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Diese Design-Hotels setzen auf Minimalismus

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Diese Design-Hotels setzen auf Minimalismus

Der Sehsinn darf zur Ruhe kommen: In diesen Hotels beginnt die Entspannung mit der minimalistischen Ästhetik.

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Japan: Zen im Onsen

Was schon vor Jahrhunderten die Samurai nach dem Kampf aufpäppelte, regeneriert auch heute noch: Baden im Onsen. Die dampfenden Pools im Hotel Amanemu, umgeben von saftigenWäldern und mit Blick aufs Meer, sind gefüllt mit dem mineralienreichen Wasser der nahen Thermalquelle, das heilend und erneuernd wirken soll. Diese stärkende Ruhe ist allgegenwärtig im Resort im Ise-Shima-Nationalpark, dessen Architektur mit Strukturen aus schwarzem Zedernholz, Bambus und Stein eine Ode an den luxuriösen Minimalismus ist. Bootsausflüge in der nahegelegenen Bucht,Schmöker-Stunden in der Bibliothek oder das Spa-Treatment mit Wasabi und zerstossenen Perlen lassen die Zeit verfliegen. Badebesessen? Dank des zusätzlichen Onsen-Hahns in der Badewanne aus dunklem Basalt wird jede Suite zum ganz privaten Thermalbad.

Amanemu, Shima, DZ ab ca. 880 Fr

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Dänemark: Haus der Impulse

Eigentlich möchte man diese kuscheligen Zimmer mit den hohen Decken und den streichelzarten Holzböden gar nicht verlassen. Doch wenn man es schafft, tut sich nicht erst in den pulsierenden Strassen Kopenhagens, sondern bereits vor der Zimmertür eine aufregende Welt auf: Die Bibliothek, die einladende Lobby, gesprenkelt mit skandinavischen Design-Pieces, das Café – jede Ecke im«The Audo»lädt zum Verweilen und zum inspirierten Austausch ein. Hinter diesem City-hotel im neuen Hafenviertel steckt Bjarne Hansen, Gründer des dänischen Designbrands Menu. Seine Vision: Kreative aus aller Welt sollen in den sorgfältig kuratierten öffentlichen Räumen zusammenkommen, um Neues zu erschaffen. Wer sich einen Hauch des«The Audo»-Lifestyles auch für zuhause wünscht – es gibt natürlich einen hoteleigenen Conceptstore.

The Audo, Kopenhagen, DZ ab ca. 400 Fr.

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Mexiko: Geordnete Bahnen

Schlichtheit, klare Linien und ein türkiser Pool vor der Nase, da fühlt man sich doch gleich ganz aufgeräumt. Nicht nur im sonnenverwöhnten Patio, wo sich der Badebereich erstreckt, sondern auch sonst im Hotel Baja Club auf der Halbinsel Baja California zelebriert man die bunte Üppigkeit Mexikos– allerdings in hübsche, geordnete Bahnen gelenkt. Das Herzstück bildet eine alte Villa im Kolonialstil, die um einen fünfstöckigen Anbau erweitert wurde. An Möbeln und Wänden glänzen als immer wiederkehrendes Element weinrote und dunkelgrüne Klinker. Das wildeste Element in diesem dezenten Hotel findet man in Form einer überbordend aus diversen Töpfen quellenden Pflanzenwelt. Und vielleicht auch noch auf dem Dach des Hotels, dort wartet nämlich eine Bar – und die umwerfende Masslosigkeit des Sonnenuntergangs.

Baja Club, La Paz, DZ ab ca. 320 Fr

 

 

Portugal: Wald und Wasser

Der Wald spielt hier die Hauptrolle.Die klaren Linien und hellen Farben der nachhaltig gebauten Bungalows werden nur unterbrochen von raumhohen Fenstern, die den Blick auf die ruhige Rohheit des Nationalparks freigeben. Zwischen uralten Bäumen verteilt schweben, von leichten Strukturen getragen, die kleinen und grös-seren Häuschen des «Pedras Salgadas Spa & Nature Park». Der Grund, weshalb an diesem Ort schon lang ein Hotellerieangebot besteht, ist das Wasser, das hier aus der Erde sprudelt. Schon vor Jahrhunderten soll es eingesetzt worden sein, um Beschwerden zu lindern. Eintauchen kann man im schicken Thermalbad, das sich architektonisch ebenfalls besonders schlicht ausnimmt – damit die Gedanken so ungehindert fliessen können wie das magische Wasser.

Pedras Salgadas Spa & Nature Park, Pedras Salgadas, Haus ab ca. 250 Fr.

China: Unscheinbar schön

Japanische Kultur in China? Das Sunyata Hotel Meili, 3600 Meter über Meer in der schroffen Berglandschaft der chinesischen Provinz Yunnan, verspricht genau das – mit der Philosophie des Wabi-Sabi. Keine scharfe Paste, kein « Star Wars » -Krieger. Nein, weitaus edler: Wabi-Sabi ist ein eng mit dem Zen-Buddhismus verbundenes ästhetisches Konzept, bei dem es um die Schönheit geht, die sich in der Hülle des Unscheinbaren verbirgt. Diese Haltung spiegelt sich im zurückhaltend eingerichteten Hotel. Grobe Holzmöbel, Leinenstoffe in Naturfarben. Vasen mit prallvollen Beeren-Zweigen. Grosse Fenster, die den Blick auf die schneebedeckten, schrundigen Berge rahmen. Handgewobene Decken, unebene Keramik. Eine sehr sorgfältig gestaltete Umgebung, geprägt vom feinen Blick für das Schöne im Herben.

Sunyata Hotel Meili, Wunongding, DZ ab ca. 240 Fr.

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