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Die 16 wichtigsten Celebrity-Momente des Jahres

Popkultur

Die 16 wichtigsten Celebrity-Momente des Jahres

Die Kardashians verabschiedeten sich vom TV-Bildschirm, ein Social-Media-Movement wollte Britney Spears befreien und Harry und Meghan hängten ihr Royal-Leben an den Nagel. Schauen Sie mit uns auf die wichtigsten People-Meldungen des Jahres zurück.

Meghan und Harry: Bye, Royal-Leben!

Meghan Markle und Prinz Harry starteten das Jahr mit einem Knall: Die beiden gaben im Januar bekannt, ihre Pflichten als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie niederzulegen und finanziell unabhängig zu werden. «Nach vielen Monaten des Nachdenkens und der internen Debatten haben wir beschlossen, in diesem Jahr einen Übergang zu machen und auf eine progressive Rolle innerhalb dieser Institution hinzuarbeiten», schrieb das Paar in einem Statement. Inzwischen hat sich die Aufregung um den «Megxit» längst gelegt. Das Paar hat sich mehrheitlich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und lebt mit Söhnchen Archie in Meghans Heimat Los Angeles. In einem persönlichen Essay für die «New York Times» schrieb Meghan im November, dass sie im Sommer ein Kind verloren habe. Beim Wickeln von Archie vergangenen Juli habe sie plötzlich starke Schmerzen gespürt. «Ich hatte Archie in den Armen und fiel zu Boden», schrieb sie. «Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umarmte, dass ich mein zweites gerade verloren hatte.» Markle hat sich mit dem Essay über ihre Fehlgeburt an die Öffentlichkeit gewandt, um daran zu erinnern, wie wichtig es ist, gegenseitig nach dem Befinden zu fragen.

Reunion von Jennifer Aniston und Brad Pitt 

Das Ex-Traumpaar Jennifer Aniston und Brad Pitt traf 2020 gleich mehrmals öffentlich wieder aufeinander (und liess Fans auf ein Liebes-Comeback hoffen). Im Januar begegneten sich Aniston und Pitt, die von 2000 bis 2005 verheiratet waren, backstage bei den «Screen Actors Guild Awards» – und die Bilder der sichtlich freudigen Reunion gingen um die Welt. Im September flirteten die beiden Ex-Partner in einem Zoom-Meeting: Die beiden lasen mit Kollegen wie Sean Penn, Julia Roberts und Matthew McConaughey für einen guten Zweck das Drehbuch zu «Fast Times at Rigemont High». «Hi Brad. Du weisst, dass ich dich schon immer süss fand. Ich finde dich so sexy», sagte Aniston in ihrer Rolle als Linda zu Pitt. Dieser wiederum konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen – und die Fans witterten spätestens jetzt eine zweite Chance für die beiden.

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Starkes Statement: Duffy über ihr Verschwinden

Die Soul-Pop-Sängerin Duffy meldete sich Ende Februar nach Jahren der Stille zu Wort – und sprach offen über den traurigen Grund für ihr Verschwinden aus dem Rampenlicht. Die Musikerin, die mit Hits wie «Mercy» bekannt wurde, beschrieb in einem starken Statement, dass sie entführt, über längere Zeit gefangen gehalten und vergewaltigt wurde. Sie habe Zeit gebraucht, um das Erlebte zu verarbeiten. Mit der Veröffentlichung ihrer Geschichte habe sich Duffy endlich befreien können. «Ich schäme mich nicht, zu sagen, dass ich fast zehn Jahre lang komplett allein verbrachte (…) Ich hoffe, es bringt euch Trost und ihr schämt euch nicht, wenn ihr euch allein fühlt», schrieb sie.

Shitstorm für Covid-Song

Ende März sorgte Gal Gadot zu Beginn der Pandemie mit ihrem «Imagine»-Video für einen Shitstorm. Die «Wonder Woman»-Schauspielerin hatte prominente Kollegen und Kolleginnen wie Natalie Portmann, Kaia Gerber, Cara Delevingne, Will Ferrell, Amy Adams, Jimmy Fallon und Jamie Dornan dazu aufgerufen, mit ihr virtuell ein Cover von John Lennons «Imagine» zu singen. Gadots Message: «Wir stehen das gemeinsam durch!» Im Netz wurde das Video als peinlich, unsensibel und elitär verspottet. Der Tenor der Kritiker: Während Menschen wegen Corona weltweit um ihre Existenz und ihr Leben bangen, singen Millionäre in ihren Villen «Imagine» und denken, damit etwas Wichtiges beizutragen. Gadot verteidigte ihre Video-Idee im Oktober. Sie sagte: «Ich hatte nichts als gute Absichten, ich wollte einfach Licht und Liebe in die Welt senden.»

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Das erste Baby für Gigi Hadid  

Die Nachricht schlug ein, wie eine Bombe: Topmodel Gigi Hadid gab im Mai in der Sendung von Jimmy Fallon bekannt, dass sie ihr erstes Kind erwartet. Ihren Babybauch präsentierte sie zwei Monate später bei Instagram. Das Kind von Gigi Hadid und Zayn Malik kam im September zur Welt: Die beiden wurden Eltern einer Tochter. Der Name des Mädchens ist nicht bekannt. Mit dem ehemaligen One-Direction-Sänger ist Hadid mit Unterbrüchen seit 2015 zusammen.

Bizarrer Name für Kind von Grimes und Elon Musk

Im Mai kam das erste gemeinsame Kind von Sängerin Grimes und Tesla-Unternehmer Elon Musk zur Welt. Die beiden gaben ihrem Kind den Namen X AE A-12 – und sorgten damit für Spott. Die Bedeutung und die Aussprache erklärte das Paar so: X = «Ex», AE (Æ) wie das englische «Ash», A 12 ganz normal in Englisch: «Äi Twelv». Der Zusatz A-12 sei Musks Idee gewesen – es sei eine Anspielung an das Flugzeug-Modell Archangel 12. Grimes erklärte wiederum, dass Æ für «Artificial Intelligence» stehe und somit wie die Buchstaben «A.I» ausgesprochen werde. Ganz einfach, oder? Den Namen ihres Sohnes musste das Paar inzwischen gesetzlich anpassen: Die Zahl zwölf wurde durch die römische Variante ersetzt, das Kind soll nun X AE A-XII heissen.

Kanye durchlebte eine manische Phase

Im Juli durchlebte Kanye West in der Öffentlichkeit eine Mental-Health-Krise. Wenige Wochen, nachdem der Rapper seine US-Präsidentschaftskandidatur für 2020 angekündigt hatte, bereitete er Fans mit seinem unberechenbaren Verhalten Sorgen. Der bipolare Musiker nannte seine Ehefrau Kim Kardashian auf Twitter in einer Folge von Tweets eine «Rechtsextreme», seine Schwiegermutter Kris Jenner «Kris Jong-Un». Er schrieb, dass er sich seit zwei Jahren von seiner Frau scheiden lassen wolle. Der traurige Höhepunkt seines öffentlichen Zusammenbruchs war Kanyes Auftritt an seiner ersten Präsidentschafts-Rally in Charleston, South Carolina. Unter Tränen enthüllte er: «Ich hätte fast meine eigene Tochter getötet.» Kanye verriet, dass er und Kim eine Abtreibung in Betracht zogen, als sie mit ihrer ältesten Tochter North (7) schwanger wurde. Mittlerweile scheint sich die Situation im Hause Kardashian-West beruhigt zu haben, doch laut Insidern stecke die Beziehung in einer tiefen Krise.

Free Britney: Kampf gegen Britney Spears’ Vormundschaft

Fans von Britney Spears riefen im Juli bei Social Media mit dem Hashtag «Free Britney» zur Hilfe für den Megastar auf. Den Ausschlag zur Aktion gaben bizarre Instagram-Posts, die Britney auf ihrem Profil teilte. Ihre Fans vermuteten dahinter einen versteckten Hilferuf – und wollten sie aus ihrer Vormundschaft befreien: Seit 2008 teilen sich ihr Vater Jamie Spears und ein Anwalt Britneys Vormundschaft. Heisst: Sie entscheiden über ihre Finanzen, ihre Karriere und ihr Privatleben. Dies, nachdem Britney Spears 2007 und 2008 mehrere schwere Nervenzusammenbrüche erlitten hatte. Im vergangenen September widersetzte sich Jamie Spears dem Antrag seiner Tochter, ihr Vormundschaftsverfahren für mehr Transparenz öffentlich zu machen. Seine Vormundschaft wurde im Dezember einmal mehr, diesmal bis September 2021, verlängert.

Kardashians: Ende der Show nach 14 Jahren 

Auf Instagram verkündete Kim Kardashian im September das Ende einer TV-Ära: Die Reality-Serie «Keeping up with the Kardashians» verschwindet nach 14 Jahren vom Fernsehbildschirm. «Nach 14 Jahren, 20 Staffeln, Hunderten von Episoden und zahlreichen Spin-off-Shows sind wir all jenen mehr als dankbar, die uns die vergangenen Jahre zugeschaut haben – in guten und schlechten Zeiten, bei Tränen, Glück, den vielen Beziehungen und Kindern», schrieb Kim bei Instagram. Das Format machte die Familie zur Fame-Dynastie. «Ohne ‹Keeping up with the Kardashians› wäre ich nicht da, wo ich heute bin», schrieb Kim. «Die Show hat uns zu dem gemacht, was wir sind, und ich werde immer in der Schuld von allen stehen, die eine Rolle beim Formen unserer Karriere spielten und unsere Leben für immer veränderten.» Ganz verschwinden wird der Clan vom TV-Bildschirm aber nicht: Im Dezember wurde bekannt, dass die Kardashian-Jenners einen Mega-Deal mit Disney für mehrere Jahre unterschrieben haben. Die Familie werde «neuen globalen Content» produzieren, der Ende 2021 auf den Streaming-Plattformen Hulu und Disney Star verfügbar sein soll.

Hazel Brugger ist schwanger

Komikerin Hazel Brugger verkündete im Oktober bei Social Media, dass sie ihr erstes Kind erwartet: «Für alle, die dachten, 2020 sei ein komplett beschissenes Jahr – hier kommt eine gute Nachricht: Ich bin schwanger!» Unter den Post gabs nicht nur Glückwünsche. Einige User vermuteten hinter der Nachricht einen Scherz. Bruggers Management bestätigte die Schwangerschaft und die Komikerin räumte mit einem Foto, auf dem man sie mit Babybauch sieht, die letzten Zweifel aus dem Weg. Wer der Vater des Kindes ist und wann es zur Welt kommt, verriet sie nicht.

Tamynique trennen sich

Im November gaben Moderatorin Dominique Rinderknecht und Model Tamy Glauser ihre Trennung bei Instagram bekannt. In einem Video wandten sich Tamynique, so der Spitzname des Paares, an ihre Fans: «Wir wollen, dass ihr wisst, dass wir künftig als beste Freundinnen durchs Leben gehen. Wir lieben uns, wir haben es super miteinander, wir sind immer noch ein Team», so Rinderknecht. «Es ist jetzt einfach ein wenig anders als vorher», ergänzte Glauser. Die beiden galten als das bekannteste Schweizer Frauenpaar und wollen weiterhin befreundet bleiben, zusammenarbeiten und sich für die Rechte von Frauen und der LGBTQIA+-Community einsetzen.

Elliot Page ist trans

Am 1. Dezember wandte sich Elliot Page auf Social Media mit folgenden Worten an die Öffentlichkeit: «Hallo Freunde, ich wollte euch mitteilen, dass ich trans bin, meine Pronomen sind he / they und mein Name ist Elliot.» Der Schauspieler schrieb weiter: «Ich liebe, dass ich trans bin. Ich liebe, dass ich queer bin. Je mehr ich voll und ganz annehme, wer ich bin, desto mehr träume ich, desto mehr wächst mein Herz und desto mehr blühe ich auf. An alle trans Menschen, die jeden Tag mit Belästigung, Selbsthass, Missbrauch und der Androhung von Gewalt umgehen: Ich sehe euch, ich liebe euch und ich werde alles tun, was ich kann, um diese Welt zum Besseren zu verändern.» Für sein Outing bekam der Hollywood-Star («Juno», «X-Men», «The Umbrella Company») nicht nur öffentlichen Zuspruch von seinen Fans und seiner Frau Emma Portner, sondern auch von Stars wie Miley Cyrus oder Julianne Moore und seinen Co-Stars von «The Umbrella Company».

Ariana Grande will heiraten

Popstar Ariana Grande hat sich mit dem Luxus-Immobilienmakler Dalton Gomez verlobt. Auf Instagram zeigte die Sängerin Ende Dezember ihren funkelnden Verlobungsring: «Für immer und noch viel mehr», schrieb sie dazu. Gomez und Grande wurden erstmals gemeinsam im Februar 2020 gesehen – wie lang sie tatsächlich bereits ein Paar sind, ist nicht bekannt. Ariana Grande war zuvor mit dem US-Comedian Pete Davidson verlobt, der nach einem Monat Beziehung um ihre Hand anhielt. Die beiden trennten sich im Oktober 2018 nach nur fünf Monaten.

Erstes «Vogue»-Solo-Cover für einen Mann: Harry Styles und das Gucci-Kleid

Harry Styles zierte als erster Mann den Titel der US-Vogue. Für die Dezember-Ausgabe wurde der Sänger von Tyler Mitchell fotografiert. Mit dem Gucci-Kleid, das er auf dem Cover trug, sorgte Styles für Diskussionen über die Definition von Männlichkeit. Die konservative US-Politikerin Candace Owens twitterte etwa: «Bringt männliche Männer zurück!» Fans und Stars wie Schauspielerin und Aktivistin Jameela Jamil verteidigten Styles. «Harry Styles ist reichlich männlich, denn männlich ist, was auch immer Sie wollen, und nicht das, was ein paar unsichere, giftige, frauenhassende, homophobe Schwachköpfe vor Hunderten von Jahren entschieden haben, was es ist. Er ist zu 104% perfekt», twitterte Letztere.

Während Styles dafür gelobt wurde, gegen die geschlechtsspezifischen Normen in der Mode anzugehen, erntete die «Vogue» Kritik für ihren Cover-Star. Der Grund: Der Platz auf dem Titel ging an einen weissen cis Mann – das Anfechten von Normen in der Mode sei aber eine Bewegung, die vor allem von transgeschlechtlichen People of Color kommt. So schrieb Alok Vaid-Menon, geschlechts-nonkonformer Performance-Künstler und Autor, bei Instagram: «Bin ich glücklich, dass Harry dafür gefeiert wird, weil er sich offen über geschlechtsspezifische Modenormen hinwegsetzt? Ja. Erhalten trans Femmes of Color Lob dafür, dass sie jeden Tag das Gleiche tun? Nein. Denke ich, dass dies ein Zeichen für den Fortschritt der gesellschaftlichen Entwicklung weg vom binären Geschlecht ist? Ja. Denke ich, dass weisse Männer als das Gesicht der geschlechtsneutralen Mode hochgehalten werden sollten? Nein.»

Heidi Klum gibt Leni ihren Segen 

Leni Klum tritt in die Fussstapfen ihrer Mutter: Heidi Klum zeigte im Dezember erstmals ihre älteste Tochter in der Öffentlichkeit. Die 16-Jährige, die abseits des Rampenlichts aufwuchs, zierte mit ihrer Mama den Januar-Cover der deutschen «Vogue». Denn: Leni will ebenfalls Model werden. Erst jetzt gab ihre Mutter ihren Segen: «Sechzehn ist ein gutes Alter. Wenn man Auto fahren darf, kann man auch einen offiziellen Instagram-Account führen und sein Gesicht zeigen. Und mit einem ‹Vogue›-Cover beginnen zu dürfen, ist ein wahnsinniges Privileg», so Heidi Klum.

Schwere Vorwürfe gegen Shia LaBeouf

Sängerin und Künstlerin FKA twigs verklagte im Dezember ihren Ex-Partner Shia LaBeouf wegen Missbrauchs. Bei Twitter und Instagram schrieb die Sängerin, dass der Schauspieler sie emotional und körperlich missbraucht habe. «Ich hoffe, dass ich durch das Teilen meiner Erfahrung anderen wirklich helfen kann, sich nicht allein zu fühlen», schrieb sie. Laut «The New York Times» soll LaBeouf sie 2019 unter anderem wissentlich mit einer sexuell übertragbare Krankheit angesteckt haben.

Musikerin Sia erhob wenig später ebenfalls Vorwürfe gegen Shia LaBeouf. Bei Twitter nannte sie ihn einen «pathologischen Lügner», der mit ihr eine Beziehung führte, obwohl er gar nicht Single gewesen sei. «Ich wurde ebenfalls emotional von Shia verletzt. (…) Ich glaube, dass er sehr krank ist und ich habe Mitleid mit ihm und seinen Opfern.» LaBeouf selbst sei laut «The New York Times» bereit, «die Verantwortung für die Dinge zu übernehmen», die er getan habe. Er schrieb in einem Mail: «Ich habe keine Entschuldigungen für meinen Alkoholismus oder meine Aggressionen, nur Erklärungsversuche. Ich habe mich selbst und alle um mich herum jahrelang missbraucht. Ich habe eine Vergangenheit, in der ich die Menschen, die mir am nächsten sind, verletzt habe. Ich schäme mich für diese Geschichte und es tut mir leid für diejenigen, die ich verletzt habe.» Er befinde sich in Therapie.

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