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Stefan Meierhans

Leben

Stefan Meierhans

  • Text: Helene AecherliFotos: Helmut WachterErstellt: 22. März 2010

Wer ist dieser Monsieur Prix eigentlich? Ein Flegel? Ein junger Wilder? Oder ein leidenschaftlicher Konsumentenanwalt?

Unser Preisüberwacher: Robin Hood der Konsumenten oder selbstverliebter Karrierist? «Ich bin ein Bernhardiner», sagt er von sich selbst. Kann man einem derart legeren Spitzenbeamten trauen?

Über Stefan Meierhans weiss man Folgendes: Als Bub fuhr er mit seiner Mutter von Altstätten im Rheintal nach Vorarlberg, um dort günstig Teebutter und Fleisch zu kaufen, was ihn, so die gängige Interpretation, auf das heutige Amt als Preisüberwacher konditionierte. Als er in der Sekundarschule am Ende der 2. Klasse die Anmeldung fürs Gymnasium ausfüllen wollte, gab ihm der Lehrer mit den Worten «Du schaffst die Prüfung sowieso nicht» auch gleich das Formular für die 3. Sek mit, was ihn derart motivierte, dass er die Aufnahmeprüfung bestand – ein erstes Mentaltraining für spätere Kämpfe. Er errang den Doktor der Rechte, trat der CVP bei, stieg als Lobbyist bei Microsoft ein und wurde im Alter von vierzig Jahren von seiner Parteikollegin, Bundesrätin Doris Leuthard, zum Preisüberwacher gekürt, was vielen ziemlich verfilzt vorkam. Denn was bitte soll ein Ex Wirtschaftslobbyist als Preisüberwacher? Und so ein junger? Würde er tun können, was sein Vorgänger, das Politschlachtross Rudolf Strahm, so erfolgreich vollbracht hatte: ehern gegen zu hohe Preise kämpfen, dort, wo der Markt sie nicht selber regulierte?

Als er zum Auftakt seiner Amtshandlungen gleich die Billag abschaffen wollte, landete er zwar einen Coup, und Politiker von rechts nach links applaudierten eifrig. Dennoch rügten manche sein Vorpreschen und stempelten ihn als Schwätzer ab, der bloss eine «lärmige Schlagzeile» produziert hatte, während die Facebook-Gemeinde ihn als frechen Helden feierte, rekrutierte doch die Gruppe «Bye-bye Billag» innerhalb von drei Monaten 30 000 Fans. Er hat Frau, die Kommunikationsberaterin und Berner CVP-Stadträtin Béatrice Wertl(33), und Tochter, Lena (7 Monate), und vor allem: Er hat eine Frisur, blonde Haare, rechts über den Kopf geschüttelt, in die Stirn fallend, fast wie ein Fussballer; was fehlt, ist nur noch das Stirnband.

Wer ist er, dieser Stefan Meierhans? Ein Flegel, der über das Ringen mit den Preisen in erster Linie sich selbst verkauft? Ein junger Wilder, der sich in einem Amt abmüht, das, so die Unkenrufe, eine Nummer zu gross für ihn ist? Oder ein leidenschaftlicher Anwalt, der sich für die Leute einsetzt?

In den ersten sieben Minuten zwischen Blickkontakt, Handschlag und Smalltalk in seinem Büro an der Effingerstrasse 37 in Bern entpuppt sich der Herr der Preise aber einfach erst mal als locker-kollegial. Er wirkt energiegeladen und freudig interessiert, so, als begegneten sich hier nicht Chefbeamter und Journalistin, sondern alte Schulkameraden, die sich nach Jahren wiedersehen und ohne Umschweife zu einem Bier zusammensetzen. Er offeriert zwar nur Mineralwasser in Plastikbechern, aber das ist okay, dafür ist er grösser und trainierter als erwartet, Typ skandinavischer Leichtathlet. (Sagen Sie mal, sind Sie Marathonläufer? Früher gewesen, ja, aber er habe nun eine Weile lang nichts mehr gemacht. Im Gegenteil: Er sei im vergangenen Jahr sympathieschwanger gewesen und habe zugenommen.) Er trägt die Uniform der Administratoren, beamtenblauer Anzug mit blauem Hemd, was irgendwie überhaupt nicht zu ihm passen will und schon gar nicht zur Frisur.
annabelle: Stefan Meierhans, ich war schon in Sorge – in einer Zeitung haben Sie angekündigt, Sie würden zum Coiffeur gehen.
Stefan Meierhans: Keine Bange. Ich habe die Haare nur ein bisschen stutzen lassen. Vorderhand steht auf dem Kopf keine Änderung an; im Kopf drin herrscht Bewegung genug.

Wie ist es eigentlich, als wohl einziger hochrangiger Beamter der Schweiz ständig an seine Haare erinnert zu werden?
Ich finde es toll, dass nicht mehr nur Frauen auf ihr Äusseres angesprochen werden, sondern auch Männer, sogar Bundesbeamte. Für mich ein Zeichen, dass wir mit der Gleichberechtigung einen Schritt weitergekommen sind.

Sie gelten nach eineinhalb Jahren im Amt noch immer als Paradiesvogel, werden zum Teil heftig kritisiert. Kränkt Sie das?
Es macht mich zuweilen nachdenklich. Ich bin ja noch nicht so lange in dieser exponierten Funktion tätig und muss zum Teil lernen, mit dieser Art von Kritik umzugehen. Denn Kritik –und Frustrationstoleranz – gehören zu diesem Amt. Aber ich bin überzeugt, und daraus schöpfe ich auch Kraft, dass ich als Preisüberwacher etwas Sinnvolles mache. Ich bekomme von Bürgerinnen und Bürgern täglich Zuschriften, die ich mit meinen Mitarbeitern bespreche. Wir überlegen uns: Was können wir tun? Können wir dieses Anliegen mit dem Gesetz regeln, oder müssen wir uns als Mediatoren einschalten? Ich kann mit meiner Arbeit vieles bewegen. Das motiviert mich sehr – und erlaubt es mir, meinen Bernhardiner auszuleben.
Ihren was?
Mein Helfersyndrom. So wie ein Bernhardiner eben.

Ich sehe aber kein Fässchen an Ihrem Hals.
Ich suche ja auch nicht nach Lawinenopfern. Aber ich will helfen, wenn ich sehe, dass etwas ungerecht ist.

Da spricht der Jurist aus Ihnen.
Möglich. Aber ich denke, mich treibt der Wunsch an, mein Umfeld mitzugestalten. In diesem Sinn bin ich ein Überzeugungstäter. Ich bin in die IT-Branche eingestiegen, weil ich überzeugt war, dass moderne Kommunikationstechnologien unsere Zukunft formen. Da wollte ich dabei sein. Als Preisüberwacher treibt mich eine andere Überzeugung an: Ich will Kunden schützen, die keine Wahl haben, weil der Wettbewerb nicht spielt. Das tue ich, indem ich für faire Preise kämpfe.
Wie hoch schätzen Sie Ihre Macht ein?
Ich kann mit Argumenten überzeugen – nur wenn diese stimmen und ich Resultate erziele, erfülle ich meinen Auftrag. Letztes Jahr haben wir 2500 Zuschriften von Bürgern bekommen, rund 45 Prozent mehr als im Vorjahr. Für mich ein Vertrauensbeweis. Zudem konnten wir die Preise um 300 Millionen Franken senken, und in diesen sind die 200 Millionen aus dem Gesundheitsbereich noch gar nicht mit eingerechnet.

Mit den Medikamentenpreisen wollten Sie aber 800 Millionen runter.
Das ist richtig. Ich habe dem Bundesamt für Gesundheit gezeigt, dass wir 800 Millionen Franken sparen könnten. Ich habe damals verschiedene Massnahmen vorgeschlagen, etwa, dass wir bei der Festlegung der Preise den so genannten Länderkorb erweitern. Das heisst, bevor man in der Schweiz die Preise für Medikamente bestimmt, vergleicht man sie mit den Preisen in anderen Ländern. Ich habe gefordert, dass zu den bestehenden Vergleichsländern Italien, Frankreich und Österreich hinzukommen. Die beiden Letzteren wurden miteinbezogen, nicht aber Italien. Dort sind die Medikamente dann offenbar doch zu günstig.

Fühlen Sie sich als Sisyphusarbeiter?
Nein. Als Preisüberwacher braucht es einfach sehr viel Ausdauer. Man muss sachlich bleiben und darf nicht aufgeben. Ein grosser Vorteil ist, dass meine Meinung in der öffentlichen Diskussion gefragt ist und meine Stimme gehört wird. Wenn sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen an «Monsieur Prix» wenden, erfährt er manchmal Dinge, von denen er kaum wusste, dass sie existieren. Kürzlich bekam er etwa einen Brief zu Nasentampons. Darin beschwerte sich der Schreiber, dass ein Päckchen mit zwanzig Stück Watte 178 Franken kostet. 8.90 Franken pro Stück, unverhältnismässig teuer für das bisschen Watte. Nebst Klagen zu Zollvorlagen oder Wasser- und Abfallgebühren stehen medizinische Hilfsmittel überdurchschnittlich häufig am Pranger. Die Leute schreiben ihm wegen Stützstrümpfen, orthopädischen Schuhen, sogar wegen Potenzpillen. Gerade in diesem Bereich geben die Hersteller oft Preisempfehlungen ab, an die sich die meisten Apotheker halten und dadurch den Konsumenten keine günstigere Alternative lassen. Vertikale Preisbindung nennt man das im Fachjargon. Zusammen mit der Wettbewerbskommission greift Stefan Meierhans auch hier ein. Denn in einer globalisierten Welt hat Preisdiskriminierung noch weniger Platz als früher. Die Märkte sind transparenter, die Konsumenten kritischer geworden, Informationen sind heute nur noch ein paar Mausklicks entfernt. «Das erzeugt Preisdruck», sagt er, «und das ist gut so.»

Wer ist er nun, dieser Stefan Meierhans? Ein Robin Hood der Konsumenten oder ein Karrierist? Wohl beides. Er habe ausgezeichnete Sachkenntnisse und sei ein geschickter Networker und Lobbyist, sagt eine ehemalige Microsoft-Gefährtin, die eng mit ihm zusammengearbeitet hatte. Ausserdem habe er immer auf einen Nutzen für den Endverbraucher hingearbeitet. Insofern sei der Sprung von Microsoft zum Preisüberwacher gar nicht so unlogisch, wie es den Anschein gemacht hatte.

Spricht Stefan Meierhans von den Konsumenten, schwingt ein empathischer Unterton in seiner Stimme mit, aus dem man tatsächlich den leidenschaftlichen Anwalt herauszuhören meint. Er wirkt dabei entschlossen, dynamisch, bisweilen aber auch etwas arg geschliffen, als hätte er mehr als ein Kommunikationstraining hinter sich. Die einen empfinden sein Auftreten als flegelhaft, die anderen als selbstverliebt, vor allem ist er: unschweizerisch und damit natürlich suspekt. Vielleicht haben ihn seine Jahre in der Nähe der österreichischen Grenze geprägt, vielleicht aber auch jene in Skandinavien. Am Gymnasium hatte er Norwegisch als Freifach belegt (primär nicht wegen der Sprache, sondern weil er mit einem Mädchen in der Klasse Hausaufgaben machen wollte). Als Jusstudent erhielt er ein Stipendium für einen Aufenthalt an der Uni Oslo und wurde sogar ins norwegische Studentenparlament gewählt, wo er zum ersten Mal erlebte, dass es in einem Amt gleich viele Frauen wie Männer gab. Danach ging er nach Uppsala und lernte dort nicht nur Schwedisch und die für Skandinavier so typische augenzwinkernde Leichtigkeit, sondern schrieb seine Dissertation über das nordische Kaufrecht, womit er einen Grundstein für seine Karriere legte – und noch ein bisschen mehr.
Stefan Meierhans, vor Ihrer Zeit als Preisüberwacher haben Sie sich politisch stark für familienexterne Kinderbetreuung engagiert. Ist das der skandinavische Einfluss?
Ich glaube schon. Mich hat beeindruckt, wie viel die skandinavischen Staaten investieren, damit sich beide Geschlechter im Berufsleben entfalten können. Sie folgen der Idee, dass man solidarisch zusammenstehen muss, um allen so viel Freiheit wie möglich zu geben. Das hat meine sozialliberale Haltung verstärkt.

Sie haben eine sieben Monate alte Tochter. Wie haben Sie die Betreuungsfrage gelöst?
Ich arbeite 100 Prozent, habe aber seit Beginn dieses Jahres einen Homeoffice-Morgen. Meine Frau hat ihre berufliche Tätigkeit auf 50 Prozent reduziert, mit ihren politischen Ämtern hat sie nun ein Pensum von 60 bis 70 Prozent. Wir haben zum Glück einen Krippenplatz gefunden, der nicht weit von meinem Büro entfernt ist.

Eine sehr klassische Rollenaufteilung. Wäre für Sie nicht mehr als ein Homeoffice-Morgen dringelegen?
Wir sprechen die Betreuungszeiten so ab, dass jeder seinen Verpflichtungen nachkommen kann. Wir haben das partnerschaftlich diskutiert und uns auf unser Modell geeinigt. Ich denke, das ist die Hauptsache: dass beide Elternteile die getroffene Lösung mittragen.
Haben Sie sich angesichts der Krippenkosten je gefragt, ob diese Rechnung aufgeht?
Ja klar. Aber es ist uns wichtig, dass wir beide im Arbeitsprozess integriert bleiben.

Es macht ja auch oft Spass zu arbeiten.
Eben, dabei sieht und hört man immer wieder was Neues und kann sich austauschen. Dass wir jetzt an einem Tisch sitzen können, ist doch super. Das hat man halt nicht unbedingt, wenn man «nur» Kinder betreut. Aber ich respektiere jeden, der sich dafür entscheidet. So banal es ist: Alles hat seinen Preis und somit Vor- und Nachteile.

Apropos: Was verstehen Sie als «Monsieur Prix» unter einem «Preis»?
Hm, gute Frage. Ich würde es so sagen: Ein Preis ist der Ausdruck eines Werts, den man etwas beimisst. In einem funktionierenden Wettbewerb kalkuliert jeder Anbieter die Kosten, die ihm bei der Produktion entstehen. Diese Kosten ergeben den Preis, den er für sein Produkt erhalten muss. Entspricht dieser Preis dem Wert, den der Kunde für ein Produkt zu bezahlen bereit ist, kommt der Handel zu Stande.
Sind Frauen eher bereit, mehr Geld auszugeben?
Unter Umständen, ja. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von einer «geschlechterdifferenzierten Preisgestaltung». Frauen geben zum Beispiel für den Coiffeur wohl erheblich mehr aus als Männer. Die Branche begründet dies damit, dass Frauen längeres Haar haben und demzufolge mehr Shampoo, Wasser und Zeit brauchen. Das ist aber kaum die ganze Wahrheit. Man versucht einfach auszureizen, was die Kundin zu zahlen bereit ist.

Das heisst, wir Frauen müssten anfangen zu feilschen?
Im Prinzip ja. Nutzen Sie den Wettbewerb! Oder wechseln Sie zu einem Salon, der nicht so teuer, dafür aber vielleicht weniger renommiert ist. Ein anderes Beispiel: Es gibt auf dem Rasiermarkt viele verschiedene Möglichkeiten, die Körperhaare zu entfernen. Man kann sich elektrisch rasieren oder zwischen einem Einklingenrasierer, einem Mehrklingen- oder einem Wechselklingensystem wählen. Aber mal ehrlich: Wie viel Bart kann man überhaupt noch mit einer fünften Klinge abhauen? Irgendwann gehts nur noch um Psychologie und Marketing.

Damit ist die Geschlechterfrage aber nicht geklärt.
Nein, aber drehen wir die Frage mal um: Wie oft gibt es in Clubs nicht eine Ladiesnight? Dann bezahlen Frauen keinen Rappen, Männer hingegen den regulären Eintritt. Bei YB können Frauen oft stark vergünstigt an einen Match, Männer nicht. Ich beobachte aber, dass sich diese Preisunterschiede gegen oben nivellieren. Das heisst, in Zukunft zahlen Männer mehr für Unterwäsche, Parfums und Coiffeur, und Frauen bekommen keinen Spezialpreis mehr bei YB und müssen den normalen Eintritt bezahlen, wenn sie tanzen gehen. Frauen und Männer werden auch in dieser Beziehung langsam gleichberechtigt.
Wie sind Sie selber als Konsument?
Bei den grossen «Dauergütern» ist nicht nur der Preis, sondern auch die Qualität entscheidend. Da kann es auch mal heissen: Teuer ist billiger. Wir haben kürzlich ein Sofa gekauft und uns dabei für ein Schweizer Produkt entschieden, das relativ viel gekostet hat. Aber da es wohl dreissig Jahre lang halten wird, ist es die bessere Investition als ein Billigprodukt. Wenn ich hingegen Waschmittel einkaufe, schaue ich auf Aktionen und checke das Produkt auch auf Vergleichsseiten im Internet. Als ich eine neue Gesichtscrème brauchte, habe ich festgestellt, dass die von Aldi bei der Stiftung Warentest eine super Bewertung bekommen hat. Die habe ich gekauft.

Was halten Sie von Gratisprodukten?
Der so genannte Gratistrend ist eine optische Täuschung: Wenn etwas gratis ist, heisst das nicht, dass es keinen Wert hat. Auch wenn Sie etwas konsumieren, das nichts kostet, eine Gratiszeitung oder Informationen im Netz, bezahlen Sie dafür den Internetanschluss, lassen sich von Werbung berieseln oder geben Ihre Daten preis, sodass Sie für Marketingmassnahmen greifbar werden, über die man versucht, Ihnen das abzuluchsen, wofür Sie gar nie zahlen wollten. Ich habe aber auch grundsätzliche Vorbehalte: Wenn man für nichts mehr bezahlen muss, führt dies zu einer Geringschätzung des Arbeitsaufwands und der Arbeit an sich. Und das ist ungesund. Fragt man mich also «Wofür kämpfen Sie?», dann sage ich nie «Ich kämpfe für billige Preise». Sondern: «Ich kämpfe für faire Preise.» Denn fair ist selten ganz billig.

Fragt man Stefan Meierhans aber, wofür er in zehn Jahren kämpfen wird, zuckt er mit den Schultern. Er plane nicht so lange zum Voraus, sagt er. Seine aktuelle Tätigkeit im Dienst der Bürgerinnen und Bürger fülle ihn vollends aus, und er habe keinen Grund, sich etwas anderes zu wünschen. Doch wer weiss: Der Preisüberwacher ist in der Schweiz populär und das Amt oft ein Sprungbrett für höhere Weihen, etwas, das seine Vorgänger zu nutzen wussten: Joseph Deiss und Leon Schlumpf haben es bis in den Bundesrat geschafft. Und ein Bundesrat mit Frisur – das wär doch mal was anderes.
Stefan Meierhans (41) wurde in Altstätten im Rheintal geboren und ist promovierter Jurist. Er arbeitete im Bundesamt für Justiz im Bereich Wirtschaftsprivatrecht. Im Stab der Bundesräte Koller und Metzler war er für Wirtschaftsfragen, aber auch für Drogenpolitik und ethische Fragen wie Sterbehilfe und Fristenregelung zuständig. Später setzte er sich als Citizenship Lead bei Microsoft für das soziale Engagement des Unternehmens ein. Seit 1. Oktober 2008 amtet er als Preisüberwacher. Er lebt mit seiner Familie in Bern.

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