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180 Grad: Wilde Zeiten

Kultur

180 Grad: Wilde Zeiten

In «180 Grad. Wenn die Welt plötzlich Kopf steht» jagen sich 96 Minuten lang die Krisen.

Sabine Timoteo ist dabei, Sophie Rois und Michael Neuenschwander ebenfalls: ganz schön illustre Namen, die Cihan Inan für sein Kinodebüt gewinnen konnte. Der Regisseur erzählt darin die Geschichte, wie ein Verkehrsunfall das Leben von einigen Menschen in Zürich durcheinanderwirbelt: einer türkischen Familie, einer Krankenschwester sowie eines schleimigen Karrieristen, um nur einige zu nennen. Gleichzeitig wird die Stadt von einem Amoklauf erschüttert. Bisschen viel auf einmal? In der Tat häuft sich Krise bei Cihan Inan manchmal etwas zu atemlos auf Krise, ohne dass der Regisseur die Szenen richtig ausformuliert. Wer seinem Erstling diese Schwäche verzeiht, wird mit elegantem Bilderfluss belohnt – vom Optischen her ist das Ensemblestück ganz grosses Kino. Die Botschaft stimmt natürlich erst recht: Ein Sturmgewehr gehört nicht in Privathände!

Sehen Sie hier den Trailer zu dem Film.
annabelle verlost 5x den Soundtrack zum Film.

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