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Toyota Auris Hybrid

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Toyota Auris Hybrid

  • Text: Flurina Decasper

Ich fahr so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, kalauert annabelle-Praktikantin Flurina Decasper. Was Wunder, schliesslich testet sie den Toyota Auris Hybrid unter der Sonne Barcelonas.

Buchen, Steineichen und Zwergpalmen überziehen die Hügel mit Grün, durch das sich der schwarze Asphalt einer neuen Strasse zieht. Die Plaça de Catalunya in Barcelona liegt eine halbe Autostunde hinter mir, aber ich fühle mich, als befände ich mich weit ab der Zivilisation. Nie zuvor bin ich einen Hybrid gefahren, geschweige denn einen Vollhybrid wie den neuen Toyota Auris.

Von einem Display kann ich ablesen, ob der Wagen gerade vom Benzinmotor angetrieben wird oder vom batteriegespeisten Elektromotor – oder von beiden. Bleibt die Geschwindigkeit unter 50 km/h, wird der Wagen meist elektrisch angetrieben. Löse ich bei einer Bergabfahrt den Fuss vom Gas, lädt sich die Batterie automatisch auf. Bis zu zwei Kilometer kann ich so ohne CO2- und NOx-Emissionen zurücklegen. Das fühlt sich richtig gut an. Besonders jetzt, wo ich an idyllischen Pinienwäldern und leuchtenden Mohnblumenfeldern vorbeibrause. Der Auris ist leise und reagiert geschmeidig auf Schlaglöcher. Wegen der ständigen Anpassung der Kraftverteilung auf die beiden Motoren werden nur 3.8 Litern auf 100 Kilometer verbraucht. Mit seinem geringen Schadstoffausstoss unterbietet der Auris alle anderen Autos der Kompaktklasse. Und punkto Stärke muss sich der Vollhybrid nicht hinter einem Benzin- oder Dieselmotor verstecken: Der Wagen ist in 11.4 Sekunden auf 100 km/h.

Will ich auf den Überlandstrassen ab und zu stark beschleunigen, wechsle ich per Knopfdruck vom Normal- in den Powermodus. Dadurch reagiert das Auto schneller auf meine Gasbefehle. Ansonsten ist mir der Eco-Modus sympathischer, der einen geringeren Kraftstoffverbrauch verspricht. Das dritte Wahlprogramm, den EV-Modus (reiner Elektroantrieb) nutze ich für das geräuschlose, umweltfreundliche Fahren in der Innenstadt.

«Meine Mum war ein Auslöser für die Entwicklung des Auris», sagt Duncan McMath, Product Planning und Marketing Director von Toyota Europa. «Da ihr unser erster Vollhybrid zu auffällig war, bat sie mich um ein ebenso umweltfreundliches, aber dezenteres Auto. Sie freute sich darauf wie ein kleines Kind.»
Kindlich vergnügt fühle auch ich mich in den baumbeschatteten Einbahnstrassen von Barcelonas Innenstadt. Zu den Spezialitäten des Hybrids gehört das Fahren im Stadtverkehr. Und der ist in der katalanischen Hauptstadt geschäftig und turbulent. Wahnsinnig geschäftig und turbulent. Ein tolles Erlebnis, nur vom Elektromotor angetrieben die Sagrada Familia zu umrunden oder auf der sechsspurigen Avinguda Diagonal entlang von Bauten des Modernisme den flinken Vespa-Fahrern auszuweichen und zu wissen: Ich fahr so grün, wenn Spaniens Blüten blühen.

Aber ¡Cuidado!, auf den Ramblas wird eine Tücke des Hybrids deutlich: Der Auris fährt so leise, dass die Touristen, die schnell über eine der Promenierstrasse rennen wollen, den Wagen oft erst im letzten Augenblick wahrnehmen.

Ab August im Schweizer Handel

Motor: 1.8 VVT-i HSS, 4-Zylinder und Elektromotor
Fahrleistung: 136 PS/100 kW
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Masse: Länge 4.245 m, Breite 1.76 m, Höhe 1.51 m
Leergewicht: 1.38–1.42 kg
Verbrauch: 3.8 l/100 km
CO2-Emissionen: 89 g/km
Preis: ab 33 900 Fr.
Infos: www.toyota.ch

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