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Mondkolumne 

Vollmond im Stier: Leinen los und alle Sinne an

Wir befinden uns in einem superkraftvollen Portal, schreibt unsere Astrofee Alexandra Kruse. Warum wir jetzt all das tun sollten, was die Sinne beflügelt, und was der Vollmond im Stier sonst noch mit sich bringen könnte, lest ihr hier.

Huch. Eigentlich wäre es jetzt dann bitte endlich Zeit, dass man zum Wohle der Menschheit den aktuellen Mondstand und Planetenstand in Radio, Funk und Fernsehen verbreitet. Ganz offiziell. Damit sich niemand mehr wundert, WAS eigentlich los ist.

Dass die vergangenen Wochen offensichtlich und nicht nur in meinem Leben von einem unglaublich rasanten Tempo sowie von erstaunlicher Ereignisdichte bestimmt waren und überhaupt wahnsinnig intensiv waren, wird niemandem entgangen sein.

Ein ultimatives und superkraftvolles Portal

Mit dem Jetski durch die Unterwelt – es war von plötzlichen Todesfällen (RIP dear Aaron Carter) bis hin zu Break-ups, Kündigungen und spontanen Schwangerschaften wohl so ziemlich alles dabei. Des Rätsels Lösung: Wir befinden uns in einem ultimativen und superkraftvollen Portal.

Zwischen zwei Eklipsen, einer partiellen Sonnenfinsternis mit dem Neumond vor zwei Wochen und einer Mondfinsternis, die ihren hochemotionalen, orgiastischen Höhepunkt mit einem Vollmond im ultimativen Luxe-Zeichen Stier am 8.11. (um 12.02 Uhr auf 18 Grad) findet.

Manchmal passieren Wunder

Die Zeit der Finsternisse konfrontiert uns auf sagenhaft-magische Art und Weise mit unseren Schatten. Manchmal aber – und viel häufiger, als man denkt – passieren Wunder. Mein Wunder hat sich durch einen Traum angekündigt. Mir erschien einer meiner ultimativen Lieblingsmenschen (logischerweise perfekte Choreografie: geboren mit Mond im Stier!) als wunderschöner Rauschgoldengel mit zartrosigen Wunderblumen im Haar.

Aus Gründen, die wir beide vergessen haben, hatte das Leben in den letzten Monaten sehr unterschiedliche Pläne auf verschiedenen Planeten für uns. Mein Traum jedenfalls sorgte für ein Instant-Wiedersehen, das eine ganze und vollkommen verzauberte Nacht dauerte und von kleinen grünen Hexen, einer wirklich sehr blutigen «Carrie»-Interpretation, Avatarinnen und Wesen aus anderen Dimensionen begleitet wurde. Und damit endete, dass wir einen Regenbogenball auf das Reisebüro «Atlantis» schossen. Alles ist möglich.

Den eigenen Schmerz besser wahrnehmen

Das Geheimnis der aktuellen Zeitqualität ist das Spiel von Licht und Schatten, von Wahrheit oder Pflicht. Wir können plötzlich durch Welten schauen, unseren eigenen Schmerz besser wahrnehmen und entscheiden, ob wir weiter kostspielige und eventuell sogar gesundheitsschädliche Pflaster draufkleben oder uns mit der darunter liegenden Ebene befassen wollen.

Unsere Emotionen fliegen jetzt hoch, unsere Gedanken, tiefen Wünsche und Bedürfnisse aber gehen tief – die Kunst ist, beides zu verbinden und uns selber eine Brücke zu bauen.

Nichts für schwache Nerven

Die Skorpion-Sonne hat die Eigenschaft, Licht dahin zu bringen, wo es sonst kaum scheint – in die Keller und Gemächer unserer Seele. Genau gegenüber leuchtet der Mond im Zeichen Stier, der sich mit der zeitgleichen Mondfinsternis verdunkelt (bei uns nicht zu sehen, nur zu fühlen) und so wiedergeboren wird. Alle Themen der Vergänglichkeit liegen im Zeichen Skorpion begraben, die der Wiedergeburt und Auferstehung im sinnlich-erdigen Stier. No shit – das ist nichts für schwache Nerven.

Dazu kommt, dass sich die Venus, unsere Liebesgöttin, gerade auf einer super-exklusiven Tournee durch die Unterwelt befindet und (mit Merkur und Sonne!) im Skorpion auftritt. Eigentlich aber ist sie im Zeichen Stier zu Hause – eine Venus auf Abwegen, wenn man so möchte. Das ist sehr gut, weil es eine ultimative Einladung ist, uns mit unseren tiefen, kollektiven, weiblichen Wunden zu befassen und genau die Dinge zu tun, die vollkommen ausserhalb unserer berühmten Komfortzone stattfinden.

Den weiblichen Teil unserer Seele nähren

Vor allem aber geht es jetzt darum, den weiblichen Teil unserer Seele nähren, zu füttern, zu lieben und zu streicheln. Sternzeichen SELFLOVE – es gilt, jetzt all das zu tun, was uns guttut. Und unsere Sinne beflügelt. Dazu kommt, dass der Mond mit Uranus chillt. Uranus ist der Kollege, der immer wieder für explosive Surprises sorgt. Und der auch dafür sorgen wird, dass wir unsere Werte neu definieren. Was ist uns wirklich wichtig, was darf sich jetzt verabschieden, wofür möchte ich mich einsetzen?

Auf gesellschaftlicher Ebene aktiviert die Mondfinsternis ein krasses Saturn-Uranus-Quadrat – hier crasht Fortschritt mit Autorität – Onkel Uranus will sich von der Vergangenheit befreien, während Opa Saturn alle Register ziehen wird, nur um die Kontrolle zu behalten. Ungemütlich. Und kein Wunder, dass Heidi Klum ihrem Bedürfnis nachgegangen ist, sich als Wurm zu verkleiden. Fakt: Es gibt keine Kostüme für unsere Energien und geboren wurden wir alle nackt. Ein kollektiver Moment der ultimativen Wahrheit, eine kosmische Truth Bomb. Möge sie uns gnädig sein!

Der Song zur Mondphase:

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Die To-dos von diesem Vollmond:

1.

1.

Cremen, schmieren, ölen, essen, trinken – kurz alles, was unsere Sinne nährt und erfahrbar macht.

2.

2.

Im Körper bleiben. Feststellen, dass man überhaupt einen hat.

3.

3.

Stier ist ein Erdzeichen, Skorpion ein Wasserzeichen – das ergibt SCHLAMM. Also, Gummistiefel an und raus in die Natur. Matschen.

4.

4.

Der eigenen Dunkelheit und nackten Wahrheit begegnen, ganz ohne Trick or Treat. Echte Transformation geht leider nicht, ohne den eigenen Schatten zu begegnen. Keiner hat keine Schatten!

5.

5.

Mondfinsternisse haben riesiges Heilungs- und Häutungspotenzial und wir dürfen nun alten Verletzungen und Traumata noch mal begegnen. Liebevoll, aber bestimmt.

6.

6.

Die Kraft der Zerstörung fühlbar machen und einfach mal etwas bewusst kaputtmachen. Muss ja nicht gleich die Lieblingstasse sein.

7.

7.

Genau hinschauen, aufpassen und fühlen, was sich jetzt zeigen darf. Mondfinsternisse sind Gamechanger.

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