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Fashion Weekly: Prada steckt Männer in ultraknappe Shorts

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Fashion Weekly: Prada steckt Männer in ultraknappe Shorts

  • Text: Leandra Nef
  • Bild: Instagram prada

In unserer Rubrik «Fashion Weekly» schaut dieses Mal Lifestyle-Redaktorin Leandra Nef zurück auf die Mode-Woche – und versorgt euch mit Gossip, News und den wichtigsten Highlights.

Männermodewochen

Während Dries Van Noten schon ob ihrer Bezeichnung genervt sein dürfte – «What is menswear? What is womenswear? Just throw it all together and take what you like» –, geben Miuccia und Raf mit ihren extrem kurzen Shorts und Skorts (einer Mischung aus Skirt und Shorts) für Prada ebenso wenig auf Geschlechterkonventionen. Die beiden Kollektionen für nächstes Frühjahr – einmal in den Strassen Antwerpens präsentiert, einmal am Strand Sardiniens – machen jedenfalls auch uns Lust auf Städtetrips und Strandferien.

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Digitale Kunst

Sie sind the next big thing: NFTs, kurz für Non-Fungible Tokens, also nicht austauschbare Tokens. Einfach erklärt handelt es sich dabei um digitale Kunstwerke, die auf Blockchain-Technologie basieren. «New York Times»-Kolumnist Kevin Roose etwa verkaufte Anfang Jahr ein digitales Bild seiner Worte für eine halbe Million US-Dollar. Ja, wirklich. Was das nun mit Fashion zu tun hat?

Die Fédération de la Haute Couture et de la Mode in Paris verkündete diese Woche, dass sie für die aktuelle Modewoche (Menswear) und jene im Juli (Haute Couture) mit den Blockchain-Spezialist:innen von Arianee zusammenspannt, um ausgewählten Gästen ein digitales Kunstwerk von Illustrator Richard Haines anzubieten. Es zeigt eine Silhouette, die vor der französischen Flagge läuft, und erinnert ein wenig an Alberto Giacomettis «Der schreitende Mann», der zuletzt für 110 Millionen Franken die Besitzerin wechselte. Ob die digitalen Kunstwerke beim Weiterverkauf in ein paar Jahren ähnliche Preise erzielen werden?

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Poolparty

Sie flattern wieder rein, die Einladungen zu Kollektionspräsentationen, Vernissagen und Restauranteröffnungen. Eine Einladung klang vergangene Woche besonders verlockend: Die Schweizer Künstlerin Ginny Litscher, die schon für Vivienne Westwood und Alexander McQueen gearbeitet hat und Lady Gaga zu ihren Fans zählt, lud am Samstag ins «Grand Resort Bad Ragaz». Dort stattete sie ein Hotelzimmer mit ihren Designs aus: Kissen, Vorhänge, Tapete.

Und weil das nicht die einzige Premiere war, die es zu feiern gab (Litscher präsentierte ausserdem ihre erste Bademodekollektion), schmiss die Künstlerin einen Apéro-Slash-Poolparty. Einziger Wermutstropfen: Ich konnte wegen einer Terminkollision nicht dabei sein. Immerhin gibt es Litschers Swimwear ab sofort in ihrem Onlineshop zu kaufen.

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#couplegoals

Die Modewelt hat ein neues Traumkollegenpaar: Jonathan William Anderson und Juergen Teller. Willgen? Tenderson? Anyway, nachdem der irische Designer schon für die Präsentation seiner Herbst/Winter-Kollektion 2021 mit dem legendären deutschen Fotografen zusammengespannt hat, tat er selbiges nun für zwei der Kollektionen für das kommende Jahr. Tellers Bilder flatterten diese Woche in die Briefkästen der Fashion Crowd – in unterschiedlichen Grössen und eingerahmt in Pappbilderrahmen; in derselben Ästhetik also, die wir vom alljährlichen Fototermin in der Schule kennen. Passen tut der Look jedenfalls, Anderson nimmt uns mit den Kollektionen auch mit in seine Jugend.

Highsnobiety kommt in die Schweiz

Die gefeierte Berliner Kreativagentur Highsnobiety – gegründet vom Schweizer David Fischer – liess verlauten, dass sie im November einen wohl kuratierten Pop-up-Store am Flughafen Zürich eröffnet. Der Multibrandstore Gatezero wird ein halbes Jahr lang Labels wie Acne Studios, Bottega Veneta, Gucci und Jil Sander verkaufen. Apropos Jil Sander…

Birkenstock x Jil Sander

Birkenstock lanciert eine Designerkollaboration nach der anderen: Proenza Schouler, Valentino Garavani, Rick Owens … Auf eine aber mussten wir lang warten: auf die mit Jil Sander. Wie Birkenstock am Montag verkündete, haben Lucie und Luke Meier, die kreativen Köpfe von Jil Sander, vier Unisex-Modelle konzipiert und dafür Silhouetten überzeichnet, Sohlen vergrössert und Riemen verlängert. Ab 1. Juli gibt es die schicken Schlappen online zu kaufen.

3, 2, 1 … Jacquemus

Ich freue mich schon auf das nächste «Fashion Weekly», in dem meine Kollegin Barbara Loop bestimmt Simon Porte Jacquemus’ neusten Streich analysieren wird. Wo er seine Kollektion nach Lavendel- und Roggenfeld diesmal inszenieren wird? Vielleicht ist der Name der Kollektion – La Montagne – ja als Hinweis zu verstehen. Ein Defilee auf dem Grat des Matterhorns vielleicht? Models, die sich in Jacquemus’ Entwürfen vom Mont Blanc abseilen? Am 30. Juni um 18 Uhr wissen wir mehr.

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