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Herbst/Winter 2023: Die 4 grössten Trends zum Nachshoppen

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Herbst/Winter 2023: Die 4 grössten Trends zum Nachshoppen

Von modischen Bettgeschichten über romantische Angelegenheiten und klaren Cuts bis hin zu qualitativ hohen Ansprüchen – das sind die Trends der Saison, mit denen wir jetzt ganz hemmungslos flirten.

Trend 1: Gute Nacht

Weite Pyjamas, wattierte Stoffe, kuschelige Decken: Diese aufgeweckten Looks gehören raus aus den Federn – hinaus ins Leben.

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Sich einfach die Decke über den Kopf ziehen, nicht raus in den Nieselregen und arbeiten müssen, einfach mal liegenbleiben können. It’s a mood. It’s Herbstblues. Und weil Mode ja stets die allgemeine Stimmung widerspiegelt, darf man jetzt Duvet tragen. Auf der Matratze wie auf der Strasse. So ein lauschig gepolstertes Stück Stoff ist perfekt für die Übergangszeit – bei Prada sogar als Rock.

Wie man solche Looks ganz sanft aus dem Bett schickt? In zartem Creme – wie ein nacktes Duvet, das darauf wartet, bezogen zu werden. Und das gerne auch in Form von Pyjamas. Zweiteiler werden mit opulenten Ohrringen munter für jede Dinnerparty.

Elemente, die man hier nie verorten würde, gehören zum Geheimrezept des luxuriösen Schlafanzug-Looks: Neben Schmuck sorgen Heels, Loafer und eine hübsche Mini-Bag für den Weckruf, den vor allem der klassisch Gestreifte so dringend braucht. Tipp: Den Pyjama als Anzug denken – womit würde man den kombinieren? Voilà! Wird es kühler, darf ein voluminöser Blazer oder Schal die müden Glieder wärmen.

Wattierter Minirock aus Baumwolle, 950 Fr. von Prada

Bauschige Pillow Pochette aus Kalbsleder, ca. 1154 Fr. von Bottega Veneta

Shorts aus Bio-Baumwolle, 115 FR. von Tekla

Gestreiftes Baumwoll-Hemd, 89 Fr. von Arket

Wattierter Schal, 99 Fr. von Marc O’Polo

Kissenspray Deep Sleep Pillow Spray, 30.90 Fr. von Thisworks bei Douglas

Trend 2: Feinheiten

Es handelt sich um Romantik für Fortgeschrittene – ein sanftes Spiel mit delikaten Stoffen, luxuriösen Applikationen, Spitze und Transparenz.

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Nude, Mint, tief-beeriges Rosé, milchiges Weiss. Die neue Leichtigkeit ist eine schwere. Für all die, die verstanden haben, dass das Leben mehr braucht als Feenstaub. So mischte sich auch immer wieder Schwarz auf den Runways unter die zarten Entwürfe.

Und das dürfen wir uns merken: Auch wenn das Kleid aus luftig-leichtem Stoff ist, ist eine Prise Dunkel erlaubt. Sei es als Tasche, Strumpfhose oder Strickpulli. Letzteres ist eh vernünftig, wenn der Rest so nackt ist. Winter is coming, weiss ja jeder.

So gipfelt der Stilbruch auch im Mischen von Materialien: Bei Louis Vuitton zum Beispiel layert man hautfarbene, mit Strass besetzte Röcke über flauschige Leggings zum passenden Top, Gucci macht es ähnlich mit einer Kombi aus transparenten Röcken mit Blumenstickereien.

Bei Chanel bleibt man sich treu, bleibt klassisch schwarz-weiss, setzt auf Strick. Wo da die Romantik bleibt? Wir geben uns mit Spitzenstrümpfen und Blumen, hier der Kamelie, als plakative Applikation zufrieden. Schwärmerei darf heute keine Ansprüche stellen.

Blumen-Choker, ca. 16 Fr. von Parfois

Kleid aus Tüll, 599 Fr. von &Other Stories

Maxi-Rock mit Schlitz und Blumen-Appilaktion, ca. 750 Fr. von Magda Butrym

Schulterfreies Stricktop, 560 Fr. von Wardrobe NYC

Kleid mit Pailletten, ca. 90 Fr. von Zara

Ohrringe aus Glasperlen mit Schleifen, ca. 327 Fr. von Simone Rocha, bei mytheresa.com

Trend 3: Auf Mass

Als hätten sich die Designer:innen in der Savile Row verabredet – sie präsentierten perfekt geschnittene Anzüge und Kleider, Nadelstreifen inklusive. Dabei versucht man sich aufs Wesentliche zu konzentrieren: die Schneiderkunst.

Mäntel und Blazer sind messerscharf geschnitten. Die Schultern breit und kastig, der Fit entweder oversized oder durch einen Gürtel tailliert. Man feiert die Frau mit den Power Shoulders, die gerne auch mal die Ellbogen ausfährt.

Das klingt furchtbar streng? Ist es auch. Die Töne sind gedeckt, die Materialien schwer. Was uns Labels wie Victoria Beckham da vorsetzen, sind zeitlose Basics, die mit dem passenden Unterteil als Suit funktionieren und einzeln jede Jeans und jedes T-Shirt veredeln.

Wem Zeitlosigkeit zu wenig Zeitgeist hast, addiert einen schmalen Schal wie bei Saint Laurent oder überraschenden Schmuck wie bei Michael Kors Collection.

Karierter Wollblazer, ca. 330 Fr. von Lamarel

Cropped Bluse, 115 Fr. von Cios

Ledertasche Arlettis, 309 Fr. von Coccinelle

Langer Nadelstreifen-Mantel, ca. 545 Fr. von Staud

Armspange, ca. 70 Fr. von Mango

Langer Pullunder mit Seitenschlitzen aus Merinowolle, ca. 467 Fr. von Joseph

Trend 4: Damenwahl

So entspannt geht stilsicher: Hochwertige Materialien, elegante Silhouetten und klassische Accessoires – Kleider machen Ladys. Spiessig? Ja, aber nur auf den ersten Blick.

Bei Tory Burch stecken sexy Netzstrümpfe in den Schuhen zum durchaus omahaften Look mit knöchellangem Mantel. Bei Bally wird die biedere Sekretärinnen-Uniform aus Bluse und Bleistiftrock flammend heiss, indem Knöpfe und Reissverschluss tief blicken lassen. Manchmal braucht Klasse einen kleinen Überraschungseffekt wie eine aufregende Tasche oder lange Handschuhe zum Blazer.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, verlässt sich auf mondäne und doch zurückhaltende Schnitte. Kleider und Mäntel wie die von Schiaparelli und Khaite stehen für sich, sind schlicht und dennoch reizvoll. So ist es eben mit den Frauen von Welt: Die sind umwerfend ohne sich in den Vordergrund drängen zu müssen.

Drapiertes Kleid, ca. 35 Fr. von H&M

Lederhandschuhe, ca. 96 Fr. von Roeckl

Rock mit Schösschen, 610 Fr. von Nina Ricci, bei farfetch.com

Beret aus Wolle, ca. 192 Fr. von Ruslan Baginskiy

Strick-Cardigan, 149 Fr. bei Massimo Dutti

Mary-Janes mit eckiger Spitze, 375 Fr. von Aeyde

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