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Citroën DS3

  • Text: Flurina DecasperFoto: Lukas Lienhard

Bertie tauft annabelle-Praktikantin Flurina Decasper liebevoll ihren Citroën DS3. Und macht damit, was 13 Prozent aller Frauen mit einem Auto tun: Sie gibt dem Wagen einen Namen.

«Er hat noch gar keinen Namen?», fragt mein englischer Bekannter ungläubig, als ich ihn mit meinem Testauto vom Flughafen abhole. Ich fahre den DS3 zwar erst drei Tage, doch ich mag den Kleinwagen schon so sehr, dass ihm ein Kosename zustehen würde. Obwohl Citroëns jüngster Spross im französischen Poissy gefertigt wird, einigen sich mein Bekannter und ich auf einen englischen Namen: Bertie. Wir finden, Bertie klingt smart und niedlich, wendig und spassvoll.

Eine deutsche Studie hat gezeigt, dass 13 Prozent der Frauen ihrem Auto einen Namen geben – ich bin aber überzeugt, dass es mehr sind. Vielleicht nennen die Frauen ihren Wagen im Geheimen Kleiner oder Feuerteufelchen, schämen sich aber ein bisschen dafür. Der DS3 ist in Bezug auf seine Gestalt so individuell, dass er sich einen Namen redlich verdient hat. 38 Farbkombinationen gibt es für sein Aussendesign, darunter ein Dach mit Zebramuster, farblich passende Armaturenbrettdekors, zweifarbige Leichtmetallräder und Radnabenabdeckungen.
Sogar den Zündschlüssel gibts im passenden Look.

«Das Zusammenstellen der Komponenten zum individuellen Lieblingswagen ist Teil des Kaufvergnügens», sagt Mark Lloyd, Chefdesigner und Projektchef des DS3. Mein Bertie ist mit seiner schwarzen Aussenfarbe und dem hellblauen Dach und Armaturenbrett ein sportlich-elegantes Exemplar. Er wirkt trendy und zeitgemäss. Vom allgegenwärtigen Retro-Look grenzt Bertie sich ab. «Ikonen mit Zukunftscharakter entstehen nicht aus Altbekanntem», sagt Mark Lloyd.

Zweifellos ist der Dreitürer der dynamischste Citroën aller Zeiten. Mit den senkrechten LED-Tagfahrlichtern, viel Chrom, grossen Glasflächen und seiner Finne am Heck strahlt er jugendliche Anmutung aus. Bertie hat einen starken Charakter. Und dennoch schafft er es, Alt oder Jung, Mann oder Frau, Autofreak oder Notwendigkeitsfahrer auf Anhieb für sich zu gewinnen. Lenkung und 6-Gang-Schaltung liegen mir nach kurzer Angewöhnungszeit, seine Energieeffizienz und der geringe Schadstoffausstoss sind vorbildlich.

Mit all diesen Attributen hat der kleine Schicke mein Herz im Nu erobert, und ich sehe grosszügig darüber hinweg, dass sein hübsches  Äusseres den Nutzwert ein wenig einschränkt. Mehr als einmal verpasse ich dem Beifahrer beim Schalten mit dem Ellbogen einen Stoss, da wir relativ eng beieinander sitzen. Der Kofferraum fasst 280 Liter. Für den Weekendtrip mit meiner Freundin, bei dem wir zugegebenermassen mit einer beachtlichen Anzahl an kleinen Koffern und Taschen reisen, reicht dies aber vollkommen aus. Bertie ist kompakt und strotzt vor Selbstbewusstsein – das gefällt mir an ihm. So sehr, dass ich ihn nur schweren Herzens wieder hergebe. So seufze ich zum Abschied: «Goodbye Bertie!»

Motor: 1.6 HDi, 6 Gänge
Fahrleistung: 112 PS/82 kW
Höchstgeschwindigkeit: 190 km/h
Masse: Länge 3.948 m, Breite 1.715 m, Höhe 1.458 m
Leergewicht: 1165 kg
Verbrauch: 4.5 l/100 km
Co2-Emissionen: 118 g/km
Energieeffizienz: A
Preis: ab 30 900 Fr.
Infos: www.ds3.citroen.com

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