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Einordnung: Sind Burka und Nikab frauenfeindlich?

Politik

Einordnung: Sind Burka und Nikab frauenfeindlich?

  • Text: Helene Aecherli
  • Bild: Shutterstock

Der Nikab ist eine Verhüllung wie Töffhelm und Gesichtsmaske, und ob man das Gesicht des Gegenübers sieht, ist egal: Solche Statements kursieren derzeit auf Social Media, die Diskussionen um den Nikab sind so emotional wie kontrovers. Zurück bleiben oft Verunsicherung und Ratlosigkeit. Höchste Zeit, diesen Aussagen auf den Grund zu gehen. Eine Einordnung von Nahostexpertin und Redaktorin Helene Aecherli.

Burka und Nikab sind nicht dasselbe.

Dass in den aktuellen Debatten der Begriff Burka verwendet wird, ist wohl einer plakativen Vereinfachung geschuldet. Die Burka – die blaue oder braune Ganzkörperverhüllung mit einem Gitternetz auf der Höhe der Augen – ist der Dresscode für Frauen in jenen Regionen Afghanistans und Pakistans, die unter dem Regime der radikalislamischen Taliban stehen.

In sehr konservativen Regionen der arabischen Welt, wie zum Beispiel im Süd-Oman, tragen manche Frauen über ihrer Gesichtsverhüllung zusätzlich noch einen schwarzen Schleier, den sie je nach Bedarf, etwa beim Einkaufen oder Treppensteigen, hochklappen. Auch der wird Burka genannt. Aber die Burka lassen wir hier aussen vor. Denn im Fokus der Diskussion steht der Nikab, der schwarze Gesichtsschleier, der einzig die Augen frei lässt, und der meist mit einer Abaya, einem knöchellangen Mantel, getragen wird.

Der Nikab kommt ursprünglich aus Saudiarabien und gehört dort zur Kultur.

Der Nikab gehörte tatsächlich zur traditionellen Kleidung der Frauen in Najd, einer Region in der Mitte Saudiarabiens. In manchen Quellen ist zu lesen, dass der Gesichtsschleier auch dazu diente, die Augen vor Sand und der gleissenden Sonne zu schützen. In den übrigen Regionen des Königreichs war er hingegen unbekannt. Das änderte sich Ende der 1970er-Jahre: Damals wurde die arabische Welt durch die Islamische Revolution im Iran, die russische Invasion Afghanistans sowie die Besetzung Mekkas durch den salafistischen Prediger Juhayman al-Otaybi in ihren Grundfesten erschüttert.

Zutiefst verunsichert, entschlossen sich die saudischen Machthaber, ihren eigenen, an die Ideologie der islamistischen Muslimbrüder angelehnten, ultrakonservativen Brand des Islams zu verbreiten, den Wahhabismus. Diese Zäsur wird «Sahwa» genannt, das religiöse Erwachen. Mit diesem neuen Religionsbrand, der sich bald zu einem internationalen Exportschlager entwickeln sollte, sicherten sich die Saudis den Status als wahre Repräsentanten des Islams, was ihre Unterstützung Afghanistans und ihren Kampf gegen den iranischen Revolutionsführer Khomeini rechtfertigen sollte, der die Saudis als «Kumpanen des Westens» verspottete.

Um das religiöse Erwachen für alle sichtbar zu machen, setzten die saudischen Machthaber den Nikab als dessen Symbol ein, der Gesichtsschleier wurde zum politischen Werkzeug. Oder, wie es die schweizerisch-jemenitische Politologin Elham Manea formuliert: «Zum Marketingtool einer extremistischen religiösen Ideologie, die Gender-Apartheid zu ihrem Markenzeichen gemacht hat.»

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«Selbst in vielen muslimischen Ländern wird ein Verbot des Nikabs diskutiert»

In der islamischen Welt tragen Frauen selten einen Gesichtsschleier.

In islamischen Ländern und in islamischen Communities in Schweden, Grossbritannien, Frankreich oder Belgien dominiert der Hijab, das Kopftuch. Doch gehört der Nikab in vielen Ländern zum Strassenbild, sei es in Ägypten, im Irak, im Oman, in Saudiarabien, in Nigeria, Pakistan oder im Jemen. Im Lauf der vergangenen Jahre hat sich der Nikab in allen muslimischen Ländern, sogar in Südafrika und in europäischen Staaten vermehrt, was auf einen wachsenden Einfluss islamistischer Kräfte hinweist.

Die Verbreitung des Nikabs bedeutet aber nicht, dass er unumstritten ist. Im Gegenteil: Selbst in vielen muslimischen Ländern wird ein Verbot des Nikabs diskutiert, allem voran begründet mit Sicherheitsbedenken, aber auch damit, dass der Nikab als Symbol einer extremistischen Ideologie nicht zu einer modernen Gesellschaft passt. Im Januar 2020 bestätigte das Oberste Gericht Kairos ein Dekret, das es Dozentinnen an den Universitäten der ägyptischen Hauptstadt untersagt, Nikab zu tragen. Der Grund: Die Gesichtsverhüllung erschwere die Kommunikation zwischen Studentinnen und Lehrpersonen.

Frauen tragen den Nikab freiwillig. Für viele ist er sogar explizit ein Zeichen von Selbstbestimmung.

Es gibt zweifelsohne Frauen, die den Nikab freiwillig tragen – oder behaupten, es selbstbestimmt zu tun. Die Gründe sind vielschichtig, und das macht die Sache so komplex: Manche tragen ihn, um sich Gott nahe zu fühlen und weil sie dadurch zu einer inneren Zufriedenheit gefunden haben; manche – häufig sind es junge Frauen, deren Eltern oder Grosseltern in den Westen migriert sind – aus Zeichen des Protests gegen ihre säkularisierten Familien oder gegen vorherrschende Geschlechterverhältnisse.

Manche Frauen tragen den Nikab, weil sie glauben, dass er eine religiöse Pflicht ist oder zur Tradition ihres Landes oder Stammes gehört; manche, oftmals Frauen in Konfliktgebieten, weil sie sich damit sicherer fühlen, wenn sie abends von der Arbeit nachhause fahren (auch wenn der Nikab nicht vor sexuellen Belästigungen schützt); manche, weil schon die Mutter und Tanten Nikab getragen haben und sie den Nikab inzwischen als ihre zweite Haut empfinden. Ohne würden sie sich nackt vorkommen.
Frauen – sei es in Ländern des Westens oder in islamischen Staaten –, die sich aus freien Stücken für den Nikab entscheiden und diesen Entscheid demonstrativ verteidigen, sind meist Konvertitinnen oder sogenannte «reverts», Menschen, die ihre Religion neu für sich entdecken. Sie folgten, so die Politologin Elham Manea, einer fundamentalistischen Leseart des Islam, den sie für den wahren Islam hielten. Das aber schmälere ihr Privileg letztlich nicht, ihren Gesichtsschleier jederzeit wieder abzulegen, sollte er ihnen nicht mehr behagen. In diesem Zusammenhang erwähnenswert ist auch die Gruppe jener, meist junger, westlicher Frauen, die sich dem IS anschlossen und zu glühenden, hochradikalisierten Verfechterinnen dessen Ideologie wurden.

Sehr viele Frauen haben jedoch keine Wahl. Denn in einem System aus patriarchalen Strukturen und religiösem Fundamentalismus, wie es in vielen Regionen der islamischen Welt, aber auch in geschlossenen Gesellschaften innerhalb Europas zu finden ist, existiert für das Individuum keine Freiheit. In diesem Kontext gilt alles an der Frau, ihr Körper, ihre Stimme, ihr Gang, ihr Geruch als Sünde. Als etwas, wofür sie sich schämen und das in der Öffentlichkeit unsichtbar gemacht werden soll. «Aura» wird dies auf Arabisch genannt, «fehlerhaft».

Nicht umsonst lautet ein viel zitiertes salafistisches Sprichwort: «Eine ehrenhafte Frau verlässt das Haus nur zweimal: einmal im Brautkleid, das andere Mal im Leichenhemd.» Frauen, die sich dagegen auflehnen und sich der Verhüllung widersetzen, werden im besten Fall harsch kritisiert, beschimpft oder diskriminiert, leiden an Gewissensbissen und Schuldgefühlen, viele aber werden von ihren Familien ausgegrenzt, als Sünderinnen verhaftet, gefoltert oder getötet. Ich werde nie vergessen, wie mir eine junge Frau im Jemen gestand, dass sie das Gefühl hätte, unter ihrem Nikab zu ersticken, sich selbst zu verlieren, es aber niemals wagen würde, sich gegen das Verhüllungsgebot zu wehren, weil sie wusste, dass sie gegen ihre Familie nicht ankommen würde.

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«Der Töffhelm-Vergleich blendet die Lebensrealitäten unzähliger Frauen aus»

Nikab, Corona-Gesichtsmasken, Töffhelm, Mützen – verdecken tut alles. Wo ist hier der Unterschied?

Wer eine Mütze oder einen Töffhelm trägt und eine Hygienemaske, der ist in der Tat fast gänzlich verhüllt. Doch der Vergleich ist naiv, denn er blendet die Lebensrealitäten unzähliger Frauen aus. So ist wohl kein Mädchen, keine Frau verprügelt, verätzt oder erschossen worden, weil sie die Mütze nicht trug oder vergessen hatte, die Hygienemaske anzulegen – die, notabene, auch für Männer Pflicht ist. Und keine Frau hat mit ihrer Familie gebrochen oder ist aus ihrem Land geflohen, weil sie sich weigerte, einen Töffhelm zu tragen.

Den Nikab abzulehnen ist frauenfeindlich, ja sogar sexistisch.

Es als frauenfeindlich zu bezeichnen, den Nikab abzulehnen, ist ein Widerspruch in sich. «Der Nikab wird von einer extremistischen religiösen Ideologie benutzt, die darauf fusst, Frauen zu kontrollieren», sagt die Politologin Elham Manea. «Gott hat damit nichts zu tun. Es ist ein frauenfeindliches, patriarchalisches Symbol, von dem man ohne Probleme sagen kann: Ich akzeptiere es nicht.» Der marokkanisch-schweizerische Schriftsteller Kacem El Ghazzali erachtet den Nikab gar als eine Form des Sexismus, da er seine Trägerinnen zu anonymen Objekten degradiere und somit neutralisiere. «Frauen, die mit Inbrunst gegen sexistische Werbung demonstrieren», betont er, «müssten mit derselben Vehemenz auch gegen den Nikab vorgehen.»

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«Der Punkt ist: Burka und Nikab sind Kleidervorschriften»

Frauen benötigen keine Kleidervorschriften. Jede Frau hat das Recht, sich so zu kleiden, wie sie es will.

Es gibt wohl kaum jemand, der diese Aussage nicht gutheissen würde. Im Kontext der aktuellen Debatte zielt sie darauf ab, Frauen die Vollverhüllung zu erlauben, wenn sie sie denn wollten. Doch der Punkt ist: Burka und Nikab SIND Kleidervorschriften. Würde die Forderung «keine Kleidervorschriften» also konsequent weitergedacht, müsste sie ein Verbot der Gesichtsverhüllung miteinschliessen. Und zwar zugunsten all jener Frauen, die keine Wahlmöglichkeit haben.

Rana Ahmad hatte einst keine Wahl. Die saudische Frauenrechtsaktivistin und Atheistin floh 2015 aus ihrer Heimatstadt Riad nach Köln. Den feministischen Ruf nach Bekleidungsfreiheit sieht sie so: «Jede Frau hat selbstverständlich das Recht, sich zu kleiden, wie sie will, vorausgesetzt, sie erlebt weder sozialen, psychologischen oder religiös-kulturell motivierten Druck von aussen. Das ist aber in den meisten Fällen nicht gegeben.» So wie die Verweigerung des Nikabs in muslimisch-konservativen Kreisen geächtet werde, werde das Tragen des Nikabs als Zeichen der Frömmigkeit gelobt.

Es herrsche keine Neutralität. Selbst habe sie sich unter dem Nikab als Objekt gefühlt, als etwas Unzureichendes, das es nicht verdient habe, die gleichen Rechte zu haben wie ein Mann. «Ich habe diese Diskriminierung so verinnerlicht, dass ich sie im Laufe der Zeit sogar fast akzeptiert hätte», sagt sie. «Ich war nicht in dieser Welt, und die Welt hat mich weder gesehen, noch hat sie für mich existiert.» Der Nikab sei ein Angriff auf das Persönlichkeitsrecht einer jeden Frau und ein Verstoss gegen ihr Recht auf individuelle Entfaltung. «Ich verstehe nicht, wie gerade Feministinnen etwas unterstützen können, das für so viele Frauen so schmerzlich ist.»

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«Frauen müssen zusammenhalten, denn Freiheit ist kein egoistisches Konzept»

Wir Westlerinnen, haben nicht das Recht, uns in die Kultur und Traditionen Menschen anderer Länder einzumischen. Bei uns gilt: Freiheit bedeutet, leben und leben lassen!

«Leben und leben lassen» gehört zum Credo unserer demokratischen Gesellschaften, in denen die Freiheit des Individuums das höchste Gut ist. «Freiheit: für alle was anderes», doppelt die Operation Libero nach. Und in der Tat: Was Freiheit für jeden einzelnen bedeutet, ist eine zutiefst philosophische Frage, die sich nicht einfach beantworten lässt.

Doch was, wenn wir vor lauter «Freiheit bedeutet, leben und leben lassen» jene Menschen sabotieren, die alles daransetzen, ja, oft sogar ihr Leben riskieren, um Menschenrechtsverletzungen in ihren Gesellschaften zu bekämpfen? Was, wenn wir vor lauter «Leben und leben lassen» ausgerechnet jene radikalen Kräfte stärken, denen es eigentlich entgegenzutreten gilt? «Frauen müssen zusammenhalten, denn Freiheit ist kein egoistisches Konzept», sagt Rana Ahmad. «Es ist wichtig, sich auch für die Freiheiten und Rechte anderer Frauen einzusetzen, die sich nicht selbst helfen können.»

In der Schweiz gibt es ausser ein paar Konvertitinnen und Touristinnen kaum Nikab-Trägerinnen. Die Diskussion um «die Burka» ist reine Symbolpolitik.

Das stimmt. Das heisst aber nicht, dass wir uns nicht eingehend mit der Symbolik befassen sollten. Und das wiederum bedingt, uns mit Respekt vor der Komplexität der Symbolik mit dem Thema auseinanderzusetzen und das grosse Bild sehen zu wollen – frei von Scheuklappendenken, Verklärung und Polemik.

Es ist rassistisch, den Nikab kritisch zu hinterfragen.

Niemand will als rassistisch gelten, deshalb wagen viele ihr Unbehagen nicht auszusprechen. Hier hilft es, zu fragen: Was bedeutet Rassismus? Rassismus ist, wenn Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft diskriminiert und ausgegrenzt werden. «Wenn wir aber über den Nikab diskutieren, reden wir von einer Praxis, die kennzeichnend ist für eine pervertierte Version des Islam, für eine Ideologie, deren charakteristischste Eigenschaft die Geschlechter-Apartheid ist», erklärt Politologin Elham Manea. «Was hat der IS als Erstes getan, um seine eroberten Territorien zu markieren? Er hat Frauen den Nikab aufgezwungen und all jene drakonisch bestrafen lassen, die sich nicht an die Kleidervorschriften hielten. Wer also Nein sagt zu diesem Symbol, folgt damit eigentlich nur seinem Bauchgefühl, das einem zu verstehen gibt, dass es nicht normal ist, die Frau im Namen einer Religion von oben bis unten zu bedecken.»

Den Nikab als unangenehm zu empfinden, ist islamophob.

«Islamophob» wird oft benutzt, um kritische Diskussion im Keim zu ersticken. Auch diesem Begriff gilt es auf den Grund zu gehen: Geprägt hat ihn der französische Schriftsteller Alain Quellien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Er kritisierte die Haltung der französischen Kolonialverwalter gegenüber den Kulturen jener Länder, die ihnen unterstanden. Später wurde er vom amerikanisch-palästinensischen Literaturtheoretiker Edward Said verwendet, weil er sich über Kritik an seinem Buch «Orientalism» ärgerte, ein Werk zu postkolonialistischen Studien.

Zum «Totschlagargument» wurde der Begriff aber erst, als der britisch-pakistanische Gelehrte Tariq Modood Salman Rushdies «Satanische Verse» als islamophob brandmarkte. Seither wird «islamophob» im akademischen wie im öffentlichen Diskurs verwendet – oft gerade auch von Vertretern islamistischer Gruppierungen – um legitime Kritik an der Religion sowie Reformbestrebungen zu unterbinden. Wer leichtfertig oder unbedarft mit dem Begriff «islamophob» umgehe, erklärt die Politologin Elham Manea, und sei es mit dem Ziel, andere zu schützen, laufe Gefahr, sich zu Verbündeten der Islamisten zu machen.

Wenn Frauen zwanzig Prozent weniger verdienen als Männer, in ihrem gesamten Alltag Gewalt erleben und kein Leben in Würde führen können, ist mir «das Angesicht» meines Gegenübers eigentlich recht egal.

Dieser Satz nennt mit der Lohnungleichheit und der häuslichen Gewalt dringende feministische Anliegen und impliziert, dass es im Vergleich dazu egal ist, ob eine Frau ihr Gesicht zeigt oder nicht. Das mag gut gemeint sein. Doch bei näherer Betrachtung steckt in dieser Aussage blanker Hohn. Denn sie suggeriert, dass die Identität einer Frau zweitrangig ist, ebenso wie ihr Recht, in der Öffentlichkeit als mündige Persönlichkeit wahrgenommen zu werden. Ich unterhielt mich gestern mit einer jungen Freundin in Sana’a, der Hauptstadt im Norden des Jemen. Ich fragte sie, ob sie ihr Gesicht bedeckt, wenn sie das Haus verlässt. «Nein», antwortete sie. «Ich mag den Nikab nicht.» – «Warum nicht?» – «Weil mein Gesicht meine Identität ist.»

Helene Aecherli befasst sich seit Jahren mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen in Ländern des Nahen Ostens und spricht Arabisch. Ihre Reportagen führten sie unter anderem in den Jemen, nach Ägypten, Jordanien, Oman, Marokko und Afghanistan.

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