Schweden

Ein Wintermärchen: Reisebericht von der schwedischen Insel Käringön

Text: Helene Aecherli, Fotos: Anne Gabriel-Jürgens

Ein Wintermärchen: Die schwedische Insel Käringön
Ein Wintermärchen: Die schwedische Insel Käringön
Ein Wintermärchen: Die schwedische Insel Käringön
Ein Wintermärchen: Die schwedische Insel Käringön
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Ein Wintermärchen: Die schwedische Insel Käringön
Ein Wintermärchen: Die schwedische Insel Käringön
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Käringön: Wo im Sommer Jachten dicht an dicht liegen, breitet sich im Winter Eis aus ...

... was aber nicht alle von einem Bad abhält

Kenth Berndtsson und seine Tochter Camilla Hofsten in der Karingo-Bar (Bild unten), wo die Austern aus ihrer Zucht eine Hauptrolle spielen

22 Hektar Stein mitten im Meer, wo stets die Sonne scheint, auch wenn es drüben auf dem Festland regnet

Bullar och Pepparkakor: Zimtschnecken und Pfefferküchlein von Inga-Lill Österberg

Ein sinnliches Vergnügen: Ein Bad in 40 Grad warmem Wasser, dazu schlürft Autorin Helene Aecherli (mit weisser Mütze) Austern und Champagner

In den weissen, gelben und roten Häusern leben nur noch knapp hundert Menschen ganzjährig

Ein Hüne von Mann: Janne Bengtsson, Koch und Seele des Inselpubs Ökrogen

Die weibliche graue Eminenz der Insel: Inga-Lill Österberg kam vor 55 Jahren als Lehrerin auf Käringön

Ein Kirchenfenster in Käringön

Seit 15 Jahren werden hier Austern gezüchtet: Wassertemperatur und Salzgehalt des Meeres sind ideal

Käringön vor der Westküste Schwedens versetzt Besucherinnen im Winter in stille Euphorie. Bei Eis und Frost entfaltet die Insel eine besondere Poesie.

Menschen, die Käringön noch nicht verfallen sind, reden nüchtern von «dieser Insel» in den Schären vor der Westküste Schwedens; diesem Flecken Erde, von dem aus man direkt nach Schottland gelangt, würde man gegen Südwesten weitersegeln. Und vielleicht erwähnen sie noch «Peterson’s Krog», das Restaurant im Hafen von Käringön, dessen Fisch- und Hummergerichte so legendär sind, dass sogar norwegische Millionäre die Anker lichten, um 140 Seemeilen weiter an einem seiner schlichten Holztische dinieren zu können. Menschen aber, die Käringön verfallen sind, reden zärtlich von «denna lilla stenhög mitt i havet», diesem kleinen Steinhaufen mitten im Meer, über dem stets die Sonne scheint, auch wenn es «da drüben», auf dem Festland, regnet.

Wo selbst im dichtesten Grau eine Öffnung zu erkennen ist, durch die das Blau des Himmels schimmert, sollte es tatsächlich einmal Wolken geben – und wenn sie davon erzählen, beginnen sie so entrückt zu lächeln, als dächten sie an eine heimliche Liebesnacht. Und zu diesen Menschen, ich gebe es zu, gehöre auch ich. Denn seit ich auf einem Roadtrip dem Rat zufälliger Weggefährten folgte und einen Abstecher auf Käringön wagte, kehre ich immer wieder zurück. Die Insel zieht mich magisch an; wenn ich mich ihr nähere, spüre ich dieses Kribbeln im Bauch, diese freudige Erregung, die alles Unangenehme angenehm verblassen lässt. Und so ist es auch an diesem frostigen Winternachmittag im März, als die Fähre ihren Schub drosselt und langsam auf Käringön zufährt.

Eier, Kaffee und Whiskykäse

Im Hafenbecken ist es still wie in einem Theater, Stunden nachdem der letzte Vorhang gefallen ist. Nebelschleier hängen über dem Wasser, um die wenigen Boote, die am Kai vertäut sind, rankt sich Eis, über den Klippen kreisen stumm ein paar Möwen. Wie anders ist es im Sommer, wenn die Felsen warm sind, die Möwen fett und die Fähren Extratouren fahren. Dann reihen sich hier Segel- und Motorjachten eng aneinander, auf den Decks Familien mit Babys und Hunden in Schwimmwesten, Roséwein im Tetrapack, festfreudige Blondinen und gut gebaute Jungs, «Lammfleisch» im Jargon gelassener älterer Damen, die keinen Drang mehr haben, an die richtige Party auf der richtigen Jacht zu kommen. Fernab des Hafens ertönen Gitarrenklänge aus verborgenen Buchten, es riecht nach grilliertem Fisch, das Abendlicht scheint mit flüssigen Diamanten vermischt, die Mitternachtssonne färbt den Horizont orangerosa.

Jetzt aber wird der Tag schnell welk, sind die Häuschen am Hafen früh in Dunkelheit gehüllt, fahl schimmern ihre Fassaden im Wasser. Bloss der hell erleuchtete Lebensmittelladen beim Fährenankerplatz und dessen junger Kassier, der gerade Eier, Kaffee und Whiskykäse aufs Fliessband legt, lassen erahnen, dass die Nacht noch nicht angebrochen sein kann. Aber ich vermisse den Sommer nicht. Denn in dieser Dunkelheit liegt eine subtile Schönheit, die mich berührt.Sie ist nicht schwarz, sondern von milchigem Licht durchzogen, und die Stille, die uns empfängt, ist nicht leer, sondern energiegeladen – zudem dauert sie nur wenige Minuten, da taucht vor dem Laden ein hünenhafter Mann auf, Brille, struppiges Haar, zottliger Bart. Wir betrachten einander neugierig. «Tjänare!», hallo, ruft er. «Wo kommt ihr denn her?

Er stellt sich als Bengtsson vor, Janne Bengtsson, der Koch des «Ökrogen», Spezialist für Frühstücks- und Lunch-Cuisine, er zeigt mit seiner gigantischen Hand auf das rote Wirtshaus auf dem Skeppsholmen, dem Hügel auf der anderen Seite des Hafens. Bengtsson ist auf dem Weg, Lottoscheine zu holen, sein tägliches Ritual, deshalb sei er ein bisschen in Eile, sagt er, sonst hätte er uns auf der Stelle einen Irish Whiskey kredenzt. «Aber – übermorgen Abend ist Pubquiz bei uns im ‹Ökrogen›. Dann sehen wir uns, ja?» An dem Abend dann wird er uns erzählen, dass er 1991 auf die Insel kam, um für eines der Restaurants eine 30-Liter-Bierpumpe zu installieren, und sich tags darauf als Koch anstellen liess. Seither ist er nur zuhause in Göteborg gewesen, um «Erwachsenenpunkte zu sammeln», wie er es nennt, das heisst, um den Fahrausweis zu machen und Rechnungen zu begleichen.

Danach kehrte er schleunigst auf diesen Steinhaufen zurück, denn hier lebe er wie ein Prinz, hier habe er alles: sein Kabäuschen, seine Arbeit, seine Historienmagazine und Menschen, die Alarm schlagen, wenn er zwei Tage hintereinander nicht im Laden aufgetaucht sei. Dieses Geschäft, Handlar’n genannt, ist die Lebensader der Insel. Das Ladenlokal wird von den Bewohnern Käringöns gemeinsam gemietet, zwei Unternehmerinnen sind für den Betrieb verantwortlich. Es ist das ganze Jahr über geöffnet, selbst an Feiertagen. Hier gibt es nebst frischen Zimtschnecken eine Notfallapotheke sowie ein tägliches Update zu Temperaturen, Sonnenscheindauer und Windgeschwindigkeiten. Würde der Laden eines Tages eingehen, sagen viele, wäre Käringön, wie die meisten Schäreninseln Schwedens, im Winter ausgestorben.

Austernbar und Freiluftbad

Bis vor zehn Jahren lebten hier gut 200 Menschen, es gab genügend Kinder, um den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten. Heute sind es noch knapp hundert. Die Familien sind aufs Festland gezogen, wo es mehr Arbeit gibt und die Immobilienpreise tiefer sind. Das Schulhaus, ein gelbes Gebäude mitten auf der Insel, wurde verkauft. Vergangenen Herbst hat das letzte junge Paar Käringön verlassen. Geblieben sind die, die sich nicht mehr verpflanzen lassen wollen, und jene, die dank Internet von der Insel aus arbeiten können oder mit einer klugen Geschäftsidee eine Einkommensquelle gefunden haben. Am nächsten Morgen stehen wir wie verabredet um sechs Uhr vor Kenth Berndtssons «Château» auf der Westseite der Insel. Es ist noch dunkel, unsere Wangen glühen vor Kälte, doch laut der Infotafel beim Handlar’n wird in einer halben Stunde die Sonne aufgehen. Bereits künden zaghafte Vogelstimmen das Licht an.

Als wir an die Tür klopfen, öffnet sie sich knarrend, denn wie die meisten Menschen auf Käringön schliesst auch Kenth seine Haustür nie ab. Kenth, ein attraktiver Mann, Mitte sechzig, gestutzter Fünftagebart, ist auf Käringön geboren, «en riktig öbo», ein echter Inselbewohner, und gewiefter Geschäftsmann. Zusammen mit seiner Tochter Camilla Hofsten betreibt er die Karingo-Austernbar und das dazugehörige Freiluftbad. Bar und Jacuzzi sind im Hochsommer geschlossen, auf diese Weise soll die Insel auch im Winter für Reisende attraktiv sein. Eine clevere Strategie. Kenth will den Ofen des Bads anheizen, damit das Wasser heiss genug ist für die Gäste heute Abend, zudem sollen wir sehen, was uns erwartet. Denn wir werden, falls uns unsere Verwegenheit nicht im Stich lässt, morgen Nachmittag in die Wanne steigen. Zu viel haben wir von diesem Bad in der Kälte gehört, als dass wir es uns entgehen lassen könnten.

«Det här ska bli jätte kul», das wird ein Riesenspass, sagt Kenth bestens gelaunt. Er hat eine Thermosflasche Kaffee dabei und Pepparkakor, Pfefferküchlein, mit Streichkäse, ein kleiner Inselfrühschoppen, wie er schmunzelnd erklärt. Rasch schreitet er voran, wir eilen hinterher. Der Weg führt über Felsen und eine schmale, in den Stein gehauene Treppe zum Meer hinunter und mündet in einen Pfad, der hinter einer Reihe von Bootshäuschen verläuft und gesäumt ist mit Austernschalen. Die Bar befindet sich im letzten Häuschen dieser Reihe, es wurde renoviert und mit alten Schiffsteilen ausgestattet. Das Bad ist am Ende des Bootsstegs platziert, eine Wanne, die entfernt an eine Lokomotive erinnert, sie ist noch mit Blachen zugedeckt, daneben, auf dem Steg, liegen korbähnliche Austernnetze.

Vor gut 15 Jahren hat Kenth begonnen, hier am Riff Austern zu züchten. Dazu angeregt hatte ihn ein Nachbar, der die Austernpopulation an der Westküste Schwedens erforschte. In Bohuslän hatte es zwar schon immer Austern gegeben, denn Wassertemperatur und Salzgehalt sind für Austern ideal, doch hatte sich kaum jemand darum gekümmert. Im ersten Jahr setzte Kenth 3000 Austernlaiche aus. Fast die ganze Population ging ein. Zwölf Monate später versuchte er es erneut, diesmal an einer Stelle, wo das Wasser kälter war. Er investierte 35 000 Stück, zehn Prozent überlebten Heute verkaufen Kenth und Camilla rund 4500 Austern pro Saison, Frische und Qualität der Muscheltiere lassen sie anhand wöchentlicher Stichproben kontrollieren, ein mühseliges Geschäft.

Der Kühlschrank des Meeres

Aber die Rechnung geht auf. «Die Austern sind das Beste, was wir unseren Gästen aus dem Kühlschrank des Meeres anbieten können», sagt Kenth nicht ohne Stolz. Das hat sich mittlerweile sogar in Regierungs- und Königskreisen herumgesprochen. So soll vor kurzem Prinz Albert von Monaco auf Käringön Austern geschlürft haben. Ob er dabei auch in die Wanne gestiegen ist, darüber schweigt sich Kenth diskret aus. Es ist bereits Mittag, als wir zum Lotsutkiken hinaufsteigen, zum ehemaligen Aussichtsturm der Lotsen, dem höchsten Punkt der Insel. Ich komme immer wieder gern hierher, um das Eiland zu überblicken, dem ich verfallen bin, und um mir zu überlegen, ob ich ein grünes, rotes, gelbes oder weisses Häuschen kaufen würde, wenn ich könnte.

Die Insel wirkt von hier aus kleiner, als es sich anfühlt, wenn man sie erwandert. Am anderen Ende ist Öviken zu sehen, wo mutige Unternehmer Hotels gebaut haben, die ganz auf eine Konferenzklientel zugeschnitten sind. Daneben liegt der Hafen, von dem aus Strässchen in alle Himmelsrichtungen verlaufen, sich bei der Kirche zusammenfinden, die mitten auf der Insel thront, und wieder von ihr wegführen, bis sie nahtlos in die Felsenlandschaft übergehen, wo nur noch auf Stein gemalte Pfeile auf gangbare Wege hinweisen. Nie werde ich müde, diese Felsenlandschaft zu erforschen, die abenteuerlichsten Schneisen zu suchen und die flachsten Stellen, auf denen ich lange verweilen kann, weil der Kontakt mit dem Granit meine Gedanken befreit.

Und nie ist mir bei diesen Wanderungen langweilig geworden, stets ist mir etwas Neues aufgefallen. Auch dieses Mal: Als wir hart am Wasser eines der Badehäuschen erkunden, entdecke ich eine winzige Bucht, die nur darauf zu warten scheint, dass man sich in ihrer Umarmung niederlässt. Und als wir die Felsen wieder hinaufklettern, sehe ich dieses pistazienfarbene Haus auf dem westlichsten Zipfel der Insel. Es ist das Haus von Inga-Lill Österberg. Inga-Lill (74) ist so etwas wie die weibliche graue Eminenz auf Käringön, ein Status, der ihr zuteilgeworden ist, weil kaum eine Frau so lange ununterbrochen hier gelebt hat wie sie. Sie kam 1958 auf die Insel, um als eine der ersten Lehrerinnen hier zu arbeiten. Von Fischern lernte sie, wie man Netze knüpft und das Ruderboot so durch die Wellen manövriert, dass es nicht kentert.

Sie heiratete einen Mann, der Skipper auf einem Seerettungsschiff war, bekam Kinder, und wenn sie Brot backte, backte sie stets auch ein paar Laibe für jene, die wenig zu essen hatten. «Wir sind hier immer füreinander da gewesen», sagt sie. «Und das sind wir noch heute. Es sind die Menschen, die Käringön so speziell machen.» Inga-Lill hat uns begrüsst, als wären wir alte Bekannte. Sie entschuldigte sich für ihre Frisur, ihren zerzausten, dünnen Rossschwanz, und führte uns sofort zu den Fenstern mit dem schönsten Meerblick und zum prachtvollen Kachelofen in ihrem Schlafzimmer, bevor sie in die Küche eilte, um Kaffee zu kochen und Bullar och Pepparkakor auf ein Silbertablett zu schichten. «Esst, Mädchen, dann werdet ihr nett und brav», sagt sie lächelnd – um zu gestehen, dass sie damals, als sie jung war, Kuchen aus Seemöweneiern gemacht hatte, und das, wie sie betont, «ohne die Möwen vorher um Erlaubnis zu fragen».

Handschuhe und Jacuzzi

Solche Sachen lägen für sie nicht mehr drin, sagt sie seufzend. Aber immerhin: Heute werde sie ihren Stock nehmen und zum After-Work ins «Ökrogen» gehen. Der Apéro beginnt um 15 Uhr. «Kommt ihr auch?» 24 Stunden und wohl genauso viele Apéros später ist es so weit: Wir stehen in Mütze und Bikini im geheizten Umkleidezelt unten auf dem Steg der Karingo-Bar. Das Wetter ist traumhaft, doch die Temperaturen liegen irgendwo unter null, Kenth Berndtsson und seine Tochter Camilla tragen dick wattierte Jacken, Handschuhe und Stiefel. Es gilt nun, die zwanzig Meter zum Bad zurückzulegen, wo bereits Gunnar, Rolf und Eva im vierzig Grad warmen Wasser sitzen, drei Inselbewohner, die sich spontan bereit erklärt haben, uns zu unterstützen.

«Na dann», sage ich mir, «entweder bin ich danach topfit oder habe die Bronchitis meines Lebens», und schiebe erst einen Fuss aus dem Zelt hinaus, dann das Bein, dann eine Schulter, hole tief Luft – und renne über den schneebedeckten Steg, klettere die Badeleiter hinauf, gleite ins heisse Wasser, taste mich durch den Dampf. Schemenhaft nehme ich das Meer und die heiteren Gesichter um mich herum wahr, es ist, als sei ich in einem Rausch gelandet, in der totalen Phantasmagorie.

Wie durch einen Schleier hindurch erkenne ich, dass Camilla Austern und bis an den Rand gefüllte Champagnergläser auf einem Tablett serviert, das auf dem Wasser schwimmt, und höre, wie Kenth empfiehlt, auf die Metallaromen der Austern zu achten, bevor wir sie mit Champagner hinunterspülen. Wie unglaublich geil!, fährt es mir durch den Kopf, und ich bin überrascht über mich selbst, über den schamlosen, ungezügelten, ja: wollüstigen Spass, den ich empfinde. Und dann sehe ich, wie Rolf sein Glas hebt und mir im Dampfnebel zuprostet: «Ser du, det är heltenkelt något speciellt med denna ön.» * * Siehst du, es ist einfach etwas Spezielles mit dieser Insel.

Schweden mal anders: Reise-Tipps für die Insel Käringon

Im Winterlicht

Anne Gabriel-Jürgens (Foto) war mit Helene Aecherli auf der schwedischen Insel Käringön auf Reportage. Beide sind sich einig, dass der Winter die beste Zeit ist, das winzige Eiland zu besuchen. Die weit gereiste Fotografin war begeistert von der Offenheit und vom Humor der Menschen, die sie dort kennen gelernt hat. Die Tage waren zwar etwas kurz, dafür war das fast magisch anmutende Winterlicht umso schöner: Es unterstreicht die poetische Bildsprache der Fotografin.

www.gabriel-juergens.net

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