

10 Dinge, die mir meine Schwangerschaft erleichtert haben

Wadenkrämpfe, zwickende Mutterbänder, schlaflose Nächte, Überforderung: Eine Schwangerschaft kann ganz schön anstrengend sein. 10 Tipps von Redaktorin Marie Hettich.

1.

Ein Support-Bauchband

Leider, leider bin ich erst vor zwei Wochen auf die Idee gekommen, mir ein Bauchband zu bestellen. Das Gefühl ist wirklich himmlisch – so, als würde jemand sehr Nettes meinen immer schwerer werdenden Bauch die ganze Zeit ein bisschen mittragen. Gerade auch nachts kann ich das Band sehr empfehlen – ich schlafe deutlich besser, seit ich es habe.

 

Bauchband von Medela ca. 30 Franken bei Babyjoe

2.

Das ganz individuelle Ratgeberbuch

Keine Schwangere kommt darum herum, irgendwo zwischen knallharter Schulmedizin und Eso-Vibes den eigenen Weg zu finden. Am Anfang war ich da ziemlich überfordert. Deshalb habe ich lange Zeit überhaupt nichts gelesen und mich in meiner neuen Situation erst einmal in Ruhe kennengelernt. Und dann habe ich das Buch der Berliner Hebamme Kareen Dannhauer entdeckt. Sie ist (im Gegensatz zu erschreckend vielen anderen Buchautorinnen) im 21. Jahrhundert angekommen, unverkrampft, angenehm unkitschig, einfühlsam – und sie vertritt einen Kompromiss aus Schul- und alternativer Medizin, der mir persönlich zusagt. Aber eben: Das Ganze ist sehr individuell. Am besten, man geht einfach mal in den Laden, blättert ein bisschen rum und kauft dann das Buch, bei dem man am meisten Lust verspürt, weiterzulesen.

 

Guter Hoffnung: Hebammenwissen für Mama und Baby von Kareen Dannhauer ca. 26 Franken bei Orell Füssli

Igelball

3.

Igelbälle für Po und Hüfte

Im zweiten Trimester hatte ich ein paar heavy Wochen: Plötzlich konnte ich keine 20 Minuten mehr ohne stechende Schmerzen im Iliosakralgelenk spazierengehen (das ist hinten am Kreuzbein/Po – und nein, ich habe das Wort vor meiner Schwangerschaft auch noch nie gehört). Seitdem gehe ich regelmässig zur Chiropraktikerin – und rolle zu Hause Gesäss und Hüfte alle ein, zwei Tage intensiv mit Igelbällen aus. Hilft enorm.

 

Slings Myofascial Massage Balls 30 Fr. bei Citypilates

schwangerschaftsyoga

Bild: Shutterstock

4.

Also doch Yoga

Eigentlich bin ich eher Team Pilates als Team Yoga – etwa im 4. oder 5. Schwangerschaftsmonat hat sich das aber geändert. Wahrscheinlich liegts daran, dass im Schwangerschaftsyoga das Atmen und Connecten zum Baby eine so grosse Rolle spielt. Mir hilft jede Stunde dabei, nach irgendwelchen Gyn-Checks oder unruhigen Nächten wieder ins Vertrauen zu kommen – was definitiv auch mit der ganz tollen Trainerin Gisela Collazo zu tun hat, die auf Schwangerschaft und Rückbildung spezialisiert ist (und on top auch noch als Doula arbeitet).

 

Online-Schwangerschaftsyoga mit Gisela Collazo 22 Franken pro Stunde via Pilates Bern

schwangerschaftsleggings

5.

Bequeme Sportleggings

Apropos Sport: Ich habe mir im Laufe meiner Schwangerschaft kaum Umstandsmode gekauft (alles so schlimm hässlich), aber zwei, drei gute Sportleggings sind meines Erachtens essenziell. Ich kann die nahtlose von Oysho empfehlen – sie wächst mit dem Bauch sehr angenehm mit und sieht, gerade in Kombi mit einem Bustier-Top, auch richtig schön aus. Den Faktor Optik sollte man sowieso hoch einstufen, finde ich. Es tut gut, sich trotz Walross-Momenten und Krampfader-Neuentdeckungen immer wieder hübsch zu machen.

 

Seamless Maternity Leggings ca. 36 Franken von Oysho

magensium spray

6.

Magnesium, Magnesium, Magnesium

Während der Schwangerschaft ist der Magnesiumbedarf erhöht. Das merkt man immer dann auf recht beeindruckende Weise, wenn man sich irgendwie ungut fühlt – und deutlich besser, sobald man Magnesium eingenommen hat. Neben dem klassischen Nahrungsergänzungsmittel habe ich den Magnesium-Spray vom Schweizer Brand Lunear zuhause, den ich bei zwickenden Mutterbändern oder dem Gefühl, mein Bauch platzt gleich, einfach auf den Bauch sprühe. Auch toll: Baden in Magnesium-Flocken.

 

Oleum Magnesium Rose Spray 28 Franken von Lunear

lavendel bad

7.

Lavendelöl

Ebenfalls von einem Schweizer Label und ebenfalls empfehlenswert ist das Lavendel-Badeöl von Robert & Josiane. Schon vor meiner Schwangerschaft habe ich es geliebt, jetzt noch ein bisschen mehr. Immer wieder bin ich verblüfft, wie gelöst ich mich nach rund 20 Minuten Lavendel-Bad fühle – psychisch und physisch. Tipp: Unbedingt den Körper nach dem Baden nur ein bisschen abtupfen, dann bleibt das entspannende Öl noch die ganze Nacht auf der Haut.

 

Lavender Bath Oil von Robert & Josiane ca. 30 Franken bei Norkind

hühner suppe

8.

Hühnersuppe zur Stärkung

Immer mal wieder gab es in meiner Schwangerschaft Phasen, in denen ich mich schwach und ausgelaugt gefühlt habe – oftmals in Kombi mit Kopfschmerzen. Meine TCM-Therapeutin (übrigens auch eine sehr empfehlenswerte Sache: Ich gehe, seit ich schwanger bin, alle 3 bis 4 Wochen zur Akupunktur) hat mir zur Blutstärkung geraten, eine Hühnersuppe selbst zu kochen – so richtig aufwendig, mit allem Drum und Dran. Weil ich dafür zu faul bin, war ich sehr dankbar für ihren Plan-B-Tipp: die Hühnersuppe von Farmy. Soll auch fürs Wochenbett super sein.

 

Bio-Huhn-Kraftsuppe 500 ml ca. 24 Franken von Farmy

stillkissen

9.

Kissen everywhere

Seit ich schwanger bin, hat sich die Anzahl Kissen in unserem Haushalt wahrscheinlich verdoppelt. Es gibt Fotos von mir, auf denen ich eingebettet in vier verschiedene Kissen mit dem Laptop auf dem Sofa sitze. Gerade ein Stillkissen sollte man sich gleich zu Beginn der Schwangerschaft zulegen – vor allem wenn man ein tiefes Sofa hat, von dem man, ohne die Bauchmuskeln zu benutzen, niemals wieder hochkäme. Auch ein Must, find ich: eine Nackenrolle für unter die Knie, zum Beispiel gefüllt mit Hirse.

 

Still- und Lagerungskissen von Zewi ca. 120 Franken bei 4mybaby

Ayurveda Schwangerschaftsmassage

Bild: Shutterstock

10.

Ayurveda-Massagen

Anfangs war ich noch etwas geizig, mittlerweile gönne ich mir alle paar Wochen eine Ayurveda-Schwangerschaftsmassage mit warmem Sesamöl. Das tut so gut – es ist eigentlich unbeschreiblich. Beim allerersten Mal hätte ich zwischendurch fast losgeheult, weil sich die Wertschätzung für meinen Körper so schön angefühlt hat. Zu der Zeit wurde Schwangerschaftsdiabetes bei mir diagnostiziert, ich war also die ganze Zeit mit Messen und Piksen beschäftigt – da war dieses flutschig-sanfte Berührtwerden mit gefühlt zehn Händen gleichzeitig eine Wohltat.

 

Ayurveda-Schwangerschaftsmassage 50 Minuten 145 Franken im Stadtbad Zürich

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