Sennheiser Urbanite XL Wireless

Kopfhörer-Test mit Ferienfeeling

Text: Anoushé Dastmaltschi; Fotos: Sennheiser (3)

Kopfhörer-Test mit Ferienfeeling
Kopfhörer-Test mit Ferienfeeling
Kopfhörer-Test mit Ferienfeeling
Kopfhörer-Test mit Ferienfeeling
Kopfhörer-Test mit Ferienfeeling
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Strandfeeling statt Pendlerlärm: Junior Online Editor Anoushé Dastmaltschi hat die Sennheiser-Urbanite-XL-Wireless-Kopfhörer während der Rushhour getestet. Seit dem ersten Soundcheck gilt für sie: Nie wieder ohne! 

Als Kind faszinierte mich das Rauschen des Meers, das man beim Muschellauschen hört. Begeistert hielt ich jede gefundene Muschel ans Ohr und liess mich von den Tönen der strömenden Wellen beruhigen. 

Ähnlich verzückt reagiere ich, als ich mir die muschelförmigen Urbanite-Kopfhörer von Sennheiser erstmals im Tram aufsetze und die Geräusche in meinem Umfeld unmittelbar verstummen. Selbstverständlich teste ich während der Pendler-Stosszeit. Kopfhörer ab: ächzende, hustende, telefonierende, wie Sardinen in der Büchse zusammengedrückte Pendler. Kopfhörer auf: akustischangenehme Welt. Die Menschenmenge wird mit dem Gesang von Years & Years' «Eyes Shut» oder Justin Biebers «Love Yourself» ausgeblendet (ich bin 22 und darf das hören!), und ich kehre derweil zu einer inneren Ruhe zurück – wie damals am Meer.

XL-Spass

Die erste Bedienung der Kopfhörer ist einfach zu meistern. Einschalten, mit Bluetooth verbinden, aufsetzen und schon connected. Diejenigen mit Bluetooth-inkompatiblen Handys verbinden die Kopfhörer über ein zusätzliches Kabel. Die grossen Statement-Muscheln auf den Ohren sind im Vergleich zu meinen sonst dezenten Smartphone-Kopfhörern zwar eher gewöhnungsbedürftig, doch das schlichte Design kann mich schnell überzeugen. 

Der erste Soundcheck verläuft nicht ganz reibungslos: Da mein Kopf rund geformt ist, stimmte die Chemie zwischen Kopf und Hörern anfangs nicht. Meine Ohren fühlen sich trotz Werbeversprechen «Let your ears be loved» nicht wirklich geliebt. Glücklicherweise lässt sich die Grösse an Ohren und Kopfumfang anpassen, mein aktuelles Lieblingslied kann starten. Nach dem ersten Refrain beginnen die Kopfhörer zu verrutschen, ich muss wieder an der Grösse herumschrauben – ob das am Mitwippen liegt?

Bedienungsanleitung? Nö! Selbst ist die Frau: Ich bleibe zielstrebig (oder eher sturköpfig?) und fummle weiterhin an den gelenkigen Hörern herum und suche nach der perfekten Passform. Dabei merke ich, wie sensibel die Aussenseite der Hörer auf Fingertasten reagiert: Ziehe ich meinen Finger das Touch-Control-Bedienfeld entlang nach oben, wird die Musik lauter, nach unten leiser, mit zweimaligemTippen schaltet sich die Musik aus – sehr praktisch für unterwegs, wenn das Handy tief in der Tasche vergraben liegt.

Fazit

Trotz des eher wackeligen Starts verlieben sich meine Ohren in die Soundqualität der Sennheiser-Urbanite-XL-Wireless-Kopfhörer. Die kann ich als erstmalige On-Ear-Userin nur loben: Der Bass ist mächtig, die Melodie und auch die höchsten Töne sind angenehm und deutlich. Man entflieht in eine Soundsphäre, in die lediglich ein wichtiger Anruf eindringen kann. Apropos Telefonie: Die funktioniert auch kabellos!

Dank des gelenkigen Designs lassen sich die Kopfhörer als Accessoire unterwegs tragen, und durch Zusammenklappen verschwinden sie schnell wieder. So ermöglichen die XL-Kopfhörer das Muschel-lauschende Strandfeeling zu jeder Tageszeit, selbst wenn ich mich nicht am Meer entspannen kann.

Sennheiser Urbanite XL Wireless Kopfhörer sind ab ca. 300 Franken in verschienen Farben über Sennheiser.com erhältlich.

 

 

 

Anoushé Dastmaltschi

Die Halb-Iranerin ist Junior Online Editor bei annabelle und interessiert sich für den Einfluss von Social Media auf die Gesellschaft, vor allem in Ländern mit beschränkter Meinungsfreiheit.

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