Neues Jahr neues Glück

Machbare Neujahrsvorsätze

Text: Jessica Prinz; Foto: Pexels

Das Jahr 2017 ist schon fast wieder vorbei, nicht mehr lange also, bis das neue Jahr eingeläutet wird – mit all seinen guten Vorsätzen und (mehr oder weniger) sinnvollen Plänen.

Ein bisschen schockiert sind wir auch, wenn wir uns überlegen, was aus den Vorsätzen von vergangenem Jahr geworden ist: in den meisten Fällen nämlich gar nichts. Weder waren wir zweimal wöchentlich im Fitness, noch sind wir nach dem zweiten Glas Wein auf Wasser umgestiegen und auf Süsses haben wir schon gar nicht verzichtet. Damit das im neuen Jahr nicht schon wieder passiert und wir uns nächsten Dezember nicht erneut schlecht fühlen müssen, hier fünf einfache, sinnvolle und vor allem machbare Vorsätze fürs Jahr 2018, bei denen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch dem Umfeld und der Umwelt einen Gefallen tun. Vorsatz Nr. 1 sollte hierbei wohl lauten: im neuen Jahr die Vorsätze einhalten.

Nicht immer Ja sagen

Tun Sie sich selbst einen Gefallen: Sagen Sie einfach mal öfter Nein. Ganz ohne sich rechtfertigen zu wollen und ohne schlechtes Gewissen. Egal, ob keine Zeit, keine Energie oder ganz einfach keine Lust. Ein Nein zu anderen ist nämlich ein grosses Ja zu sich selbst. Die «Disease to Please» kann ganz schön anstrengend sein, eine besondere Gefahr birgt das spontane Ja. Bittet man Sie also um einen Gefallen, geben Sie sich selbst fünf Sekunden Zeit, um über die Bitte nachzudenken, anstatt spontan zu bejahen. In den meisten Fällen werden Sie dann mit Nein antworten – und Ihr Gegenüber wird Sie in den seltensten Fällen deswegen als Unmenschen einstufen.

Abfall trennen

Man muss nicht gleich einen Brunnen in Afrika bauen, um Gutes für Mitmenschen und Umwelt zu tun, Abfall zu trennen ist schon mal ein guter Anfang. Recycling geht einfach, beruhigt das Gewissen immerhin ein bisschen und mit der Zeit spart man so sogar bares Geld. Sowohl Karton und Papier als auch Grünabfälle werden regelmässig vor Ihrem Haus abgeholt, den Rest können Sie ganz einfach und platzsparend mit diesem praktischen Helferli ordnen und bei Gelegenheit entsorgen. Noch besser wärs natürlich, wenn Sie einfach weniger Abfall produzieren, zum Beispiel indem Sie zum Einkaufen eine Stofftasche mitnehmen, anstatt jedes Mal ein neues Plastiksäckli zu kaufen, oder indem Sie einen «Keine Werbung»-Kleber an Ihrem Briefkasten anbringen.

Leitungswasser trinken

Machen Sie Schluss mit Wasser in Plastikflaschen – sich selbst und der Umwelt zuliebe. In der Schweiz ist das Leitungswasser problemlos trinkbar und oft sogar qualitativ besser als in Flaschen abgefülltes Wasser. Ausserdem vermeiden Sie dadurch unnötige Abfallberge und Plastik – und das mit dem Flaschen-Schleppen ist auch vorbei. Wers lieber prickelnd hat oder auf Süsses steht: besorgen Sie sich ganz einfach einen Wassersprudler und greifen Sie auf den guten alten Sirup zurück. Kann man auch wunderbar und ganz einfach selbst machen.

Blutspenden  

Blut kann noch immer nicht künstlich hergestellt werden, wobei vier von fünf Personen mindestens einmal im Leben auf eine Transplantation angewiesen sind. Für wen das noch nicht Grund genug ist, den lockt vielleicht ein feines Znacht zur Spende. Spontan hingehen, spenden  und wieder nachhause gehen. Klingt einfach, ist es auch. Blut zu spenden dauert im Schnitt nur etwa 45 Minuten und wird neben dem feinen Essen auch mit ganz viel Karma belohnt.

Handy weg

Sich öfter ganz ungeteilt dem Gesprächspartner widmen, ob Freund, Familie oder Unbekannte – das heisst für mich vor allem: Handy weg! Einfach mal die allzeit präsente Online-Welt verlassen und uneingeschränkt das Offline geniessen. Das zeigt nicht nur Respekt vor dem Gegenüber, sondern lässt auch Sie ein wenig mehr zur Ruhe kommen.

Jessica Prinz,
Online-Praktikantin

Die Online-Praktikantin mag allerlei Menschen und erzählt gern deren Geschichten - am liebsten multimedial. Sie plädiert für weniger Scheuklappengefühl beim Spaziergang durch die Welt.

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