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Fashion Weekly: Monica Bellucci ziert mit ihrer Tochter gleich zwei Cover der «Vogue»

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Fashion Weekly: Monica Bellucci ziert mit ihrer Tochter gleich zwei Cover der «Vogue»

In unserer Rubrik «Fashion Weekly» schaut unsere Lifestyle-Chefin Barbara Loop zurück auf die Mode-Woche – und versorgt euch mit Gossip, Trends und den wichtigsten News.

Bella Hadid im Vintage-Look

Ob Elizabeth Taylor mit Pelz und Tiara auf dem roten Teppich, Claudia Cardinale mit einem echten Leoparden am Strand oder Johnny Depp mit Kate Moss Hand in Hand – die Filmfestspiele von Cannes leben vom Mythos, von der Vergangenheit. Neu aber waren, Jahr für Jahr, die Roben der Stars. Jetzt aber ist der Vintage-Trend selbst in Cannes angelangt, und zwar in seiner glamourösesten Form: Bella Hadid schritt in einem Kleid von Jean Paul Gaultier über den roten Teppich, das 2002 erstmals von Naomi Campbell getragen wurde. Ein alter Look, der trotzdem brandneu war. Weil sich das Original in einer Museumssammlung befindet, haben die JPG-Ateliers in Paris Bella Hadids Traumkleid innerhalb von ein paar Tagen nachgeschneidert.

 

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Bella Italia

Monica Bellucci hat zum ersten Mal überhaupt mit Tochter Deva Cassel für ein Shooting posiert. Gestylt von Ib Kamara hat Paolo Roversi die beiden für die italienische «Vogue» fotografiert. Das Resultat: Eine atemberaubende Modestrecke und zwei umwerfende Cover. Was will man dazu noch sagen? Ausser vielleicht: Wie kann man nur so unfassbar schön sein?

 

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Alles auf Anfang

Sie war wohl die mit höchster Spannung erwartete Fashionshow des Jahres: Demna Gvasalia zeigte in Paris seine erste Haute-Couture-Kollektion für Balenciaga. Sein Rezept, um die aus der Zeit gefallene Haute Couture in die Zukunft zu bringen? Eine radikale Besinnung auf ihre Vergangenheit, als Cristóbal Balenciaga der auserlesenen Kundschaft seine selbst entworfenen Roben präsentierte. «Mehr als ein halbes Jahrhundert später sehe ich es als meine kreative Pflicht an, das einzigartige Erbe von Herrn Balenciaga, die Couture, zurück in dieses Haus zu bringen. Sie ist schliesslich die Grundlage dieses hundertjährigen Modehauses», schreibt der Designer in einem Brief an die Gäste.

 

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Wie zu Balenciagas Zeiten war die Show nur vom Gemurmel der Gäste begleitet. Keine Musik, nur Stille und Konzentration. In der Zeit des grossen Schweigens, während der Pandemie also, sei er in sich selbst gegangen, um herauszufinden, was ihm wirklich an seinem Beruf liege. Und das sei nicht die Mode, sondern die Kleidung, soll Demna Gvasalia nach der Show gegenüber Journalisten geäussert haben. Oder wie er im Brief schreibt: «Couture steht über den Trends, der Mode, der industriellen Produktion. […] Couture […] ist in der heutigen auf Massenproduktion ausgerichteten Industrie nicht nur relevant, sondern sie ist absolut notwendig für das Überleben und die Entwicklung des modernen Modedesigns.»

 

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Da gab es streng und akkurat geschneiderte schwarze Anzüge, ausladende Taft-Gewänder und extravagante, umhüllende Kleider, aufwändige Stickereien, alles in bester Couture-Manier. Grossartig war aber vor allem, dass diese Couture-Manier nicht durch Streetwear und Underground-Codes ersetzt wurde, mit der Demna Gvasalia erfolgreich die Ready-To-Wear revolutioniert hatte. Und dass Demna gleichzeitig diese zeitgenössische Lebenswelt nicht leugnete.

 

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Da bekam ein Bademantel die voluminöse Silhouette eines Ballkleides, da wurden Proportionen originaler Balenciaga-Entwürfe verzogen und überformt, da legte ein klassisches Kleid auf der offenen Rückseite eine Anzugshose frei, und da fand scheinbar Gegensätzliches zusammen (Haute-Couture-Denim!).

 

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Paris on fire

Die Couture-Woche brachte die Mode zurück in die Realität. Iris van Herpens Haute Couture fiel gewissermassen vom Himmel …

 

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… während Dior-Designerin Maria Grazia Chiuri sich von den Wandteppichen im römischen Palazzo Colonna inspirieren liess und das Handwerk, die Applikationen und Stickereien genauso wie das Spiel mit der Bewegung und den Formen feierte. Die Schiaparelli-Kollektion war wie gewohnt wunderbar surreal und humorvoll und bei Jean Paul Gaultier hatte Sacai-Designerin Chitose Abe einen Gastauftritt. Chanel zeigte die von Édouard Manets Gemälden aus den Achtzigern inspirierte Show im Palais Galliera – inklusive Brautstrauss-Wurf zum Schluss. Gefangen hat den Strauss übrigens Laura Brown, Chefredaktorin der US-amerikanischen «Instyle».

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Stella McCartneys Welt

Während des Lockdowns hat Stella McCartney Künstler:innen gefragt, ob sie ausgehend von einem Buchstaben ein Werk schaffen würden, das unsere gemeinsamen Werte reflektiert. Entstanden ist das A to Z Manifesto mit Werken von jungen Talenten bis zu so namhaften Kunstschaffenden wie Olafur Eliasson, Jeff Koons oder Cindy Sherman. Am 13. Juli werden in der Auktion NEW NOW des Auktionshauses Phillips 12 der 26 Werke versteigert.

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