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Fashion, Food, Freundschaft: 20 Fragen an Livia Rita

Literatur & Musik

Fashion, Food, Freundschaft: 20 Fragen an Livia Rita

Die Schweizer Musikerin und Performance-Künstlerin Livia Rita präsentiert ihr Debüt-Album. Für uns beantwortet die 29-Jährige einige kunterbunte Fragen – zum Beispiel, was sie gegen schlechte Laune macht und was sie bereut.

Eine Frau, die alle kennen sollten?
Mother Earth. Sie ist wunderschön, stärkend und voller Inspiration.

Ihr peinlichster Lieblingssong?
Mir ist kein Lied peinlich. Kitsch ist Fun.

Ein Hotel, in das Sie am liebsten einziehen würden?
Uh, da bin ich nicht heikel, denn ich bin im Leben gerade sehr nomadisch unterwegs und bin immer auf der Suche nach der nächsten Zwischenmietung. Seit ich Patti Smith’s «Just Kids» gelesen habe, wollte ich schon immer für längere Zeit in einem Hotel wohnen!

Was denken andere oft über Sie, was gar nicht stimmt?
Dass ich ein Extrovert bin! Ich bin eigentlich eher introvertiert – aber ich liebe mutige, extrovertierte Momente und Erscheinungen.

Was tun Sie bei schlechter Laune?
Entweder gehe ich nach draussen, um in der Natur zu singen, denn danach fühl ich mich immer besser – oder ich mache Admin-Arbeiten am Laptop und warte, bis die schlechte Laune vorübergeht.

Ihr allergrösster Wunsch?
Dass das Leben für mich und alles Lebende mehr so wäre wie in unseren wildesten und schönsten Träumen.

Was beschäftigt Sie gerade?
Wie Liebe eine Superpower sein kann, mehr Platz in meinem Leben einnehmen soll und alle meine Beziehungen, Aktivitäten und Engagements infiltrieren darf.

Das Beste an der Schweiz?
Die Natur. Die verschiedenen Sprachen, die Dialekte aus den Tälern und der Schmelzpunkt von Kulturen. Das Handwerkswissen, Brauchtum und Traditionen.

Das Nervigste an der Schweiz?
Der fehlende Mut, eine Vorreiterrolle einzunehmen; sowie der Ruf, den Organisationen wie die Fifa und die Schweizer Banken in die Welt hinaustragen.

Die bestangezogene Person auf dem Planeten?
Das ist einfacher in der speziesübergreifenden Ebene: Aliens, Vögel, Schlangen und Fische.

Was bereuen Sie?
Dass ich die ersten 25 Jahre in meinem Leben wenig Selbstsicherheit hatte und zu sehr damit beschäftigt war, der Norm zu entsprechen und Erwartungen zu erfüllen.

Ihre Lieblingssportart?
Tanzen, Surfen, Schwimmen und Snowboarden.

Ein Thema, das von der Politik ganz dringend angegangen werden muss?
Die Klimakrise und die steigenden Ungleichheiten.

Was würden Sie gern besser können?
Ich würde gern besser mit Wörtern und Sprache umgehen können. Und eigentlich würde ich alles gern besser können.

Etwas, das Sie kürzlich übers Leben gelernt haben?
Verliere den Blick für das grosse Ganze nicht. Wir sind nicht in Konkurrenz miteinander, sondern kämpfen für ähnliche Dinge.

Ein aktueller Fashiontrend, den Sie lieben?
Ich bin mir nicht sicher, ob es bereits ein Fashiontrend ist; aber «to become creatures», also die Creature-Community! Für mich bedeuten die Creatures eine Identitätssuche als Teil der Natur, losgelöst von den klaren Vorstellungen zu Gender und Schönheitsidealen.

Ein Charakterzug, den Ihre Freund:innen haben müssen?
Mitgefühl. Sterile, gleichgültige Menschen stossen mich ab. Ich fühle mich inspiriert von unabhängigen, authentischen, emotionalen, sensiblen und ehrlichen Freund:innen.

Ihr Celebrity-Crush Nummer eins?
Aragorn, Arwen und Galadriel von «Lord of the Rings».

Was könnten Sie die ganze Zeit essen?
Himbeeren.

Der beste Ratschlag, den Sie je bekommen haben?
Build your own worlds, don’t wait around.

Das Debüt-Album «FUGA FUTURA» von Livia Rita ist gerade erschienen. Die nächsten Konzerte finden am 9. Dezember in Luzern und am 10. Dezember in St. Gallen statt. Mehr Infos zu Livia Rita und Tickets gibts hier. Ein Gespräch mit der Musikerin über die Musik, die sie gern hört, gibts hier.

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