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Weekender: Relais Castello di Morcote

Weekender: Relais Castello di Morcote

Vom Benediktinerkloster zum Boutiquehotel: In Vico di Morcote (Lugano) geniesst man Dolcefarniente vom Allerfeinsten.

Ankommen: Willkommen im Palast der Gelassenheit – die werden wohl auch schon die Mönche des Benediktinerklosters verspürt haben, als sie im 17. Jahrhundert auf den Luganersee schauten.

Wer ist die Gastgeberin? Gaby Gianini zählt zu den bedeutendsten Winzer:innen des Landes. 2009 übernahm sie als Quereinsteigerin das 150 Hektar grosse Weingut ihres Grossvaters Massimo. Das Boutiquehotel eröffnete sie 2019 – und benannte es nach der mittelalterlichen Festung auf dem Weingut.

Wenn man das Bett doch mal verlässt: Dann sollte man sich vorab an der Rezeption einen Picknickkorb bestellt haben, um bei Sonnenuntergang auf dem zehn Gehminuten nahen Weingut des Hotels anzustossen. Ich empfehle den «13 Rosé».

Aufgeschnappt: «Deine Rede gestern war wunderschön» – ein frisch verheirateter Mann am Frühstücksbuffet zu seinem Schwiegervater.

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Mein Lieblingsort: Die Liegestühle im Garten. Am besten direkt nach dem Frühstück, noch mit einer sanften Müdigkeit in den Gliedern und einem guten Buch im Gepäck.

Unbedingt ausprobieren: Wenn man eh schon im Garten liegt, sollte man auch gleich für eine Fussmassage bleiben. Das verwendete Peeling besteht aus Schalen, Kernen und Stielen, die nach der Gärung der Weintrauben übrig bleiben.

So schmeckt das Hotel: Ich rate dringend vom Tragen enger Hosen ab. Das Essen im Restaurant La Sorgente bereitete so viel Freude, dass ich alle Teller des 7-Gänge-Überraschungsmenüs leerschaufeln musste, obwohl mein Magen nach der Hälfte ein Platzproblem signalisierte. Küchenchef Francesco Sangalli verwendet regionale Zutaten von Kleinbetrieben und hantiert über offenem Feuer, mit Holzkohle oder Rauch.

Relais Castello di Morcote, Portich da Sura 18, 6921 Vico Morcote TI, DZ ab 368 Fr.

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