Cynthia Odier

Location-Wechsel für Flux Laboratory

Im Zürcher Seefeld gibt es eine neue Adresse für Kunst und Kultur: Flux Laboratory – eine Institution, die nationale und internationale Projekte fördert und sie einem interessierten Publikum näherbringen möchte. 

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Cynthia Odier, Gründerin von Fluxum Foundation und Flux Laboratory

Glockenträger mit Fellmaske – The Bell Bearers / Foto: Nikos Vavdinoudis 

Die Asche im Gesicht ist Teil der Rituale – The Bell Bearers / Foto: Nikos Vavdinoudis 

Eine Familie feiert die Rituale – The Bell Bearers / Foto: Nikos Vavdinoudis 

Kostüm im Rahmen der Theateraufführung – The Bell Bearers / Foto: Nikos Vavdinoudis 

2002 gründete die ehemalige Tänzerin Cynthia Odier die Stiftung Fluxum Foundation, ein Jahr später die Kulturplattform Flux Laboratory mit Sitz in Genf und Zürich. Der Name Flux deshalb, weil er sich vom lateinischen Begriff Fluxus – fliessend – ableiten lässt und sich dieses Wort nur allzu gut einfügt in die Welt der Kunst- und Kulturförderung – ein stetiger Wandel und Projekte, die sich vom aktuellen Geschehen in der Welt inspirieren und verändern lassen. Ebendieses Zeitgeschehen ist für die Gründerin ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit. Gesellschaftliche Probleme und Phänomene haben Einfluss auf die Wahl der Werke und Performences: «Wie wir zu unseren Künstlern kommen? Die Auswahl ist immer eine Herzensangelegenheit und hat meist einen Bezug zu aktuellen oft auch sozialen Problematiken», so Madame Odier. 

Im Oktober 2015 zog Flux Laboratory vom Züricher Schiffbau im Kreis 5 in den Kreis 8. Die Räumlichkeiten am Utoquai 31 bieten hohe Decken und viel Licht – gute Bedingungen für Ausstellungen und Performence Art, die einem öffentlichen Publikum vorgestellt werden sollen. Aktuell widmen sich Stiftung und Kulturplattform dem Dadaismus. 

Anlässlich des 100-jährigen Dada-Jubiläums lanciert Cynthia Odier ein Programm mit dem Motto «How to put a Price on Values?». Aus diesem Grund sind die Veranstaltungen, die aktuell in der neuen Location im Zürcher Seefeld präsentiert werden, kostenlos zu besuchen. Gäste sollen die Qualität des Gezeigten nicht an einem Preis messen, sondern sich inspirieren lassen, sich einlassen auf verschiedene Kunstformen ganz im Sinne des Dada-Grundgedankens, dass Ideen reisen sollen. So wird das Programm im Anschluss auch nach Genf weiterziehen und ab dem 7. April zum Dada-Hauptquartier der Westschweiz avancieren. 

Das Programm

  • Bell Bearers, Fotoausstellung von Nikos Vavdinoudis, 28. Januar bis 26. Februar  
  • Pas une minute sans Dada, Installation von Aurelie Mathigot, 5. bis 26. Februar
  • August Figs at Christmas, Video von Leda Papaconstantinou, 5. bis 26. Februar
  • Nietniet, Performance von Maya Bösch, 6. Februar
  • Interpreting Bardem interpreting, Konversation / Performance von Vincent Barras und Jacques Demierre, 8. Februar
  • Mis en esprit pour Nosferatu, Projektion / Konzert von Massimo Carrozzo, 8. Februar
  • Simulation, Performance von Philippe Mairesse, 9. Februar
  • «Lagune», Performance inszeniert von Denis Savary, 11. Februar
  • Dada Fefe von Claudia Ulla Binder, 10. Juni
  • Isa Wiss, Annalisa Derossi, Manuela Keller, 11. Juni 

 

Zürcher Gastspiele «Lagune» inszeniert von Denis Savary:

  • Sik Isea, 4. Februar
  • Völkerkundemuseum Universität Zürich, 5. Februar
  • Cabaret Voltaire, 10. Februar 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.fluxlaboratory.com

Redaktion: Julia Heim 

Julia Heim

Julia Heim ist Leiterin des Online-Teams und lässt sich von digitalen News und Gadgets begeistern. Am liebsten befasst sie sich mit mutigen Frauen und gutem Essen.

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