Wie wir fremdgehen: 8 verschiedene Seitensprünge
Die Paarberaterin Bettina Disler verrät, wie wir fremdgehen – und warum wir es tun.
- Von: Sven Broder, Stephanie Hess
- Bild: Stocksy
1.
Die Zufalls-Affäre
Die Zufalls-Affäre wird nicht bewusst gewünscht. Sie ergibt sich ohne vorherige konkrete Absicht, oft am Arbeitsplatz oder auf Geschäftsreise.
2.
Die Don-Juan-Affäre
Die Don-Juan-Affäre suchen Personen, die sich ihren Marktwert fortwährend mit vielen One Night Stands beweisen müssen.
3.
Die Hilfeschrei-Affäre
Eine Hilfeschrei-Affäre geht man ein in der Hoffnung, dass sie auffliegen möge und sich die bestehende Beziehung dadurch verbessert.
4.
Die Vergeltungs-Affäre
Die Vergeltungs-Affäre will meist Untreue heimzahlen. Oder das desinteressierte Gegenüber eifersüchtig und auf sich aufmerksam machen.
5.
Die Selbstmedikations-Affäre
Die Selbstmedikations-Affäre ist ein Seitensprung mit Wellnesscharakter, um sich neben der festgefahrenen Beziehung etwas zu gönnen.
6.
Die Erkundungs-Affäre
Was wäre, wenn …? Führt die Angst, etwas zu verpassen, zu Sex ausserhalb der Partnerschaft, dann ist das eine Erkundungs-Affäre.
7.
Die Dreiecks-Affäre
Eine Dreiecks-Affäre liegt dann vor, wenn jemand heimlich eine Zweitbeziehung führt. Sie dauert typischerweise über einen längeren Zeitraum.
8.
Die Ausstiegs-Affäre
Seitensprünge können sich zu einer Ausstiegs-Affäre entwickeln. Diese wird kaum mehr verheimlicht. Die Botschaft: Für uns gibt es keine Zukunft mehr.
Bettina Disler ist systemische Paar- und Sexualberaterin mit eigener Praxis in Zürich
Selten so etwas oberflächliches gelesen.
Wie gefällt dir dieser Artikel?
Bravo! Damit kann man auch endlich aus der Welt räumen, dass Seitensprünge nur kaputten Beziehungen „passieren“.
Wie gefällt dir dieser Artikel?