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Rezept für Apple Pie Cookies vom Foodblog Smittenkitchen.com

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Rezept für Apple Pie Cookies vom Foodblog Smittenkitchen.com

  • Redaktion: Karin Messerli; Fotos: Daniel Valance

Erschienen ist dieser Beitrag im Oktober 2011. Ich habe das Rezept Apple Pie Cookies ausgewählt, weil es typisch für die Autorin ist und auf den ersten Blick bestechend einfach, die Portionenküchlein zu backen.

Es braucht zwar ein wenig Geduld und Zeit, sich durch alle Tipps durchzuarbeiten. Aber das ist ganz nach meiner Philosophie. Lieber ein ausführliches Rezept, das dafür perfekt ist.

Rezept: Apple Pie Cookies

Für mehr als 24, aber weniger als 30 Stück à ca. 6.5 cm Ø

Teig: 313 g Mehl plus ein bisschen mehr zum Auswallen und Gabelbemehlen; 2 EL/25 g Zucker; 1 TL/4 g Salz; 225 g Butter, eiskalt; 125 ml Eiswasser (1 Tasse kaltes Wasser mit Eiswürfel)
Füllung: 3–4 mittelgrosse Äpfel, z. B. Boskop, Reinette, Gala; einige Spritzer Zitronensaft; 70 g Zucker; 1⁄2 TL/2 g gemahlener Zimt; einige Umdrehungen (oder an der Raspel geriebene) frische Muskatnuss; 1 Prise Salz oder Gewürze nach Belieben (Nelken, Ingwer, Kardamom usw.)

Garnitur: 1 grosses Ei; Kristallzucker zum Verzieren Material: Backbleche, mit Backpapier belegt; Wallholz; Pinsel (fürs Ei); Gabel (zum Einstechen und Dippen); scharfes Messer
(zum Einschneiden); 2 runde Ausstecher à 6.5 cm und ca. 4.5 cm (der grössere ist für den Teig, der kleinere für die Äpfel)
Teig: Mehl, Zucker und Salz in einer weiten Schüssel mischen. Butter beifügen, mit einem Teighorn, zwei Gabeln oder den Fingerspitzen ins Mehl arbeiten, bis die Butterstücke zirka erbsengross und im Mehl verteilt sind (im Mixer oder Blender kann man die Butter ohne zu zerkleinern ganz beifügen). Eiswasser nach und nach dazugeben, mit einem Gummischaber daruntermischen, bis die Masse bröckelig ist. Von Hand mit zwei- bis dreimal Kneten die Masse zu einer Kugel zusammenfügen. Halbieren und jede Hälfte in Klarsichtfolie wickeln. Flach drücken. Mindestens 1 Stunde oder bis zu 2 Tage im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit 6 kleine Gefässe bereitstellen: 1. Gefäss mit Wasser füllen, 2. leer lassen (wird gleich für die Äpfel verwendet), im 3. Zucker mit Zimt, Muskatnuss und Gewürzen
nach Belieben mischen, im 4. wenig Mehl zum Bestreuen und Dippen abmessen, im 5. Ei mit 1 TL Wasser verquirlen, im 6. Gefäss Kristallzucker zum Verzieren vorbereiten.

Auswallen: Auf einer bemehlten Fläche den Teig (1. Portion) dünn (2–3 mm) und rund auswallen. Den Teig zwischendurch mit dem Spachtel von der Fläche lösen und im Uhrzeigersinn
drehen, um sicherzustellen, dass er nicht klebt. Mit dem grösseren Ausstecher so viele Rondellen wie möglich ausstechen, aufs vorbereitete Blech geben. Bis zur Verwendung kalt stellen. Mit der 2. Teigportion gleich verfahren.

Äpfel: Äpfel schälen, von einer Seite längs in 3 mm dicke Scheiben schneiden. Stoppen, wenn das Kerngehäuse zu sehen ist. Auf der anderen Seite weiterfahren. Ergibt pro Seite zirka 5 Scheiben. Mit dem kleineren Ausstecher die Scheiben trimmen, sodass sie auf den Teigrondellen Platz haben (und etwas Rand zum Verschliessen bleibt). Ins leere Gefäss geben,
mit wenig Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht verfärben.

Formen: Einen Teigkreis auf einer Seite mit Wasser bestreichen. Eine Apfelscheibe im Zuckergemisch wenden, auf das befeuchtete Teigstück legen. Mit einem Teigkreis bedecken. Die Ränder von Hand zusammenpressen (am besten in der Luft, wenn der Teig noch kühl und fest genug ist). Mit dem Messer ein paar Einschnitte in die Mini-Pies schneiden. Gabel im Mehl wenden und den Rand rundherum verzieren. Mit Ei bestreichen und mit Zucker bestreuen. Aufs Blech geben, kalt stellen, während die übrigen Cookies geformt werden. Nach den ersten paar Runden geht das Formen wie von allein.

Backofen auf 185 Grad vorheizen.

Backen: Blech in die Mitte des Ofens schieben und Pies 25 Minuten backen, bis sie schön goldfarben sind. Darauf achten, dass der Ofen gleichmässig bäckt, sonst das Blech drehen oder das Gebäck mit Folie abdecken. Herausnehmen, auf einem Gitter auskühlen lassen.

Vorbereiten: Die Pies können 2 bis 3 Tage im Voraus gebacken oder aber nach dem Bestreichen und Verzieren tiefgekühlt werden. Noch gefroren in den 185 Grad heissen Ofen schieben und backen.

Mein Tipp
Teigresten zum Auswallen aufeinanderlegen, ja nicht kneten.

www.smittenkitchen.com

Die Rezepte dieses Foodblogs stammen aus einer zirka 4.5 Quadratmeter grossen Küche in New York City. Die Gerichte – ausnahmslos Comfort Food – sind sehr detailliert und persönlich beschrieben. Deb Perelman, Freelance-Schreiberin, Fotografin und Gelegenheitsabwascherin, legt Wert auf Zutaten, die nicht so supertrendy, dafür gut erhältlich sind. Sie ist überzeugt, dass es diese Etepetete-Artikel nicht braucht, um fantastisch kochen zu können. Ihre selbst gemachten Teige sind zugleich ihre besten Argumente, warum man sich nie für die Convenience-Alternative entscheiden sollte.

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