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«Ich hoffe, es gibt kein Comeback im Winter»: Das sagt ihr zum Ende der Corona-Massnahmen

Zeitgeist

«Ich hoffe, es gibt kein Comeback im Winter»: Das sagt ihr zum Ende der Corona-Massnahmen

Seit vergangener Woche ist es mit der Zertifikatspflicht und vielerorts auch mit der Maskenpflicht vorbei. Wir haben bei Instagram gefragt, wie es euch damit geht.

Knapp zwei Jahre Pandemie. Das bedeutet einerseits, bisher ungekannte Sorgen kennenzulernen, um seine Liebsten, die eigene Gesundheit, den Zustand unserer Gesellschaft. Andererseits aber auch in der Praxis komplett neue Erfahrungen, Maskengesichter überall, Impfdiskussionen, immer wieder zum Test gehen und vor dem Restaurant hastig das Smartphone mit dem Zertifikat zücken.

Vorbei ist sie nicht, die Pandemie. Vorbei aber der Grossteil der Massnahmen und damit Einschränkungen, die Teil unseres Alltags wurden. Wir wollten von unserer Insta-Community wissen, wie die Gemütslage wenige Tage nach dem Ende der Massnahmen ist. Worüber freut ihr euch, wovor fürchtet ihr euch?

Vorfreude liegt in der Luft

Viele von euch freuen sich, endlich wieder unverhüllte, lachende Gesichter zu sehen. «Ich fühle mich beschwingt und erleichtert», sagt etwa ein User. Sorglosigkeit scheint die Stimmung vieler einzufangen: «Fürchte mich vor nichts, freue mich auf Reisen, Freund:innen treffen und nächtelanges Tanzen.» Vorfreude liegt in der Luft: «Ich denke seit Langem wieder einmal an Ferien, eine Planung ist wieder realistisch», schreibt etwa jemand.

«Es ist gut, wenn auch vielleicht etwas zügig», lautet ein Kommentar. «Es ging schon sehr schnell», resümiert jemand anderes und verstehe, wenn Menschen weiterhin mit Masken rumlaufen. «Ich befürchte, dass es zu früh dafür ist und trage in Läden weiterhin Maske», so ein weiterer Kommentar. Die Masken legen vorerst mehrere nicht gleich ab: «Ich finde die Lockerungen gut, trage aber weiterhin FFP2-Maske in vollen Innenräumen.» Andere haben chronisch kranke Familienangehörige, weshalb für sie Masken weiterhin zum Alltag gehören.

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Zerrissenheit zwischen Freude und Sorge

«Befreiend, und doch bleiben Zweifel.» Diese Zerrissenheit zwischen Freude und Sorge teilen einige. «Ich freue mich, es war eine lange, teils einsame Zeit mit den ganzen Einschränkungen und ich habe einen Grossteil meiner Jugend im Lockdown verbracht. Trotzdem weiss ich nicht, ob die von 0 auf 100 Lockerung etwas zu schnell ging», schreibt etwa ein User.

Nicht ganz unbegründet: «Seit heute positiv, war ja klar», meint etwa jemand. Auch andere fürchten sich davor: «Etwas Angst vor einer erneuten Corona-Infektion, kämpfe seit zwei Monaten mit der letzten.»

«Ich traue dem Virus nicht»

Auch was den Blick in die Zukunft angeht, machen sich viele Gedanken. «Alles noch etwas unwirklich. Ich traue dem Virus nicht, er ist ja jetzt nicht weg. Ausserdem befürchte ich, dass Corona im Herbst mit voller Kraft wieder zuschlägt», lautet ein Kommentar.

«Ich hoffe, es gibt kein Comeback im Winter», schreibt eine andere Person. Sie meint aber auch: «Ich habe keine Angst, vor allem seit Omikron so mild ausfällt, und bin überzeugt, dass wir weiter machen und mit dem Virus leben müssen.»

Und während wir Schweizer:innen uns über die Massnahmen-Aufhebung Gedanken machen, tönt es von Usern aus Deutschland, wo nach wie vor alle Restriktionen gelten, folgendermassen: «Wie eine Parallelwelt für uns hier. Sind mental sehr ausgebrannt und haben unser Vertrauen verloren.»

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Die Hoffnung, den schlimmsten Teil dieser Pandemie überstanden zu haben, bleibt. Und so freuen sich einige von euch auch über ganz praktische Freuden, die maskenfreie Gesichter mit sich bringen: endlich wieder «Lippenstift zu tragen.»

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