Fab Five

Kunst für das ganze Jahr

Text: Annik Hosmann; Bild: zvg

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Der mit den gefundenen Bildern

Vor sechs Jahren haben Fotografin Diana Pfammatter und Grafiker Gaspard Weissheimer zum ersten Mal ihren Risokalender rausgebracht. Die beiden scannen für ihren Kalender jeweils gefundene Dias und drucken diese als Risografien. Die neuste Ausgabe heisst Visp-Edtion, benannt nach dem Fundort der Dias im Kanton Wallis.

Riso-Kalender, 49 Fr.
risokalender.ch

Der Kunstvolle

Ebenfalls einen Kalender mit Riso-Prints hat die polnische, in Zürich lebende Künstlerin Malgorzata Stankiewicz gemeinsam mit Brian Paul Lamotte gestaltet. Sie arbeitet nicht mit gefundenen Bildern, sondern hat Bilder aus ihrem Projekt Lassen auf zwölf Kalenderblätter gedruckt.

Kalender von Malgorzata Stankiewicz, 25 Fr.
www.malgorzatastankiewicz.com

Der Brutale

Für alle Architekturfans, die jeden Monat einen anderen Betonbau anschauen wollen, ist der Brutalist Calendar des britischen Verlags Blue Crow Media perfekt. Jeden Monat einen anderen brutalistisch skurrilen Bau, der manchmal wie ein Kunstwerk anmutet.

Brutalist Calendar, ca. 26 Fr.
www.bluecrowmedia.com

Der für die Kaffeeliebhaber

Tee und Kaffee nur in der Tasse und auf dem Tisch? Mitnichten! Mit den kunstvollen Illustrationen der Amerikanerin Anna Bond, die mittlerweile weit über Pinterest hinaus bekannt ist, kommen die Heissgetränke auch an die Wand. Oder genauer gesagt: die verschiedenen Sorten und Herkunftsländer der Tees und Kaffees. So gibt es neben Hübschem auch etwas Lehrreiches an die Wand.

Coffee & Tea Calendar, ca. 18 Fr.
www.rifflepaperco.com

Der, der überall passt

Auf Etsy gibt es zahlreiche kunstvolle Kalender. Diesen hier, von einer Illustratorin aus Griechenland, hat es uns besonders angetan: weil er nicht langweilig, aber schön unaufgeregt ist. Und weil er auch farblich zurückhaltend ist, passt er in jede Wohnung – das perfekte, unkomplizierte Weihnachtsgeschenk also.

Aquarell-Kalender, ca. 27 Fr.
www.etsy.com

Analoge Wandkalender sind alles andere als verstaubt, einige sind wahre Kunstwerke.

Wandkalender haben keinen guten Ruf: Es gibt die mit den langweiligen und immer wiederkehrenden Sprüchen («Lächeln ist ein Miniurlaub für die Seele»), die mit den herzigen Tierbildern oder die mit den immer gleichen Fotografien von Paris. Doch das muss nicht sein! Wir finden: Zu Unrecht hat der Wandkalender ein schlechtes Image. Denn mit einem richtig schönen an der Wand hat man im besten Fall jeden Monat ein neues Stück Kunst zuhause oder im Büro. Und auch langweilig sind diese Kalender nicht; einige – wie etwa der von Fotografin Diana Pfammatter und Grafiker Gaspard Weissheimer – gibt es jedes Jahr nur in einer limitierten Auflage.

annabelle-Reminder: Neues aus Fab Five

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