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Amazee – Hope for Kenya Familiy

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Amazee – Hope for Kenya Familiy

  • Text: Mathias Möller

Einmal im Monat stellt das Amazee-Team auf annabelle.ch ein interessantes Projekt vor: Im Januar den Verein "Hope for Kenya Family" von Lisa Brandt.

Manchmal sind es die direkten Berührungsmomente, die Leben verändern. So auch bei Lisa Brandt, die Ende 2008 Kenia bereiste. Da sie lieber individuell reist und sich nur ungern in All-Inclusive-Hotels einmietet, bekam sie das Elend, in dem Menschen dort leben, ganz unmittelbar vor Augen geführt. Schnell wurde ihr klar, sie müsse etwas tun.

Noch vor Ort reifte nach Besuchen bei Einheimischen und Gesprächen mit ihnen die Idee, ein Familiendorf für alleinerziehende Mütter und Väter zu errichten. Im Landesinneren, wohin die Hilfsorganisationen nicht kommen. Doch daraus wurde (vorerst) nichts.

Zurück in der Schweiz gründete sie mit Freunden den Verein „Hope for Kenya Family“, als sie Anfang 2009 ein Hilferuf einer Frau aus Kenia, die ein Waisenhaus in der Stadt Voi führt, erreicht. Der Pachtvertrag mit dem Landbesitzer läuft dort aus, eine neue Heimstätte muss gefunden werden. Alleine kann die engagierte Frau nicht helfen, deshalb wendet sie sich an „Hope for Kenya Family“.

Der Verein der Deutschen, die sich im Aargau niedergelassen hat, nimmt sich der Aufgabe an und plant, den Kauf von Land und den Bau eines neuen Waisenhauses in Voi durchzuführen. Dabei arbeiten die Stellen in der Schweiz und in Kenia Hand in Hand.

Lisa Brandt selbst reist mehrmals im Jahr nach Kenia, auch auf Grund akuter Mängel vor Ort. So macht sie sich nicht nur ein Bild von den Fortschritten des eigenen Projekts, sondern unterstützt die lokale Bevölkerung auch ganz praktisch, indem sie das von Spendengeldern gekaufte Grundnahrungsmittel Ugali verteilt.

Auf Amazee stellt sie beide Projekte, Waisenhaus und Ugali-Verteilung, vor und bittet um Spenden. So hofft sie, schon demnächst den Kauf eines Stück Landes abschliessen und mit dem Bau von Brunnen und Haus beginnen zu können. Später sollen dann noch eine Krankenstation und eine Schule angegliedert werden.

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